
Palmas Casals öffnen Anmeldungen: Kurse ab 2 Euro – Yoga, Kochen und mehr
Ab 17. September startet die Einschreibung in Palmas Nachbarschaftszentren: günstige Kurse (teilweise nur 2 Euro/Stunde), Anmeldung vor Ort oder online – zunächst ein Kurs pro Person. Tipps zu Wartelisten, Barrierefreiheit und beliebten Zeiten.
Jetzt geht’s los: Palmas Nachbarschaftszentren öffnen die Anmeldungen
Heute Morgen, frühe Kaffeeduft-Wolken, ein paar Leute vor dem Centro de Barrio in La Soledad — die Glocken der nahegelegenen Kapelle schlagen neun. Ab dem 17. September können sich Nachbarinnen und Nachbarn wieder für die Herbst- und Winterkurse in den casals de barri Palmas anmelden. Die Stimmung war entspannt: Man tauschte Tipps für den Kochkurs aus, lachte über verrostete Handys und hörte Sätze wie: „Endlich wieder Yoga, das Kreuz sagt danke.“
Was auf dem Programm steht
Das Kursangebot liest sich wie ein quartierspezifisches Alltagswörterbuch: Yoga und sanfte Gymnastik, verschiedene Tanzstile, Spanisch- und Englischkurse, Computernachhilfe für Einsteiger und Fortgeschrittene, Kochrunden (ja, mit mallorquinischer Hausmannskost für die, die mögen) sowie kreative Workshops. Viele Angebote sind erstaunlich günstig — teilweise nur 2 Euro pro Stunde — weil die Stadt die Zentren finanziell unterstützt. Für diejenigen, die abends noch Energie haben, gibt es oft auch Treffen für Musik und Theaterprojekte. Eine Übersicht zu den Angeboten finden Sie in unserem Artikel über günstiges Lernen.
Anmeldung: online oder direkt ins Casal — erst mal nur ein Kurs
Die Einschreibung läuft entweder persönlich im jeweiligen Nachbarschaftszentrum oder über das städtische Online-Portal. Eine wichtige Regel: Jede Person darf zunächst nur einen Kurs buchen. Das soll sicherstellen, dass möglichst viele Teilnehmer Platz finden – besonders in kleineren Zentren wie Son Gotleu, wo die Räume schnell voll sind. Wer mehrere Angebote im Blick hat, sollte trotzdem persönlich vorbei schauen: An der Pinnwand hängen oft Wartelisten, und wer sich direkt einträgt, hat Chancen nachzurücken, wenn Plätze frei werden.
Ein Tipp aus der Praxis: Kommen Sie früh, vor allem bei begehrten Zeiten wie Dienstagabend oder Freitagnachmittag. Ich sah heute Vormittag einen jungen Mann, der um 10:30 Uhr das Glück versuchte — Computerkurs voll, aber er landete auf der Warteliste. Hoffentlich klappt es beim nächsten Mal.
Barrierefreiheit, Zeiten und Kursdauer
Viele Casas verfügen über barrierefreien Zugang; das Angebot ist bewusst bunt und altersgemischt: Vormittags finden sanfte Bewegungs- und Gedächtnisangebote statt, nachmittags kommen Sprach- und Computerkurse, abends sind Kreativtreffs und Tanz beliebt. Die Kurse beginnen überwiegend im Oktober und laufen meist zehn bis zwölf Wochen, oft einmal pro Woche. Wer auf regelmäßige Uhrzeiten angewiesen ist, sollte schnell buchen — die beliebtesten Slots sind rasch vergeben.
Mehr als nur ein Kurs: Treffpunkt, Bibliothek, Nachbarschaftsfeste
Diese Zentren sind Herzstücke der Viertel. Hier lernt man nicht nur eine Sprache oder Fertigkeit, man trifft Leute aus der Straße, leiht sich ein Buch aus der kleinen Bibliothek, tauscht Rezepte oder plant ein Fest für den Block. Maria, eine Ehrenamtliche aus Santa Catalina, bringt es auf den Punkt: „Für viele älteren Leute ist das hier der Tag, an dem sie aus dem Haus kommen.“ Das erklärt auch den warmen Klang der Räume: Gespräche, Lachen, das Klappern von Tellern nach einem Kochkurs — das ist Nachbarschaft. Informationen zu weiteren Veranstaltungen, wie den Tagen der offenen Tür, sind ebenfalls wichtig.
Wie Sie sich anmelden und was Sie mitbringen sollten
Alle Programmdetails, Zeiten und freien Plätze sind im städtischen Portal abrufbar. Wer lieber persönlich nachfragt: Gehen Sie ins nächstgelegene casal — die Mitarbeitenden sind meistens hilfsbereit und sprechen Spanisch, Katalanisch und oft auch Englisch. Bitte den Personalausweis nicht vergessen: Er wird bei der Anmeldung benötigt.
Kleine Erinnerung zum Schluss: Weil die Nachfrage groß ist, zahlt sich frühes Handeln aus. Ein Blick auf die Pinnwand, ein kurzer Dialog bei einer Tasse Kaffee — und vielleicht haben Sie bald einen neuen Kurs und neue Nachbarn auf der anderen Straßenseite. Das ist es, was diese Casas lebendig macht: günstige Kurse, Menschen, und ganz viel barrio-Atmosphäre.
Wo anfangen? Schauen Sie ins städtische Portal oder spazieren Sie vorbei: La Soledad, Santa Catalina, Son Gotleu, El Molinar und weitere Casas freuen sich auf Sie.
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