Fergus Club Font de Sa Cala Beach: Neues Familienhotel in Capdepera

Neues Familienhotel in Font de Sa Cala: 364 Zimmer und weitläufige Gärten in Capdepera

Neues Familienhotel in Font de Sa Cala: 364 Zimmer und weitläufige Gärten in Capdepera

Die Fergus Group hat in Font de Sa Cala ein Club-Resort mit 364 Zimmern eröffnet. Das Areal mit großen Gartenflächen soll vor allem Familien ansprechen und erweitert das Portfolio der Gruppe auf Mallorca deutlich.

Neues Familienhotel in Font de Sa Cala: 364 Zimmer und weitläufige Gärten in Capdepera

Fergus Group verstärkt Präsenz im Osten der Insel mit einem Club-Resort für Familien

Wer in diesen Tagen an der kleinen Küste von Font de Sa Cala spazieren geht, hört zuerst das leise Klatschen der Wellen und das entfernte Rattern eines Linienbusses Richtung Capdepera. Zwischen den Pinien flackert die Wintersonne – und am Hang wurden in den letzten Monaten mehrere dreistöckige Gebäude hergerichtet, die jetzt als neuer Clubbetrieb eröffnet wurden. Die Betreiber: die Fergus Group.

Das Resort firmiert unter dem Namen Fergus Club Font de Sa Cala Beach und bringt 364 Zimmer in mehreren, niedrig gehaltenen Gebäudekomplexen mit. Auf den Plänen und vor Ort sichtbar sind großzügige Gartenanlagen; das gesamte Areal umfasst nach Angaben der Eigentümer rund 65.000 Quadratmeter. Wer durch die Oleanderreihen und die gepflegten Rasenflächen schlendert, merkt schnell, dass das Konzept auf Familien ausgerichtet ist: viel Platz für Kinder, Spielbereiche und ruhige Nischen für die Eltern.

Für Mallorca ist das nicht nur ein weiteres Hotel: Mit dem Neuzugang hat die Gruppe ihre Präsenz auf der Insel weiter ausgebaut und zählt nun 20 Häuser auf Mallorca und insgesamt 36 Standorte in Spanien. In der lokalen Hotellerie ist das ein klares Zeichen für Kontinuität — und für Vertrauen in die touristische Nachfrage im Osten der Insel, wo Font de Sa Cala zwischen ruhigen Buchten und bekannten Ankerplätzen liegt.

Ein Blick auf die Anlage zeigt typische Merkmale von Clubresorts: kompakte, dreistöckige Bauten, flache Dächer, Zugänge zu Außenbereichen und Gemeinschaftspools. Anders als die großen Betonklötze vergangener Jahrzehnte wirken die neuen Gebäude heute mit ihren Farbtönen und den zurückhaltenden Höhen vertraut in die Umgebung. Die Wege führen durch Schattenplätze aus Pinien, an Bougainvillea entlang und enden an kleinen Grünflächen, die Familien gemeinsame Aufenthalte ermöglichen.

In Gesprächen mit Angestellten aus der Gegend hört man, dass die Eröffnung auch Arbeitsplätze bringt. Rezeption, Küche, Reinigung, Animation — solche Hotels benötigen vor Ort Personal, oft aus der näheren Gemeinde. Für Capdepera und die Nachbardörfer bedeutet das eine spürbare wirtschaftliche Belebung, vor allem in saisonübergreifenden Bereichen wie Wartung und Gartenpflege.

Die Investition passt zu einem größeren Trend: nachhaltigere Konzepte, Boutique-Angebote und spezialisierte Häuser prägen inzwischen das Bild. Große Betreiber wie die Fergus Group reagieren darauf, indem sie bestehende Häuser in ihr Portfolio integrieren und gezielt Angebote für Familien schärfen; solche Familienhotels sind Teil dieses Wandels.

Für Besucher heißt das: mehr Auswahl und oft auch mehr Qualität bei Service und Einrichtungen. Für Anwohner kann es bedeuteten, dass Infrastruktur und saisonale Beschäftigung stabiler werden. Anwohner, die frühmorgens die Müllwagen an der Carrer de l'Església vorbeifahren hören oder abends den Duft von Pa amb oli aus kleinen Küchen riechen, werden in den kommenden Monaten öfter Gäste in ihren Vierteln sehen — Familien mit Kinderwagen, größere Gepäckstücke und Fahrräder für Ausflüge an der Küste.

Natürlich bleibt die Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen Tourismus und Lebensraum zu wahren. In der Praxis zeigt sich das an Fragen zur Verkehrsführung in der Hochsaison, zu Parkplätzen und zur Nutzung der Strandzugänge. Ein positiver Effekt ist jedoch, dass Betreiber mit Erfahrung häufig in lokale Projekte investieren: Kooperationen mit Gemeinden, Schulungen für Mitarbeiter und Maßnahmen zur Pflege der Gartenflächen sind realistische Schritte, die direkt vor Ort zu spüren sind.

Wer jetzt an einem Winterabend am Paseo von Font de Sa Cala steht, sieht das neue Hotel im warmen Licht der Straßenlaternen, hört Kinderlachen noch nicht, aber spürt, dass in der Saison wieder mehr Familien diesen ruhigen Zipfel Mallorcas entdecken werden. Für die Region ist das ein Impuls, für Urlaubende eine neue Adresse — und für die Insel ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Beherbergung wandelt: familiärer, etwas ruhiger, und mit Blick auf die unmittelbare Umgebung.

Ausblick: Die nächsten Monate werden zeigen, wie das Resort sich in das lebendige Gefüge von Capdepera einfügt. Für Anwohner und Gäste gilt dieselbe Empfehlung wie immer: beobachten, ausprobieren und im Zweifel das Gespräch suchen — mit dem Hotel, mit der Gemeinde, mit den Nachbarn. Kleine Schritte, gute Nachbarschaft, gute Ferien.

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