
Santanyí unter Regenwolken: Gemütlicher Niesel statt Sturm
Am 30. September zieht in Santanyí dichter Regen durch, die Temperaturen bleiben mild. Ein Tag für Cafébesuche, Museumsbummel und vorsichtige Fahrten über das Kopfsteinpflaster.
Santanyí unter Regenwolken: Gemütlicher Niesel statt Sturm
Wenn Sie heute Morgen über die Plaza de la Constitució schlendern, ist das Geräusch nicht der laute Mittelmeerwind, sondern das leise Trommeln der Tropfen auf den Markisen. Santanyí bekommt am 30. September keinen Sturmtag, sondern einen verlässlichen, anhaltenden Regen – genug, um den Kaffee vom Außentisch nach drinnen zu verlegen, aber nicht so viel, dass die Fischer sofort panisch werden. Ein verregneter Tag hat auch seine schönen Seiten, wie ein früherer Artikel über Santanyí zeigt.
Wie sich der Tag anfühlt
Die Temperaturen bleiben überraschend mild: Am frühen Morgen liegen die Werte bei etwa 19,7 °C, tagsüber klettert das Thermometer auf rund 22,8 °C, und auch abends fühlen sich die immerhin noch warmen 20,5 °C an. Keine Winterjacke nötig, aber eine wasserfeste Übergangsjacke ist definitiv praktisch. Die Kombination aus Nässe und milden Temperaturen macht den Tag eher gedämpft als frostig – ein typischer Spätsommertag im feuchten Kleid. In ähnlichen Wetterlagen könnte man auch auf einen Herbstbericht zurückblicken.
Wind, Luft und Straßenbild
Der Wind weht aus nordöstlicher Richtung (etwa 43°) mit einem Mittel von knapp 8 m/s und Böen bis zu 9,5 m/s. Genug, damit die wenigen Palmen an der Avenida leicht schaukeln und nasse Blätter über die Bordsteine rollen. Die Luft fühlt sich mit einer Luftfeuchte um 63 % durchaus schwerer an, der stabile Luftdruck von 1020 hPa verrät: Kein Wetterumschwung mit Blitz und Donner, sondern ein ruhiger, nasser Schleier. Für aktuelle Wetterberichte kann ein Blick auf frühere Tage, wie den 10. September, hilfreich sein.
Regen, Pfützen und Vorsicht
Die Bewölkung liegt bei fast 98 %, die Regenwahrscheinlichkeit praktisch bei 100 %. Das heißt für Einheimische und Besucher: Regenschirm rein, Einkaufstaschen schützen, und beim Überqueren alter Kopfsteinpflaster sowie der Einfahrt zur MA-19 extra langsam fahren. Pfützen sammeln sich besonders an den historischen Pflasterstellen und vor einigen Läden – eine kleine Erinnerung daran, dass Santanyís Charme nicht immer gleichbedeutend mit Komfort ist. Für weitere Einblicke zum Thema Regen in Santanyí könnte ein Artikel über den 12. Oktober interessant sein.
Alltag, Tourismus und ein bisschen Mallorca-Poesie
Für die Fischer im Hafen bedeutet der Vormittag: Netze kontrollieren, Boote sichern und abwarten. Gleichzeitig freuen sich Cafés und Museen über Gäste, die dem Regen ausweichen wollen – ein Vorteil für kleine Betriebe, die sonst von sonnigen Tagen in den Schatten gestellt werden. Busse und Nebenstrecken können leichte Verzögerungen haben; Spaziergänge entlang der Küste werden kurz und schnuppernd, wenn eine Lücke im Wolkenvorhang Licht auf die nassen Kopfsteinfugen wirft.
Und ja: Ein verregneter Tag hat auch seine schönen Seiten. Die Straßen sind ruhiger, die Luft riecht nach nassem Stein und Kaffeebohnen, und die Insel zeigt eine andere, entschleunigte Facette. Gärten und Olivenbäume bekommen dringend benötigtes Wasser – ein kleiner, unscheinbarer Segen für die kommende Jahreszeit.
Praktische Tipps für heute
Lieblingspulli an, Regenschirm in die Tasche, feste Schuhe an und Taschen doppelt schützen. Wer heute ein bisschen draußen sein will, plant kurze Wege zwischen Café, Museum und Markt. Und wenn die Sonne später einmal zwischen den Wolken blinzelt: Schnell einen Espresso auf der Plaza, bevor die nächste Dusche kommt. Kein Grund zur Panik – eher eine Einladung, den Tag langsamer zu nehmen und das typisch mallorquinische Zwischenwetter mit einem kleinen Lächeln zu erleben.
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