Kurzfristige Straßensperren rund um die Plaza España führten gestern Abend zu massiven Staus und Verwirrung — Anwohner und Pendler beklagen fehlende Informationen.
Unangekündigte Sperrung sorgt für lange Rückstaus
Gestern Abend um kurz vor 19:00 Uhr wurde Palma festlich beleuchtet – aber nicht alles lief glatt. Etwa 15 Minuten vor dem offiziellen Einschalten ließ die Stadtverwaltung die Avenidas rund um die Plaza España sperren. Die Folge: dichte Kolonnen auf den Zufahrten, hupende Autos und genervte Pendler, die plötzlich große Umwege fahren mussten.
\n\nFahrzeuge weiträumig umgeleitet
\nPolizeibeamte und städtische Ordner versuchten, den Verkehr umzuleiten; an mehreren Kreuzungen bildeten sich Engpässe. Ein Busfahrer, den ich an der Haltestelle S'Escorxador traf, berichtete von Verzögerungen von mindestens 25 Minuten. \"Die Leute standen da wie in einem Wimmelbild\", sagte er – bildhaft, aber treffend.
\n\nVor Ort schildern Zeugen ähnliches: Eltern mit Kinderwagen, Taxifahrer, die laut fluchten, und Fußgänger, die auf den Bürgersteigen dicht an dicht standen, um das Einschialten der Lichter nicht zu verpassen. Das Wetter war kühl, ein leichter Wind wehte übers Pflaster – irgendwie weihnachtlich, aber mit der zusätzlichen Nervosität der Verkehrslage.
\n\nKommunikationsprobleme noch dazu
\nZusätzlich fiel laut Berichten für kurze Zeit das mobile Datennetz aus, weshalb viele auf Social Media nicht sofort nachschauen konnten, welche Umleitungen gelten oder ob die Sperre geplant war. In einigen Ecken irritierte das: Manche dachten zuerst an einen Unfall, andere an eine Demonstration.
\n\nDer Rathausführung wurde vorgeworfen, die Entscheidung sehr kurzfristig bekanntgegeben zu haben. Mehrere Anwohner und Pendler forderten im Gespräch, künftige Sperrungen früher zu kommunizieren – per SMS, Aushang oder einfachem Schild an den Zufahrten.
\n\nGemischte Reaktionen nach dem Lichter-Einschalten
\nAls die Lichter schließlich angingen, gab es Applaus, gequetschte Selfies und einige erleichterte Seufzer. Manche lobten die Atmosphäre, andere bleiben bei ihrer Kritik an der Organisation. \"Schön anzusehen, aber bitte nächstes Jahr mit Plan\", meinte eine ältere Dame, die mit ihrer Enkelin da war.
\n\nDie Stadt kündigte an, die Abläufe zu prüfen und im Nachgang zu evaluieren, wie Verkehrsmanagement und Kommunikation in Zukunft besser abgestimmt werden können. Bis dahin bleibt die Erinnerung an einen Abend, an dem festliche Stimmung und Verkehrschaos dicht beieinander lagen.
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