Stadtrand von Palma, Mallorca
Sa Casa Llarga: Eine Gemeinschaft am Rande von Palma in Gefahr
Die Finca Sa Casa Llarga, ein Zufluchtsort für Menschen in Not am Stadtrand von Palma, droht verkauft zu werden. Hier lesen Sie, warum das wichtig ist und wie Sie praktisch helfen können.
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MM
Mallorca Magic
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28. Dezember 2025
5 Min. Lesezeit
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Manchmal reichen ein Herd, ein Stück Land und ein paar Menschen, die Verantwortung übernehmen, um etwas Wichtiges zu starten. Genau so begann Sa Casa Llarga: eine Finca am Rande von Palma, die seit Jahren als Zuflucht für Menschen dient, die sonst oft übersehen werden. Gegründet und gelebt von Jaume, einem 76‑jährigen Mann, der seine Tage damit verbringt, Menschen wieder Halt zu geben, ist das Projekt mehr als eine Notunterkunft. Hier gibt es eine Küche, Tiere, Reparaturen, Gemüsebeete und Regeln, die zurück ins Leben führen – kein Mitleid, sondern Mitmachen.
Jetzt steht die Finca zum Verkauf. Die Nachricht hat die Nachbarschaft aufgeschreckt; Leute bringen Decken, warme Kleidung und fragen, was sie konkret tun können. Es ist eine lokale Geschichte, aber mit einer einfachen Botschaft: Gemeinschaft schützt, und Gemeinschaft braucht manchmal Hilfe. In diesem Text erzähle ich, wie Sa Casa Llarga funktioniert, wer dort lebt, welche täglichen Routinen den Ort zusammenhalten und wie man ohne großen Aufwand zur Seite springen kann.
Sa Casa Llarga — die Finca in Gefahr
Sa Casa Llarga liegt ein paar Kilometer außerhalb des Zentrums von Palma, versteckt hinter Olivenbäumen und einer staubigen Zufahrtsstraße. Was so unscheinbar aussieht, ist seit Jahren ein Lebensanker für Menschen, die anderswo keinen Platz finden. Etwa fünfzig Bewohnerinnen und Bewohner haben hier eine feste Bleibe; zusätzlich kommen täglich Dutzende zum Abendessen. Ich war mehrmals dort an späten Nachmittagen: die Küchengerüche, das Klappern von Werkzeug, die Hunde, die einem an den Schuhen drehen – alles sehr bodenständig.
Der Ansatz ist pragmatisch: niemand bekommt einfach Almosen. Stattdessen wird es gemeinsam erarbeitet. Jeder hat Aufgaben — Reparaturen im Haus, Gemüseernte, Tiere versorgen, Kochen — und wer mitmacht, erhält Unterkunft und Essen. Es wirkt ehrlich und respektvoll. Die Finca wurde in den letzten Jahren von den Bewohnern und Unterstützern Stück für Stück instand gesetzt; man sieht die Arbeit in Mauern und Fenstern.
Nun hat der Eigentümer überraschend beschlossen, das Grundstück zu verkaufen. Plötzlich steht mehr als ein Dach auf dem Spiel: es geht um ein Netzwerk von Beziehungen, um Arbeitsgelegenheiten und um den Alltag von Menschen, die andernfalls auf der Straße wären. Der Gründer, Jaume, hat öffentlich Protest angemeldet und sich symbolisch an die Tore gekettet, um Zeit zu gewinnen. Während die Existenzfrage gerichtlich geklärt wird, bleibt die dringendere: wie versorgen wir die Menschen im Hier und Jetzt? Spenden, praktische Mithilfe und öffentliche Aufmerksamkeit sind jetzt entscheidend.
Wie die Gemeinschaft funktioniert
Sa Casa Llarga liegt ein paar Kilometer außerhalb des Zentrums von Palma, versteckt hinter Olivenbäumen und einer staubigen Zufahrtsstraße. Was so unscheinbar aussieht, ist seit Jahren ein Lebensanker für Menschen, die anderswo keinen Platz finden. Etwa fünfzig Bewohnerinnen und Bewohner haben hier eine feste Bleibe; zusätzlich kommen täglich Dutzende zum Abendessen. Ich war mehrmals dort an späten Nachmittagen: die Küchengerüche, das Klappern von Werkzeug, die Hunde, die einem an den Schuhen drehen – alles sehr bodenständig.
Der Ansatz ist pragmatisch: niemand bekommt einfach Almosen. Stattdessen wird es gemeinsam erarbeitet. Jeder hat Aufgaben — Reparaturen im Haus, Gemüseernte, Tiere versorgen, Kochen — und wer mitmacht, erhält Unterkunft und Essen. Es wirkt ehrlich und respektvoll. Die Finca wurde in den letzten Jahren von den Bewohnern und Unterstützern Stück für Stück instand gesetzt; man sieht die Arbeit in Mauern und Fenstern.
Nun hat der Eigentümer überraschend beschlossen, das Grundstück zu verkaufen. Plötzlich steht mehr als ein Dach auf dem Spiel: es geht um ein Netzwerk von Beziehungen, um Arbeitsgelegenheiten und um den Alltag von Menschen, die andernfalls auf der Straße wären. Der Gründer, Jaume, hat öffentlich Protest angemeldet und sich symbolisch an die Tore gekettet, um Zeit zu gewinnen. Während die Existenzfrage gerichtlich geklärt wird, bleibt die dringendere: wie versorgen wir die Menschen im Hier und Jetzt? Spenden, praktische Mithilfe und öffentliche Aufmerksamkeit sind jetzt entscheidend.
Wie du konkret helfen kannst
Wer unterstützen möchte, hat mehrere Möglichkeiten: einmalig oder regelmäßig spenden, mit anpacken bei Renovierungsarbeiten, Lebensmittel oder Kleidung bringen, oder die Initiative in den sozialen Netzwerken bekannt machen. Es gibt auch ein Unterstützungskonto für Überweisungen (IBAN: ES9221001406180200063959, BIC: CAIXESBB652) — bitte vor einer Überweisung Rücksprache halten, wenn möglich. Persönliche Besuche sind willkommen; einfach vorher kurz anrufen oder eine Nachricht schicken, damit man weiß, wann jemand da ist.
Wer ist Jaume und warum bleibt er vor Ort?
Jaume ist kein Manager, keine offizielle Wohlfahrtskraft — er ist jemand, der entschieden hat, sein Leben an ein Projekt zu koppeln. Mit knapp 76 Jahren lebt er bescheiden auf der Finca, schläft mitunter in einem kleinen Zimmer dort und teilt den Alltag der Gemeinschaft. Seine Haltung ist unprätentiös: er sagt, dass es darum geht, Menschen eine Chance zu geben, nicht nur für sie zu sorgen. Dass er sich an die Tore gekettet hat, wirkt wie eine Verzweiflungstat, aber auch wie ein letzter Versuch, Zeit zu gewinnen, bis eine bessere Lösung gefunden wird. Viele Nachbarn schätzen ihn; andere haben einfach Respekt vor dem, was hier in Jahren aufgebaut wurde.
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Ort:Stadtrand von Palma, Mallorca
Lesezeit:5 Minuten
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Veröffentlicht:28. Dezember 2025
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