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Mallorca (Balearen)
UK-Renten- und Erbschaftssteuer: Was Mallorcas Expat-Familien jetzt wissen sollten
Die Reform ab April 2027 ändert, wie UK-Renten bei der Erbschaft besteuert werden. Ein kurzer, praxisnaher Leitfaden für auf Mallorca lebende Briten.
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MM
Mallorca Magic
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2. Dezember 2025
5 Min. Lesezeit
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Ich kenne das Gefühl: man sitzt bei einem Café con leche in Palma, plant den Nachmittag am Strand und denkt nicht gern an Nachlassplanung. Trotzdem kommt April 2027 näher, und die neue Regel ist einfach: künftig zählen nicht genutzte Rentenmittel in UK als Teil Ihres Nachlasses für die britische Erbschaftssteuer. Für viele in unserer britischen Gemeinde auf Mallorca kann das die Steuerschulden für die Erben deutlich erhöhen. Das betrifft nicht nur ganzjährige Residenten — auch wer schon lange hier lebt, aber ein SIPP oder andere britische Pensionsguthaben hat, sollte aufhorchen. Diese Änderung bedeutet: Werte, die bisher außen vor blieben, werden verrechnet, und die bekannten Freibeträge können schnell aufgebraucht sein. Es gibt Möglichkeiten, sich vorzubereiten — und es lohnt sich, jetzt einen Plan zu machen. In diesem Beitrag erkläre ich, worauf es konkret ankommt, warum ein typisches Rechenbeispiel solche Sprünge bei der Steuerlast zeigt und welche Schritte Sie in Mallorca pragmatisch angehen können, vom Gespräch mit Ihrem Berater bis zum Prüfen alter UK-Dokumente.
Was die 2027-Reform konkret ändert
Kurz gesagt: Ab April 2027 werden nicht konsumierte Rentenguthaben in UK bei der Ermittlung des Nachlasswertes für die britische Erbschaftssteuer mitgezählt. Das ist besonders relevant, wenn Sie einen SIPP oder ähnliche Produkte halten. In der Praxis heißt das: Gelder, die bislang außen vor blieben, erhöhen nun den zu versteuernden Nachlass. Für Familien kann das bedeuten, dass bisherige Freibeträge schnell überschritten werden und die Erben deutlich mehr zahlen müssen. Ich erzähle das oft bei Beratungen in Santa Ponsa und Palma: die Reaktion ist meist dieselbe — Überraschung. Wichtig sind einige Details, die den Unterschied machen: Alter des Verstorbenen (unter oder über 75), wie die Leistung ausgezahlt wird (Einmalbetrag oder fortlaufende Rente), und ob bereits zuvor steuerfreie Auszahlungen stattgefunden haben. Erben, die eine Einmalzahlung wählen, könnten zusätzlich zur Erbschaftssteuer auch Einkommensteuer auf den Betrag zahlen, je nach Höhe und Alter. Wenn die Auszahlung als Rentenbezug erfolgt und der Verstorbene über 75 war, fällt Einkommensteuer an, sonst oft nicht. Es gibt keinen Einheitsratgeber, weil Lebenssituation, Wohnsitzstatus, Besitz in Spanien und bestehende Testamente eine Rolle spielen. Deshalb lohnt sich jetzt eine fokussierte, grenzüberschreitende Beratung: prüfen Sie Beträge, Pensionsarten, Testamentsformulare und ob Übertragungen oder Trust-Lösungen sinnvoll sind. Kleine, frühzeitige Schritte (z. B. aktuelle Begünstigtenangaben, NT-Codes bei HMRC einholen oder bestehende Vollmachten aktualisieren) sind oft einfacher als man denkt und können später viel Geld sparen.
Ein einfaches Rechenbeispiel — warum es so weh tun kann
Kurz gesagt: Ab April 2027 werden nicht konsumierte Rentenguthaben in UK bei der Ermittlung des Nachlasswertes für die britische Erbschaftssteuer mitgezählt. Das ist besonders relevant, wenn Sie einen SIPP oder ähnliche Produkte halten. In der Praxis heißt das: Gelder, die bislang außen vor blieben, erhöhen nun den zu versteuernden Nachlass. Für Familien kann das bedeuten, dass bisherige Freibeträge schnell überschritten werden und die Erben deutlich mehr zahlen müssen. Ich erzähle das oft bei Beratungen in Santa Ponsa und Palma: die Reaktion ist meist dieselbe — Überraschung. Wichtig sind einige Details, die den Unterschied machen: Alter des Verstorbenen (unter oder über 75), wie die Leistung ausgezahlt wird (Einmalbetrag oder fortlaufende Rente), und ob bereits zuvor steuerfreie Auszahlungen stattgefunden haben. Erben, die eine Einmalzahlung wählen, könnten zusätzlich zur Erbschaftssteuer auch Einkommensteuer auf den Betrag zahlen, je nach Höhe und Alter. Wenn die Auszahlung als Rentenbezug erfolgt und der Verstorbene über 75 war, fällt Einkommensteuer an, sonst oft nicht. Es gibt keinen Einheitsratgeber, weil Lebenssituation, Wohnsitzstatus, Besitz in Spanien und bestehende Testamente eine Rolle spielen. Deshalb lohnt sich jetzt eine fokussierte, grenzüberschreitende Beratung: prüfen Sie Beträge, Pensionsarten, Testamentsformulare und ob Übertragungen oder Trust-Lösungen sinnvoll sind. Kleine, frühzeitige Schritte (z. B. aktuelle Begünstigtenangaben, NT-Codes bei HMRC einholen oder bestehende Vollmachten aktualisieren) sind oft einfacher als man denkt und können später viel Geld sparen.
Steuerliche Folgen für Erben und wie Zahlungen anfallen
Die Erben müssen zwei Dinge im Blick behalten: Erbschaftssteuer (IHT) und mögliche Einkommensteuer auf erhaltene Leistungen. Bei Einmalzahlungen können Einkünfte über bestimmten Freigrenzen einkommensteuerpflichtig werden; bei Rentenbezügen hängt die Steuerpflicht maßgeblich vom Todesalter des Leistungsgebers ab. In der Praxis heißt das: Kinder, die eine größere Auszahlung erhalten, sollten frühzeitig mit ihrem Steuerberater sprechen, um Zahlungsfristen, Ratenlösungen und mögliche Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Spanien und UK zu prüfen. Auf Mallorca gibt es Berater, die regelmäßig mit britischen Regelungen arbeiten — suchen Sie jemanden mit grenzüberschreitender Erfahrung.
Praktische Schritte für Mallorca-Residenten — kurz und konkret
Was können Sie heute tun? 1) Verschaffen Sie sich eine Übersicht: aktuelle Werte Ihrer UK-Renten, Konten und Immobilien. 2) Prüfen Sie Begünstigtenangaben bei Pensionsanbietern und aktualisieren Sie das Testament — am besten mit einer Version nach spanischem Recht neben dem UK-Testament. 3) Holen Sie Unterlagen bei HMRC (z. B. NT-Code) rechtzeitig ein; das dauert oft Monate. 4) Sprechen Sie mit einem grenzüberschreitenden Steuer- oder Vermögensberater — ein kurzes Treffen in Palma oder ein Anruf mit vorbereiteten Dokumenten reicht oft für die ersten Schritte. 5) Überlegen Sie, ob Umstrukturierungen (z. B. Übertragungen, Trusts oder Auslandsübertragungen) in Ihrer Situation sinnvoll sind, aber nur nach fachlicher Prüfung. Ich empfehle, nicht zu warten: wann immer ich mit Leuten auf Mallorca darüber spreche, ist die größte Bremse die Annahme, man habe noch Jahre Zeit. In Rentenzeiten vergehen Jahre schnell. Ein paar Stunden Planung jetzt können Ihrer Familie später erheblich helfen.
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Ort:Mallorca (Balearen)
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Veröffentlicht:2. Dezember 2025
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