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UK-Rentenreform 2027: Was Anwohner auf Mallorca jetzt tun sollten

Ab 2027 gelten neue Regeln: UK-Pensionsguthaben zählen zur Erbmasse und können die Erbschaftssteuer deutlich erhöhen. Lesen Sie, welche konkreten Schritte jetzt Sinn machen.

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MM
Mallorca Magic
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3. Dezember 2025
5 Min. Lesezeit
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UK-Rentenreform 2027: Was Anwohner auf Mallorca jetzt tun sollten
Seit eine wichtige Gesetzesänderung angekündigt wurde, beschäftigt mich ein Gedanke: viele Briten hier auf der Insel haben jahrelang ihre Rententöpfe im Vereinigten Königreich gelassen – bequem, vertraut, überschaubar. Ab April 2027 ändert sich das: ungenutzte Rentenansprüche und Todesfallleistungen werden grundsätzlich zur Erbmasse gerechnet und können damit der britischen Erbschaftssteuer (IHT) unterliegen. Das trifft nicht nur Menschen, die in Grossbritannien wohnen; auch Expatriates mit dauerhaftem Wohnsitz auf Mallorca sind betroffen. In der Praxis kann das bedeuten, dass ein Schein von Sicherheit plötzlich eine Belastung für die nächste Generation wird. Ich habe mit Nachbarn gesprochen, die das Thema erst letzte Woche auf einer Café-Terrasse in Santa Ponsa realisierten – viele wussten gar nicht, dass sich etwas ändert. Die gute Nachricht: es gibt Gestaltungsmöglichkeiten, aber sie sind individuell. In diesem Artikel erkläre ich praxisnah, was die wichtigsten Folgen sind, zeige ein konkretes Beispiel, und gebe eine Reihenfolge von Schritten, die Sie in den nächsten Monaten angehen sollten, damit Ihre Familie später nicht mit einer überraschenden Steuerforderung konfrontiert wird.

Was genau 2027 anders wird und ein Fallbeispiel

Ich will es gleich vorwegnehmen: das Wort "Erbmasse" hört sich abstrakt an, aber die Folgen sind oft sehr konkret. Ab April 2027 werden ungenutzte Rentenvermögen in Großbritannien grundsätzlich als Teil des Nachlasses betrachtet. Praktisch bedeutet das: Vermögen, das bisher frei an die Begünstigten weitergegeben wurde, kann künftig zur Berechnung der britischen Erbschaftssteuer herangezogen werden. Ein kleines Rechenbeispiel, weil Zahlen helfen, das Risiko greifbar zu machen. Nehmen wir Paul und Mary, ein Ehepaar, das 2022 nach Mallorca gezogen ist. Sie behalten ein Reihenhaus in England im Wert von £420.000, haben ein spanisches Fincahäuschen für €310.000 und Spargelder sowie Investments in UK im Gegenwert von £180.000. Paul hat zusätzlich einen SIPP im Wert von rund £700.000. Heute zählt dieser SIPP, solange er nicht ausgezahlt ist, oft nicht zur IHT-Grundlage. Ab 2027 aber wird er addiert. Bei unveränderten Freibeträgen können daraus schnell mehrere hunderttausend Pfund zusätzlicher Steuerpflicht entstehen – die Zahl ist abhängig von persönlichen Freibeträgen, Wohnsitzfragen und vorhandenen Vermögenswerten. Das Ergebnis kann eine drastisch höhere Steuerrechnung für die Kinder bedeuten. Was ich in Gesprächen mit Familien höre: viele haben keine vollständige Übersicht über Begünstigte, Verträge oder wie Rentenzahlungen im Todesfall tatsächlich abgewickelt werden. Beginnen Sie deshalb sofort, Dokumente zu ordnen, Potenziale für Überschneidungen zu prüfen und fachliche Beratung für cross-border-Lösungen zu suchen. Manche Maßnahmen brauchen Monate für Formulare und steuerliche Bescheinigungen, andere erfordern Vertragsänderungen oder Umstrukturierungen.

Wie Erben besteuert werden können

Ich will es gleich vorwegnehmen: das Wort "Erbmasse" hört sich abstrakt an, aber die Folgen sind oft sehr konkret. Ab April 2027 werden ungenutzte Rentenvermögen in Großbritannien grundsätzlich als Teil des Nachlasses betrachtet. Praktisch bedeutet das: Vermögen, das bisher frei an die Begünstigten weitergegeben wurde, kann künftig zur Berechnung der britischen Erbschaftssteuer herangezogen werden. Ein kleines Rechenbeispiel, weil Zahlen helfen, das Risiko greifbar zu machen. Nehmen wir Paul und Mary, ein Ehepaar, das 2022 nach Mallorca gezogen ist. Sie behalten ein Reihenhaus in England im Wert von £420.000, haben ein spanisches Fincahäuschen für €310.000 und Spargelder sowie Investments in UK im Gegenwert von £180.000. Paul hat zusätzlich einen SIPP im Wert von rund £700.000. Heute zählt dieser SIPP, solange er nicht ausgezahlt ist, oft nicht zur IHT-Grundlage. Ab 2027 aber wird er addiert. Bei unveränderten Freibeträgen können daraus schnell mehrere hunderttausend Pfund zusätzlicher Steuerpflicht entstehen – die Zahl ist abhängig von persönlichen Freibeträgen, Wohnsitzfragen und vorhandenen Vermögenswerten. Das Ergebnis kann eine drastisch höhere Steuerrechnung für die Kinder bedeuten. Was ich in Gesprächen mit Familien höre: viele haben keine vollständige Übersicht über Begünstigte, Verträge oder wie Rentenzahlungen im Todesfall tatsächlich abgewickelt werden. Beginnen Sie deshalb sofort, Dokumente zu ordnen, Potenziale für Überschneidungen zu prüfen und fachliche Beratung für cross-border-Lösungen zu suchen. Manche Maßnahmen brauchen Monate für Formulare und steuerliche Bescheinigungen, andere erfordern Vertragsänderungen oder Umstrukturierungen.

Domicil, Langzeitaufenthalt und Wohnsitzstatus

Die Abschaffung des alten Domizilbegriffs hat vieles vereinfacht, aber die neuen Long‑Term‑Residence Regeln bringen eigene Fallstricke. Ihr Status auf Papier bestimmt, welche ausländischen Vermögenswerte anrechenbar sind.

Praktische Schritte: Checkliste für die nächsten Monate

Sofort: Unterlagen sammeln, Begünstigte prüfen, Steuerexperten mit Erfahrung in UK‑Spanien kontaktieren. NT‑Codes, QROPS‑Optionen oder Trust‑Modelle prüfen. Termine frühzeitig planen; Papierkram dauert.

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