
Neuanfang mit Koffer und Herz: Birgit Schrowange bleibt Mallorca verbunden
Neuanfang mit Koffer und Herz: Birgit Schrowange bleibt Mallorca verbunden
Birgit Schrowange zieht nach München — doch die Verbindung zur Insel bleibt: Wohnung in Santa Ponça, Engagement für die Stiftung gegen Vereinsamung und regelmäßiges Pendeln.
Neuanfang mit Koffer und Herz: Birgit Schrowange bleibt Mallorca verbunden
Umzug nach München, Wohnung in Santa Ponça und weiter ehrenamtliches Engagement auf der Insel
Man sieht sie hier und da: beim Bäcker an der Mole in Santa Ponça, im kleinen Supermarkt an der Hauptstraße oder an einem der Hafenkaffeeplätze, wo Morgenfischer ihre Netze ausbreiten. Birgit Schrowange, die vielen aus dem deutschen Fernsehen bekannt ist, wagt einen Wohnungswechsel — der neue Lebensmittelpunkt soll nach eigenen Angaben nach München verlegt werden. Aber: Mallorca bleibt Bestandteil ihres Alltagslebens.
Die Moderatorin besitzt eine Immobilie in Santa Ponça und plant nach der Umsiedlung nicht, die Insel komplett hinter sich zu lassen. Stattdessen zeichnet sich ein Rhythmus ab, der zwischen den beiden Orten pendelt. Solche Lebensmodelle sind auf Mallorca nichts Ungewöhnliches: In der Vorweihnachtszeit sieht man die kurzzeitigen Residenten genauso wie die Stammgäste, die den Markt am Ort besuchen und danach einen Espresso am Hafen trinken, ähnlich wie Kristina Bach, die sich ebenfalls mit der Insel verbunden fühlt.
Was die Insel besonders freut: Schrowange ist nicht nur öfter zu Besuch, sie setzt sich weiterhin für soziale Projekte ein. In ihrer Rolle als Botschafterin der Stiftung, die sich gegen die Vereinsamung älterer Deutscher auf Mallorca richtet, bleibt sie aktiv. Helfer und Vereine auf der Insel profitieren davon, wenn prominente Stimmen Aufmerksamkeit bringen – sei es für ehrenamtliche Treffpunkte, Nachbarschaftshilfen oder niedrigschwellige Angebote in Gemeinden wie Calvià und Palma Nova, wie sie auch bei Andrea zu finden sind.
Wer Schrowange in Santa Ponça begegnet, beschreibt sie als bodenständig: eine Tasse Kaffee, ein Plausch mit Ladenbesitzern, ab und an ein kurzer Besuch beim Arzt oder Physiotherapeuten — Dinge, die für viele Residentinnen und Residenten zum Alltag gehören. Solche Begegnungen zeigen, dass Prominenz hier nicht automatisch eine Distanz schafft; im Gegenteil, sie kann Türen öffnen — für Gespräche und für Projekte.
Privat steht hinter dem Umzug auch ein persönlicher Wunsch: Ihr Mann, ein Geschäftsmann mit Wurzeln außerhalb Mallorcas, hat seine Bindungen an München. Die Entscheidung, zusammenzuziehen, wirkt daher wie eine Familienentscheidung. Vor zwei Jahren hatte das Paar an Bord eines Kreuzfahrtschiffes geheiratet — eine Erinnerung, die man in Fotos vom Tag am Meer erahnen kann. Die Nähe zu beiden Lebensorten ermöglicht es, familiäre Bedürfnisse und gelebte Präsenz auf der Insel zu verbinden.
Wichtig für die Insel: Ein mögliches TV-Comeback hat Schrowange nach eigenen Worten ausgeschlossen. Für Mallorca heißt das, die Aufmerksamkeit der Moderatorin zukünftig vor allem in ehrenamtliche und soziale Arbeit sowie öffentliche Auftritte auf der Insel zu lenken. Für die lokalen Initiativen ist das ein Gewinn — nicht weil Prominente alles lösen, sondern weil sie Probleme ins Gespräch bringen können, wie es auch in der Geschichte von Danni Büchner zu sehen ist.
Ein lauer Wind zieht oft vom Meer über die Promenade, Möwen kreischen, und die Sonnenstände sind im Winter milder als auf dem Festland. Diese Mischung aus Ruhe und Lebendigkeit macht Mallorca für viele attraktiv, die sich eine zweite Basis suchen. Schrowanges Entscheidung unterstreicht ein weiteres Mal: Die Insel ist für viele ein Ort, an den man zurückkehrt, auch wenn das Leben einen zeitweise anderswo hinführt.
Für die Nachbarschaft in Santa Ponça bedeutet das: bekannte Gesichter bleiben erhalten, neue Verbindungen können entstehen. Für die Organisationen gegen Vereinsamung heißt es, die Gelegenheit zu nutzen und die Sichtbarkeit ihrer Arbeit zu vergrößern. Und für alle, die mit einem Koffer zwischen zwei Orten leben, ist Schrowanges Schritt eine kleine Ermutigung: Man kann neu anfangen, ohne das Vertraute völlig aufzugeben.
Ausblick: Er wird kein hektisches Medien-Comeback geben; vielmehr wird die Insel weiterhin ein fester Anker bleiben — mit Spaziergängen am Hafen, Besuchen bei Freundinnen und dem Engagement in sozialen Projekten. Wer in Santa Ponça spaziert, hört vielleicht das Klappern ihrer Einkaufstüte und das leise Lachen beim Plausch am Tresen. Das klingt nicht nach Ruhestand, sondern nach gelebtem Zweitwohnsitz, mit Herz für die Leute vor Ort.
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