
Esel bei Unfall nördlich von Palma getötet – Anwohner und Behörden alarmiert
In den frühen Morgenstunden wurde an der Straße nach Valldemossa ein Esel getötet, ein weiteres Tier verletzt. Polizei und Straßenmeisterei rückten aus, die Suche nach dem Besitzer läuft.
Trauriger Unfall auf der Landstraße nach Valldemossa
Am frühen Montagmorgen gegen 5:00 Uhr gab es auf der Landstraße nördlich von Palma einen Unfall mit zwei Eseln. Ein Tier überlebte die Kollision nicht, das andere wurde verletzt und in eine Auffangstation gebracht. Der Fahrzeuglenker blieb körperlich unverletzt, erklärte die Guardia Civil, die den Einsatz leitete.
Wie es passierte
Die Straße, die geradeaus Richtung Tramuntana führt, ist an dieser Stelle relativ offen – viele fahren hier schneller als nötig, vor allem wenn noch Dunkelheit herrscht. Offenbar liefen die Tiere plötzlich auf die Fahrbahn, so die ersten Ermittlungen. Die genaue Ursache ist noch unklar. Die Polizei sucht jetzt nach dem Eigentümer der Esel, um die Umstände endgültig zu klären. Die Region hat immer wieder mit freilaufenden Tieren zu kämpfen.
Räumung und Umgang mit den Tieren
Die Einsatzkräfte der Inselverwaltung rückten an, um die Straße zu säubern. Blutreste und Tierkörperteile wurden entfernt; das verstorbene Tier wurde zur Entsorgung in die Anlage Son Reus gebracht. Das verletzte Tier ist in Obhut einer lokalen Auffangstation, die jetzt medizinisch versorgt wird. Viele Leute in der Gegend kennen die Esel – sie tauchen immer wieder an Wegen und auf Fincas auf.
Es ist kein Einzelfall: Immer wieder passieren auf Mallorca Unfälle mit freilaufenden Nutztieren. Vor Jahrzehnten arbeiteten Esel hier noch in Olivenhainen, heute leben viele als Haustiere auf Privatgrundstücken oder werden gelegentlich zum Freileben gehalten. Für Autofahrer bedeutet das: Augen auf, Geschwindigkeit drosseln, besonders in der Dämmerung. Verantwortung ist hier gefragt.
Reaktionen aus der Nachbarschaft
Ein Nachbar, der regelmäßig früh zur Arbeit fährt, sagte, er habe zuletzt öfter Tiere am Straßenrand gesehen. "Man muss mit allem rechnen", meinte er, mehr resigniert als empört. Andere fordern bessere Zäune oder klarere Zuständigkeiten zwischen Gemeinden und Besitzern. Die Guardia Civil weist darauf hin, dass Halter haftbar gemacht werden können, wenn Tiere weglaufen und Schaden verursachen. Hilfsorganisationen engagieren sich ebenfalls, um das Problem zu lösen.
Die Ermittlungen laufen weiter. Bis zum Auffinden des Besitzers bleiben viele Fragen offen — und eine kleine Gemeinde trauert um ein Tier, das hier für manche mehr als nur ein Haustier war.
Hinweis: Wer gestern früh zwischen Palma und Valldemossa ungewöhnliche Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Guardia Civil zu melden.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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