
Manacor macht Zentrum zur Weihnachtszeit fußgängerfreundlich
Von morgen an bis 19. Januar gilt in Manacor in Teilen der Altstadt Vorrang für Fußgänger: Carrer de Joan Lliteres und die Umgebung der Plaça des Cós werden für den normalen Autoverkehr eingeschränkt, Lieferfahrzeuge dürfen nur zu festgelegten Zeiten passieren.
Manacor macht Zentrum zur Weihnachtszeit fußgängerfreundlich
Manacor macht Zentrum zur Weihnachtszeit fußgängerfreundlich
Wer in diesen Tagen durch Manacor schlendert, merkt es zuerst an den Schritten: weniger Autos, mehr Stimmen, mehr Kinder, die zwischen Marktständen und Schaufenstern hin und her huschen. Die Stadt hat beschlossen, ab morgen und bis zum 19. Januar die Carrer de Joan Lliteres sowie das Umfeld der Plaça des Cós für normalen Autoverkehr zu sperren. Damit bekommt die Innenstadt über die Feiertage und während der Sant-Antoni-Feiern ein anderes Gesicht.
Wie die Regel funktioniert
Die Absperrungen sind mit Schranken gesichert; nur Lieferanten kommen zu den vorgeschriebenen Uhrzeiten durch. Anwohner und Besucher sollten also nicht versuchen, spontan mit dem Auto in die engen Gassen zu fahren. Die Stadt kündigt Kontrollen an und weist darauf hin, dass das Ignorieren der Schranken Bußgelder nach sich ziehen kann. Für viele Händler bedeutet das: Warenanlieferungen müssen geplant ankommen, für alle anderen heißt es: zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Parkzonen außerhalb der Altstadt parken. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Artikel über Verkehrsstress während der Fira del Variat in Palma.
Ein Stück Ruhe in der Vorweihnachtshektik
Dass eine Straße zum Flanierbereich wird, verändert die Atmosphäre. Auf der Carrer de Joan Lliteres hört man jetzt eher das Klappern von Kaffeetassen als Motoren, Weihnachtsbeleuchtung spiegelt sich in Schaufenstern, und die Plaça des Cós füllt sich wieder mit Menschen, die stehen bleiben und kurz verweilen. Für Eltern ist das ein Gewinn: Kinder können zwischen Tannenbaumständen und Papiertüten neugierig umherlaufen, ohne ständig zur Straßenseite zurückgezerrt zu werden.
Warum das gut für Manacor ist
Solche temporären Schritte tun dem Stadtbild gut. Kurzfristig profitieren lokale Geschäfte von Laufkundschaft, lange Spaziergänge laden zu spontanen Einkäufen ein. Außerdem reduziert weniger Durchgangsverkehr Lärm und Stickstoffbelastung genau dort, wo Menschen wohnen und arbeiten. In kleineren Orten wie Manacor zeigt sich schneller, wie sich urbane Räume anders nutzen lassen — und das merkt man beim Bäcker an der Ecke oder im kleinen Weinhändler neben der Plaça. Weitere Einblicke in die Stadtentwicklung finden Sie in unserem Artikel über die Weihnachtsbeleuchtung in Palma.
Praktische Tipps für Anwohner und Besucher
Wer Lieferungen erwartet oder Waren bringen muss: bitte die neuen Regeln beachten und Lieferfenster mit den Händlern absprechen. Als Besucher: die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, Parkplätze am Rand nutzen und die kurze Strecke laufen. Wer mobil bleiben muss, findet meist Ausweichmöglichkeiten auf den größeren Zufahrtsstraßen und kann die Innenstadt mit einer kurzen Fußstrecke erreichen. Achten Sie auf die Beschilderung an den Schranken; sie weist auf Zeiten und Ausnahmen hin. Planen Sie Ihren Besuch auch in Anbetracht der autofreien Samstage in Palmas Altstadt.
Ein kleiner Ausblick
Solche temporären Sperrungen sind nicht nur eine kurzfristige Maßnahme für die Feiertage. Sie sind auch ein Experiment: Was passiert, wenn Menschen mehr Raum zum Flanieren haben? In Manacor klingt die Antwort im Dezember und Januar so: Man bleibt stehen, unterhält sich, kauft ein. Vielleicht werden Elemente dieser Regel in Zukunft präziser geplant, mit klaren Lieferfenstern und besseren Hinweisen für Besucher — das wäre ein Gewinn für die Lebensqualität in der Innenstadt. Weitere Überlegungen dazu finden Sie in unserem Artikel über den verschobenen Weihnachtsmarkt in Palma.
Wer durch Manacor läuft, weiß das: Stadt ist nicht nur Verkehr. Stadt ist Pause, Markt, Begegnung. Und für ein paar Wochen im Jahr bekommt Manacor diese Pause.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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