
Paseo Marítimo in Palma am Sonntag gesperrt: So vermeiden Sie Stress am Hafen
Wegen eines Solidaritätslaufs ist der Paseo Marítimo am Sonntag stundenweise gesperrt – wir erklären Zeiten, Ausweichrouten, Busänderungen und praktische Tipps für den Tag.
Großsperrung am Hafen: Was Palma am Sonntag erwartet
Am kommenden Sonntag heißt es: früh aufstehen oder später losfahren. Die Stadt Palma hat eine stundenlange Sperrung des Paseo Marítimo angekündigt – Grund ist ein Solidaritätslauf der Hafenbehörde. Für Autofahrer, Pendler, Radler und Spaziergänger ändert sich die gewohnte Hafenruhe zwischen 6:00 und ca. 15:30 Uhr.
Uhrzeiten und Abschnitt: Das sollten Sie wissen
Die Polizei nennt zwei Phasen: Ab 6:00 Uhr wird zuerst der Streckenabschnitt zwischen der Avenida Argentina und der Calle Monsenyor Palmer in Richtung Andratx eingeschränkt. Ab rund 9:00 Uhr geht’s dann in die Vollsperrung – und zwar in beide Richtungen vom Kreisverkehr am Porto Pi bis zur Avenida Argentina. Voraussichtliches Ende: gegen 15:30 Uhr. In dieser Zeit ist mit Polizeikontrollen, Absperrungen und vielen Menschen am Wasser zu rechnen.
Wie Sie am besten umfahren
Wenn Sie das Hafengebiet vermeiden wollen, sind die Via Roma und der Camí dels Reis gute Alternativen, wenn Sie aus dem Zentrum kommen. Wer aus Westen anreist, findet oft über den Kreisverkehr bei Porto Pi schnelle Ausweichmöglichkeiten. Tipp aus Erfahrung: Planen Sie mindestens 20–40 Minuten extra ein. Sonntags kann die kleine Zufahrt an der Avenida Argentina über Nacht voll erscheinen – zumindest fühlt es sich so an, wenn die ersten Zuschauer kommen.
EMT, tib und der öffentliche Verkehr
Mehrere Stadtlinien der EMT sowie die Überlandbusse der tib werden umgeleitet. Haltestellen können verlegt oder ausgelassen werden. Bevor Sie loslaufen: kurz die EMT-App oder die tib-Webseite prüfen. Nichts ärgert mehr als in der Sonne zu stehen und zu merken, dass der Bus eine andere Route fährt. Übrigens: Sonntags sind manche Busfahrer geübt in spontanen Umleitungen – achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen.
Zu Fuß und mit dem Rad: oft entspannter
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt man in der Regel besser durch, auch wenn am Wasser viel los sein wird. Rund ums Auditorium und den Yachtclub sammeln sich Zuschauer; die Gischt, Möwenschreie und das Klappern von Booten bilden die Sonntagskulisse. Wenn Sie gemütlich unterwegs sind, nehmen Sie sich Zeit für einen Umweg und einen Kaffee in einer ruhigeren Seitenstraße – die kleine Bar in der Calle Sant Magí freut sich über Gäste.
Für Anwohner und kleine Geschäfte
Für die Nachbarschaft ist so ein Lauf ambivalent: kurzfristig mehr Verkehr, dafür nette Besucherströme für Cafés und Kioske. Die Solidarität, für die gelaufen wird, hat an sich etwas Gutes – und die lokale Wirtschaft kann davon profitieren. Ein bisschen Geduld hilft: Wer die Zufahrten meidet, tut nicht nur sich, sondern auch den Rettungs- und Einsatzkräften einen Gefallen.
Praktische Checkliste
Vor Fahrtantritt: EMT-App und tib-Infos checken. Wenn möglich: Tram nehmen, Fahrrad schnappen oder zu Fuß gehen. Wenigstens: 20–40 Minuten Puffer einplanen, Parkplätze frühzeitig ansteuern, alternative Routen (Via Roma, Camí dels Reis) nutzen.
Mein persönlicher Rat: An solchen Sonntagen lasse ich das Auto stehen, schnapp mir die Tram oder das Rad. Weniger Stress, mehr Meer in den Ohren und vielleicht ein nettes Foto vom Lauf – und eine gute Tasse Kaffee in einer ruhigen Seitenstraße als Belohnung. Am Ende gewinnt die Gemeinschaft: Sport, Solidarität und ein bisschen Hafenstimmung.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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