Portocolom: Fisher huts to be partially ready before summer

Portocolom: Erste Fischerhütten sollen vor dem Sommer wieder nutzbar sein

Portocolom: Erste Fischerhütten sollen vor dem Sommer wieder nutzbar sein

Die Balearenregierung steckt mehr als zehn Millionen Euro in die Instandsetzung des Hafens von Portocolom. Ein Teil der alten Fischerhütten könnte, Wetter vorausgesetzt, noch vor dem Sommer wieder nutzbar sein. Die Komplettsanierung läuft bis Ende 2027.

Portocolom: Erste Fischerhütten sollen vor dem Sommer wieder nutzbar sein

Die Baustellenkulisse am Hafen von Portocolom gehört inzwischen zum Alltag. Kräne, Gerüste und Bauzäune prägen das Bild, während Möwen über den Wellen kreisen und Fischer auf der Promenade ihre Netze begutachten. Trotzdem gibt es Hoffnung für einen vertrauten Anblick: Ein erster Abschnitt der alten Fischerhütten soll, wenn das Wetter mitspielt, noch vor dem Sommer fertig werden.

Hinter dem Projekt steht die Balearenregierung, die für die Maßnahmen mehr als zehn Millionen Euro bereitstellt. Das Geld fließt in Arbeiten, die nicht nur die Substanz schützen, sondern auch dafür sorgen sollen, dass der Hafen sein typisches Aussehen behält. Viele der kleinen Hütten dienen traditionell dazu, Boote zu schützen und Gerätschaften zu lagern; manche stehen seit über einem Jahrhundert und sind sichtbar schadhaft.

Wer in den Morgenstunden am Kai entlangläuft, hört das leise Klappern von Reepschnüren und das gelegentliche Quietschen einer Bootswinde. Diese alltäglichen Geräusche gehören zu Portocolom — und sollen erhalten bleiben. Die Baumaßnahmen zielen deshalb darauf ab, alte Strukturen zu sichern, statt sie austauschbar zu ersetzen.

Für Anwohnerinnen und Freizeitangler ist die Aussicht auf nutzbare Hütten vor der Hochsaison ein gutes Zeichen: Lagerräume und Unterstellmöglichkeiten sind besonders in den belebten Sommermonaten gefragt. Gleichzeitig verspricht die Sanierung stabilere Bedingungen für die kleine, handwerklich geprägte Fischerei, die hier noch präsent ist.

Technisch bedeutet das: Gezielte Reparaturen an Dach und Mauerwerk, Verankerungen gegen Feuchtigkeit und punktuelle Erneuerungen, wo Holz stark geschädigt ist. Die Maßnahmen sollen, soweit möglich, mit Materialien und Formen arbeiten, die zum Erscheinungsbild des Hafens passen — das ist der ausdrückliche Wunsch vieler aus der Nachbarschaft.

Die Behörden planen, die Arbeiten in Etappen durchzuführen. Die erste Teilsanierung, die diese Saison eine spürbare Wirkung zeigen soll, ist bereits in Arbeit. Das Gesamtvorhaben behält sich mehr Zeit vor: Die komplette Restaurierung ist für Ende 2027 terminiert.

Wetter spielt dabei eine größere Rolle als man denkt. Regen und stürmische Tage verzögern Arbeiten an Holz und Mauerwerk, und Wind kann schwere Hebearbeiten unmöglich machen. Darum hängt die Hoffnung auf einen „fertigen“ Frühling spürbar an der Saison mit milden, trockenen Tagen.

Auf den Gassen rund um den Hafen lässt sich die Stimmung bereits einfangen: Cafés füllen sich wieder, Rentner diskutieren über Fangquoten, und Touristen machen Fotos von der Hafenzeile. Für viele ist die Sanierung ein Zeichen, dass man das Ortsbild schätzt und bewahren will — nicht nur als Postkarte, sondern als Lebensraum.

Warum das gut für Mallorca ist? Portocolom ist mehr als ein Fotomotiv; der Erhalt solcher kleinen Infrastrukturen schützt lokale Wirtschaftszweige, bewahrt handwerkliches Wissen und erhält das Flair der Küstenorte. Investitionen in den Bestand sind eine Investition in Arbeitsplätze, Tourismusqualität und in die Identität der Inselküste.

Werden die Arbeiten planmäßig verlaufen, dürfte die kommende Sommersaison für viele vertrauter wirken: weniger Baustellenlärm an den wichtigsten Tagen, zugängliche Hütten und eine aufgewertete Hafenpromenade. Die vollständige Sanierung bis Ende 2027 setzt dann den Schlusspunkt unter einen mehrjährigen Prozess.

Ein praktischer Tipp für Besucher: Wer jetzt vor Ort ist, sollte einen Spaziergang am frühen Morgen einplanen. Die Kombination aus kühler Seeluft, Handwerkern bei der Arbeit und dem Anblick restaurierter Fassaden macht deutlich, wie nah Tradition und Alltag hier beieinanderliegen.

Fazit: Es ist ein Projekt, das sachte konserviert statt zu ersetzen. Solche Entscheidungen formen, wie Mallorca in Zukunft aussieht — und in Portocolom bekommt die Insel ein kleines Stück ihrer maritimen Geschichte zurück.

Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle

Ähnliche Nachrichten