
Seniorin in Palma mit gefälschtem Behindertenparkausweis aufgegriffen
Eine 72‑jährige Fahrerin wurde in Palmas Altstadt angehalten, nachdem Polizisten eine verdächtige blaue Parkkarte entdeckt hatten. Ermittlungen laufen.
Fahrerin in Altstadt mit mutmaßlicher Fälschung erwischt
In der Altstadt von Palma hat die Lokalpolizei Mitte November eine 72‑jährige Frau angehalten, weil hinter der Windschutzscheibe eine offenbar gefälschte blaue Parkkarte für Menschen mit Behinderung steckte. Der Wagen stand direkt vor dem belebten Olivar‑Markt in einer Ladezone – nicht gerade der Ort, an dem Passanten auf Sensibilität warten.
Das Auffällige: Die Szene, die keiner gern sieht
Beamte, die an diesem Vormittag im Rahmen einer städtischen Kontrollaktion unterwegs waren, wurden auf das Fahrzeug aufmerksam. Als die Fahrerin zurückkam, griff sie sofort nach der Karte und versuchte, sie ins Handschuhfach zu stecken. Das machte die Polizisten misstrauisch.
Die Frau behauptete, die Karte gehöre zum Auto, das sie zuvor in Deutschland gekauft habe. Doch die prüfenden Blicke der Ordnungshüter blieben hängen: Druck, Seriennummern und offizielle Stempel wirkten nicht stimmig. Daraufhin nahmen die Ermittler Kontakt zu der angegebenen Ausstellerstelle in Deutschland auf, um die Echtheit des Dokuments zu überprüfen.
Vorgeschichte und Reaktion
Interessanterweise ist der Fall nicht neu: Schon 2021 gab es eine Anzeige gegen dieselbe Frau, weil sie mit einer abgelaufenen Karte eines Verwandten geparkt haben soll. Damals hieß es, der angebliche Inhaber sei längst verstorben. In der aktuellen Sache bestätigte die angegebene deutsche Stadt den Verdacht: Dort ist kein entsprechendes Dokument registriert worden.
Die 72‑Jährige wurde als Beschuldigte geführt, blieb aber nach den ersten Maßnahmen auf freiem Fuß. Die Ermittlungen wurden an die Justiz übergeben; wie lange ein Verfahren dauert, weiß man hier in Palma nur allzu gut.
Warum das wichtig ist
Solche Fälle sind mehr als nur Parkärger: Gefälschte Ausweise nehmen Menschen echte Parkplätze weg, die auf besondere Nähe angewiesen sind. Für Händler, Marktbesucher und Anwohner ist das ein Ärgernis – für Betroffene oft ein echtes Problem. Die Stadt kündigt verstärkte Kontrollen an, vor allem rund um Wochenmärkte und die engen Gassen der Altstadt.
Übrigens: Wer in Palma unterwegs ist, kennt die kleinen Turbulenzen im Alltag. Manchmal sind es knappe Parkplätze, manchmal ärgerliche Abläufe bei Kontrollen. Diesmal war es ein Stück Papier, das zu viel Ärger machte.
Der Vorfall ereignete sich am 18. November. Die Ermittlungen dauern an.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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