Anne Wünsche zieht nach Mallorca: Villa gemietet, Familie im Doppelwohnmodell

Anne Wünsche zieht – Luxus mit Familienrhythmus: Warum Mallorca wieder ein Zuhause wird

Anne Wünsche zieht – Luxus mit Familienrhythmus: Warum Mallorca wieder ein Zuhause wird

Die ehemalige Soap-Schauspielerin Anne Wünsche verlagert ihren Lebensmittelpunkt nach Mallorca: Villa gemietet, Hunde und Kinder schrittweise umgesiedelt, Berlin-Wohnung bleibt bestehen. Ein Blick auf Alltag, Kosten und Chancen für die Insel.

Anne Wünsche zieht – Luxus mit Familienrhythmus: Warum Mallorca wieder ein Zuhause wird

Eine Familienverlagerung, zwei Wohnsitze und ein sehr mallorquinischer Tagesrhythmus

Wenn an einem Märzmorgen ein kleiner Schwarm Passagierflugzeuge über Son Sant Joan zieht und Derbäume am Straßenrand noch die letzten Mandelblüten halten, merkt man: Auf Mallorca beginnt wieder Leben. Genau in diesen Zwischenraum manövriert nun eine deutsche Familie, deren Ankunft Stadtgespräch wird. Die 34-jährige Anne Wünsche, bekannt aus Fernsehserien, hat sich entschieden, ihr Leben zwischen Berlin und der Insel aufzuteilen.

Der Umzug ist sorgfältig getaktet: Ende März reisen zuerst ihre Hunde – begleitet von ihren Brüdern – an, kurz darauf folgen die Kinder mit einer Betreuungsperson. Dieses gestaffelte Vorgehen verrät viel darüber, worum es ihr geht: um Stabilität für die Kinder und zugleich um einen sanften Übergang in einen neuen Alltag. Statt an einem Tag Koffer und Kinderschlafzimmer zu wechseln, bleibt so etwas Vertrautes erhalten – ein Kinderzimmer in Berlin bleibt bestehen.

Auf Mallorca hat Wünsche eine gemietete Villa in der Nähe von Palma gefunden. Wichtig waren ihr vier Schlafzimmer und eine ruhige, dörflich geprägte Lage, trotzdem nicht weit weg vom Flughafen. Die Miete: rund 6.500 Euro im Monat; die Wohnung in Berlin hält sie weiter und plant, diese mit etwa 4.000 Euro monatlich zu behalten. Damit zeichnet sich kein flüchtiger Tapetenwechsel ab, sondern ein zweigleisiges Leben, das finanzielle Mittel und organisatorische Arbeit verlangt – Flüge zwischen den Wohnorten inklusive.

Warum das für Mallorca mehr ist als eine weitere prominente Adresse? Ganz praktisch: Familien bringen Nachfrage nach schulischen Angeboten, Kinderbetreuung, Handwerkern und Dienstleistungen, von Gärtnern bis Möbelhäusern. Wer länger bleibt, sucht Ärzte, Sportvereine, Freizeitangebote – das schafft dauerhafte Arbeit vor Ort. In vielen Dörfern hört man morgens schon das Klappern der Bäckerkörbe und das Stimmengewirr der Eltern an der Schule; neue Nachbarn mischen sich langsam dazu, bringen ihre Hunde an die Promenade oder lassen die Kinder im Park herumrennen.

Die Entscheidung, die Berliner Wohnung zu behalten, wirkt bedächtig. Sie zeigt auch, wie sehr moderne Mobilität Familien erlaubt, verschiedene Lebensorte zu kombinieren. Für die Kinder bedeutet das: ein Stück Kontinuität, vertraute Möbel, vielleicht derselbe kleine Schreibtisch, an dem Hausaufgaben geschrieben werden. Für die Erwachsenen heißt es, Pendelzeiten zu organisieren und Absprachen mit den in Deutschland lebenden Vätern zu treffen – Kompromisse, die schon vorab bedacht wurden.

Auf der Insel selbst ist die Reaktion meist pragmatisch: Anwohner in Dörfern rund um Palma sind an wechselnde Gesichter gewöhnt, gleichzeitig wächst die Nachfrage nach hochwertigen Mietobjekten. Wer durch Orte wie Sant Jordi oder die Vororte der Stadt fährt, sieht schon die Mischung aus traditionellen Steinhäusern, bewirtschafteten Feldern und neuen Villen, die in die Landschaft gesetzt werden. Das Geräusch eines Rasenmähers, ein alter Mann mit Zeitung auf der Plaça, Kindergelächter am Nachmittag – das gehört zum Alltag.

Für Mallorca kann ein solcher Zuzug auch positive Impulse geben, wenn er nachhaltig gedacht ist: lokale Angebote nutzen, Handwerker aus der Umgebung beauftragen, die Schule vor Ort in den Alltag einbinden. Ganz persönlich kann eine Verlagerung wie die von Anne Wünsche als Erinnerung dienen, dass Lebensqualität nicht zwingend an einen einzigen Ort gebunden sein muss. Mit etwas Organisation lässt sich Familie über mehrere Städte verteilen, ohne die Stabilität der Kinder zu opfern.

Am Ende bleibt ein Bild, das hier gut passt: Ein ruhiges Dorf, die Flugzeuge in regelmäßiger Folge, der Geruch von frischem Kaffee im Café an der Ecke und eine Familie, die sich ihren Rhythmus neu einrichtet. Ob dauerhaft oder in Etappen – solche Ankünfte verändern Inselalltag und Nachbarschaft, leise und Stück für Stück.

Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle

Ähnliche Nachrichten