Elevator and Ramps for Sa Quarentena Park in Palma

Aufzug und Rampen für Sa Quarentena: Palma macht den Paseo Marítimo leichter begehbar

Die Stadt Palma plant Rampen und einen Aufzug am Park Sa Quarentena – Verbindung Paseo Marítimo ↔ Terreno wird barrierefreier. Kosten: über 550.000 €, Bauzeit: sechs Monate.

Aufzug und Rampen für Sa Quarentena: Palma macht den Paseo Marítimo leichter begehbar

Aufzug und Rampen für Sa Quarentena: Palma macht den Paseo Marítimo leichter begehbar

Ein neuer Zugang soll Menschen mit Kinderwagen, älteren Einwohnern und Spaziergängern das Leben erleichtern

Wer morgens am Paseo Marítimo die Salzwürze in der Luft fühlt und den Blick über den Hafen schweifen lässt, kennt das kurze, aber mühsame Stück hinauf ins Viertel El Terreno. Bisher heißt es dort: Treppen steigen oder einen weiten Umweg nehmen. Das ändert sich voraussichtlich bald. Die Stadt Palma hat angekündigt, dass Rampen und ein Aufzug im Park Sa Quarentena gebaut werden sollen, um die obere Parkterrasse direkt mit dem Paseo Marítimo zu verbinden.

Praktische Fakten: Die Maßnahme umfasst Rampen von der Straße Reial Patrimoni sowie einen Aufzug zwischen Paseo Marítimo und der oberen Terrasse des Parks. Für die Arbeiten sind etwas mehr als 550.000 Euro veranschlagt, und die geplante Bauzeit liegt bei rund sechs Monaten. Die Bestellung der Bauleistungen soll in Kürze ausgeschrieben werden.

Für Anwohnerinnen wie Herrn Martí aus El Terreno bedeutet das keine theoretische Verbesserung, sondern echte Erleichterung: weniger Stufen mit dem Einkauf, stressfreieres Schieben von Kinderwagen, eine direkte Verbindung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Auch Touristen, die häufig mit Gepäck oder Kinderwagen unterwegs sind, werden die neue Verbindung zu schätzen wissen – gerade in einer Stadt, in der kurze Wege oft durch Treppen unterbrochen werden.

Der kleine Park Sa Quarentena ist kein Fremder für Spaziergänger; er wird oft von Hundebesitzern, Rentnerinnen auf der Bank und Eltern mit Kleinkindern besucht. Die Stimmung dort am späten Nachmittag, wenn die Sonne flacher steht und das Meer leise rauscht, könnte bald entspannter sein: Weniger Grüppchen, die vor Treppen anhalten, und mehr Menschen, die den Aufstieg ohne Sorge schaffen.

Die Investition ist überschaubar im Verhältnis zu den Folgen: Mobilitätshürden reduzieren kann den Alltag vieler Menschen deutlich verbessern und den öffentlichen Raum inklusiver machen. Nicht jeder Eingriff muss spektakulär sein — manchmal reicht eine gut platzierte Rampe oder ein verlässlicher Fahrstuhl, um einen Stadtteil ein Stück zugänglicher zu machen.

Natürlich werfen Bauarbeiten Fragen auf: Zeitweise wird es Lärm geben, Wege können gesperrt werden und Anwohnerinnen erwarten, dass die Ausführung sauber und mit Rücksicht auf Bäume und Bestandsstruktur geschieht. Hier bietet sich die Chance für die Stadtverwaltung, transparent zu arbeiten, die Bauzeiten klar zu kommunizieren und kleine Verbesserungen wie Bessere Beschilderung oder neue Sitzgelegenheiten gleich mitzuplanen.

Ein konkreter Tipp für die Umsetzung: Schon bei der Ausschreibung sollten barrierefreie Standards und Wartungskonzepte verbindlich sein. Ein Aufzug ist nur dann ein Gewinn, wenn er regelmäßig kontrolliert wird und die Zugänge nicht durch Müll oder parkende Fahrzeuge blockiert werden. Kurze Informationsschilder am Paseo Marítimo könnten außerdem zeigen, wie man die neue Verbindung nutzt — für alteingesessene Palmas ebenso wie für Gäste.

Blick nach vorn: Wenn dieses Projekt gelingt, kann es Modellcharakter haben für andere Stellen an der Küste, an denen Höhenunterschiede Wege empfindlich erschweren. Kleinere, pragmatische Maßnahmen können das Stadtbild verändern — und die Menschen, die hier leben, spüren das jeden Tag. Für El Terreno und den Paseo Marítimo wäre das ein Stück Alltagserleichterung, das man nicht überhören kann: mehr Gemurmel auf den Bänken, weniger Fluchen an der Treppe.

In den kommenden Wochen wird die Ausschreibung entscheidend sein. Wer in der Nachbarschaft unterwegs ist, kann schon die Idee begrüßen: eine Stadt ein kleines bisschen zugänglicher machen — ohne großen Schnickschnack, aber mit spürbarem Nutzen.

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