Club de Mar in Palma: Grüner Vorplatz und neue Wege am Hafen

Neues Gesicht am Club de Mar: Grün, Wege und Blick aufs Meer

Neues Gesicht am Club de Mar: Grün, Wege und Blick aufs Meer

Am Paseo Marítimo hat der Club de Mar eine Parkfläche mit Wegen, Hängegärten und neuer Gastronomie bekommen. Bürgermeister Jaime Martínez eröffnete das 3.000‑m²‑Projekt Ende März — ein Gewinn für Spaziergänger, Radler und Anwohner.

Neues Gesicht am Club de Mar: Grün, Wege und Blick aufs Meer

Einladende Fußwege, Hängegärten und eine Terrassenloge für den Puig Major

Wer in diesen Tagen am Paseo Marítimo Richtung Hafen spaziert, merkt sofort: Etwas hat sich verändert. Zwischen den vier neu gestalteten Gebäuden des Club de Mar ist ein frischer, begründerter Raum entstanden, der Einheimische und Besuchende zum Flanieren einlädt. Die Wege schlängeln sich unter jungen Bäumen, gelegentlich hört man Möwenschreie und das Klappern von Segelyachten, und an einer Treppe gelangt man direkt an die Anlegemole.

Offiziell eingeweiht wurde das Projekt am 30. März durch Palmas Bürgermeister Jaime Martínez. Die Umgestaltung umfasst insgesamt rund 3.000 Quadratmeter, davon etwa 300 Quadratmeter, die als sogenannte Hängegärten angelegt wurden. Architektonisch setzen die Verantwortlichen auf luftige Bauten und maritime Anklänge: Kleine ausgediente Boote stehen dekorativ am Wegesrand, Leuchten und Geländer erinnern an die Nautik, und ein neues Restaurant mit schattiger Terrasse bietet einen freien Blick auf die Boote — wer aufmerksam ist, erkennt sogar den Umriss des Puig Major am fernen Horizont.

Man spürt eine Alltagsveränderung: Frühmorgens joggen Einheimische am Wasser, später sitzen Rentner auf den neu aufgestellten Bänken und beobachten, wie Crewleute einklarieren. Kinder rennen barfuß über die warme Steinpromenade, und Radfahrer nutzen die entstandenen Verbindungen zum restlichen Paseo Marítimo. Die Atmosphäre ist entspannter als vorher; das Ziel, Hafen und Stadt stärker zu verzahnen, wirkt nicht nur auf dem Papier.

Warum das für Mallorca gut ist? Ein grüner Uferbereich bringt Schatten an heißen Tagen, reduziert den Asphaltanteil, fördert Fuß- und Radverkehr und schafft Raum für kleinere Gewerbe an der Wasserkante. Für die Stadt bedeutet das außerdem: ein Stück Lebensqualität, das sowohl die Nachbarschaft als auch die Gäste schätzen. Wenn man beim Sundowner auf der Terrasse sitzt und das Plätschern hört, fühlt sich Palmas Hafen weniger wie ein Vorbeifahrtsort an und mehr wie ein Hafen, der zur Stadt gehört.

Ein praktischer Punkt: Die Verbindungswege und Zugänge zur Mole erleichtern das Erreichen der Boote — das ist nicht nur für Yachteigner wichtig, sondern auch für Spaziergänger, die näher an die Wasserlinie wollen. Die Hängegärten verleihen dem Areal außerdem ein saisonales Gesicht; mit ein wenig Glück blühen dort bald Pflanzen, die Bienen und Schmetterlinge anziehen.

Ein kleiner Wunsch aus dem Alltag: Mehr Sitzplätze mit Rückenlehne wären schön, ebenso Bepflanzung mit heimischen Arten, die weniger Pflege brauchen und einheimische Insekten unterstützen. Wenn die Stadt und der Betreiber diesen Pfad weiterdenken, könnte der Club de Mar zum Vorbild für andere Uferbereiche auf Mallorca werden — nicht als Kulisse für Selfies allein, sondern als echter Treffpunkt.

Wer das gleich ausprobieren will: Frühmorgens, wenn die Sonne niedrig steht und die Schiffe noch ruhig liegen, ist die Stimmung am Hafen besonders. Ein Tipp für Einheimische: den Spaziergang mit einem Kaffee aus einer nahegelegenen Bäckerei verbinden und auf der Terrasse Platz nehmen — der Blick auf den Hafen, das Meer und den fernen Puig Major lohnt sich.

Fazit: Die Umgestaltung des Club de Mar zeigt, wie sich Stadtraum neu denken lässt. Mehr Grün, bessere Wege und offene Zugänge machen den Hafen spürbar freundlicher. Es ist eine Einladung, das Meer wieder als Teil der Stadt zu behandeln — und keine schlechte Idee, diesen neuen Abschnitt bald selbst zu testen.

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