Weniger gießen, mehr Flair: Fincaplantas' wassersparende Gärten auf Mallorca

Weniger gießen, mehr Flair: Wie Fincaplantas trockene, schöne Gärten auf Mallorca schafft

In Llucmajor zeigt ein kleines Team, wie mediterrane Gärten mit wenig bis keinem Zusatzwasser funktionieren. Weniger Rasen, mehr Lavendel, weniger Aufwand – und ein Beitrag zur Wasserspar-Bilanz der Insel.

Gärten, die mit der Inselatmosphäre klar kommen

Auf Mallorca reden wir viel über Sonne, Meer und Tapas. Zwischen dem Rauschen der Zikaden und dem Marktrummel in Llucmajor schiebt sich inzwischen ein anderes, ganz praktisches Thema in den Alltag: Wasser. Die stummen Rasensprenger in vielen Wohnvierteln sind ein unüberhörbares Zeichen – klassische Grünflächen kosten hier schlicht zu viel.

Genau an dieser Stelle setzt ein kleines Team aus Llucmajor an. Seit etwa 13 Jahren entwerfen und bauen sie Gärten, die mit der Inselatmosphäre klarkommen: trockenresistente Pflanzen, schattige Sitzecken, Steine, Mulch und ein Auge für das richtige Mikroklima. Das Ergebnis wirkt fast widersprüchlich: weniger Bewässerung, weniger Arbeit – und trotzdem gemütlich.

Pragmatisch statt pompös

Letzte Woche auf dem Markt, zwischen dem Duft von frisch gebackenem Ensaimada und dem Stimmengewirr der Händler, traf ich eine Kundin. Ihr Garten war keine grüne Teppich-Landschaft, sondern Lavendel am Zaun, Agaven wie kleine Skulpturen und Thymian, der zwischen Trockenmauern hervorlugt. „Ich habe keine Zeit mehr fürs Gießen, und es sieht trotzdem gemütlich aus“, sagte sie. Ein Satz, der auf der Insel mehr Gewicht hat als irgendwo sonst: Schönheit muss nicht mit hohem Wasserverbrauch erkauft werden.

So sieht das praktisch aus

Die Bausteine sind einfach, aber sorgfältig kombiniert. Wichtig sind heimische oder mediterrane Arten, die Trockenheit vertragen: Oliven, Rosmarin, Lavendel, Zistrosen, Salbei, Sträucher und Gräser, die nicht nach täglich gießen verlangen. Die Bodenvorbereitung macht viel aus – durchlässiger Boden, Mulch, Kiesbeete und punktuelle Versickerungszonen ändern das Kleinklima.

Was die meisten sofort merken: deutlich weniger Pflegeaufwand, geringere Kosten und keine dauernden Nachrüstungen an Bewässerungsanlagen. Für den Gartenbesitzer bedeutet das: mehr Freizeit, fürs Auge bleibt genug zu entdecken. Für die Insel heißt das: weniger Druck auf Grundwasser und Leitungen.

Ein Familienbetrieb mit Praxis

Der Betrieb arbeitet als kleines Team, bringt eigenes Gerät mit und betreut Projekte von der ersten Skizze bis zur fertigen Pflanzliste. Für viele Hausbesitzer ist das ein klarer Vorteil: eine Ansprechpartnerin, ein Ablauf, keine fünf verschiedenen Gewerke, die koordiniert werden müssen. Vor Ort-Besichtigungen bringen oft mehr Klarheit als lange Theoriesitzungen am Schreibtisch.

Interessierte können telefonisch oder per WhatsApp anfragen: +34 686 148 289. E‑Mail: info@fincaplantas.com. Die Webseite bietet Beispiele, aber ein kurzer Besuch vor Ort ist meist aussagekräftiger – und zeigt am schnellsten, wie der Wind hier weht und wo der Schatten fällt.

Für wen das Sinn macht

Solche Gartenkonzepte passen zu Fincas, Neubauten, Eigentümern mit wenig Zeit oder denen, die bewusst Wasser sparen wollen. Auch Kommunen und Nachbarschaften profitieren: Gärten bleiben attraktiv, obwohl Bewässerungsbeschränkungen greifen. Ein kleiner, ehrlicher Tipp: schauen Sie sich die Nachbarschaft an. Oft kommen die besten Ideen aus einem Plausch unter der Dorfplatane. Wer mehr über Wasserknappheit erfahren möchte, findet hier Informationen: Wasserknappheit auf Mallorca.

Blick nach vorn

Auf Mallorca wandelt sich nicht nur die Pflanzenliste, sondern auch die Haltung. Standards wie sattgrüne Rasenflächen werden zur Ausnahme, nicht zur Regel. Das ist leise, manchmal unbequem – aber es ist auch eine Chance: weniger Ressourcenverbrauch, robustere Gärten und ein Landschaftsbild, das zur Insel passt. Wenn der Tramuntana nicht gerade Luft bringt, hört man am Abend das Summen der Insekten und das zufriedene Murmeln von Menschen, die ihren Platz im Garten gefunden haben.

Am Ende ist es eine einfache Rechnung: weniger Wasser, weniger Aufwand, trotzdem ein Garten, der lebt. Auf Mallorca ist das längst mehr als eine Mode – es ist zunehmend die vernünftige Option. Für weitere informative Artikel über nachhaltige Gartenanlagen besuchen Sie bei Mallorca Magic.

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