
Goldmakrelen, Tapas und Kunst: Herbstmessen auf Mallorca (10.–12. Okt. 2025)
An diesem Wochenende (10.–12. Oktober) wird Mallorca wieder zu einer Kette kleiner Festplätze: In Cala Ratjada duftet es nach gebratenem Fisch, Sa Pobla feiert Kunst und in Dörfern wie Esporles, Alaró und Llucmajor locken Herbstmärkte mit Handwerk und Live‑Musik.
Goldmakrelen, Tapas und Kunst – drei Tage zum Schlendern und Probieren
Wenn die Abende kürzer werden und die Insel einen Hauch von Kaminrauch trägt, ist auf Mallorca Herbstmarktzeit. Vom 10. bis 12. Oktober füllen sich Promenaden und Dorfplätze mit Tischen, Ständen und Lampions. Es riecht nach gebratenem Fisch, nach Holzfeuer und nach frisch gebackenem Brot – eine kleine, sehr mallorquinische Symphonie aus Aromen und Stimmen. Wer Lust hat, kann an einem Wochenende mehrere kleine Feste verbinden: Probieren, schauen, mit Anwohnern plaudern. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel über Goldmakrelen, Kunst und Tapas.
Goldmakrelen‑Fiesta in Cala Ratjada: laut, salzig, herzlich
In Cala Ratjada ist die Stimmung typisch ausgelassen: Fischer, Helfer und Köche packen an, die Hafenpromenade füllt sich mit Buden und kleinen Bars. Die Goldmakrelen‑Fiesta startet mit einer Tapas‑Nacht am Ufer; wer am liebsten etwas Ruhe hat, kommt am besten etwas früher. Am Sonntag steht dann die große Zubereitung an – rund 1.700 Kilo Goldmakrele werden in Paellas, vom Grill und in kleinen Strandküchen verarbeitet. Der Duft von Olivenöl und gegrilltem Fisch mischt sich mit dem Kreischen der Möwen. Tipp: Gegen 18:30 Uhr sind die engen Gassen und Treppen am lebendigsten, die Teller wechseln schnell den Besitzer. Für weitere kulinarische Erlebnisse auf der Insel schauen Sie sich auch unseren Artikel über Herbstfeste auf Mallorca an.
Art i Copes in Sa Pobla: Hinterhöfe voller Kunst und Musik
Sa Pobla setzt auf eine andere Klangfarbe: Keramik klirrt, Pinsel streichen über Leinwände und in verwinkelten Hinterhöfen gibt es kleine Tapas‑Stationen. Art i Copes ist mehr als eine Kunstnacht; es ist eine Einladung, Galerien und unabhängige Ateliers zu entdecken, mit Künstlern ins Gespräch zu kommen und beim Glas Wein neue Arbeiten zu erleben. Experimentelle Malerei trifft hier auf traditionelle Handarbeit – und am späten Abend spielt oft eine Band auf dem Dorfplatz. Ideal für alle, die Kunst gern mit einem Schluck und etwas Stilles verbinden. Weitere Veranstaltungstipps finden Sie in unserem Artikel über Oktober auf Mallorca.
Kleine Märkte in Esporles, Alaró und Llucmajor
Neben den großen Anziehungspunkten gibt es zahllose lokale Herbstmessen: In Esporles duften Süßigkeitenstände und Kastanien, in Alaró werden Wurst und Käse angeboten, in Llucmajor zeigen Handwerker Messer, Körbe und Keramik. Es sind die Märkte, auf denen man alte Bekannte trifft, Kinder herumrennen hört und spontan eine Portion Churros mitnimmt. Perfekt, um eine Tasche mit lokalem Vorrat zu füllen – und ein Stück Mallorca mit nach Hause zu nehmen. Eine Übersicht über weitere Herbstmärkte finden Sie auch hier.
Verschiebung in Santanyí & Wetterhinweis
Die Kunstnacht in Santanyí wurde wegen unsicherer Wetterprognosen auf den folgenden Freitag verschoben. Ein kurzer Blick auf die Hinweise der örtlichen Touristinfo erspart Enttäuschung. Grundsätzlich gilt: Abends kann es im Oktober recht frisch werden, besonders in den Bergdörfern. Ein leichter Pulli ist also kein Luxus, sondern fast schon Pflicht.
Praktische Tipps für ein entspanntes Wochenende
Parkplätze sind oft rar – das Fahrrad oder der Bus sind kluge Alternativen. Viele Stände öffnen am Nachmittag, doch die beste Stimmung entsteht ab 17:00 Uhr, wenn das Licht weicher wird und die Märkte lebendig werden. Bargeld mitzuführen ist empfehlenswert; einige Marktleute arbeiten noch lieber ohne Kartenleser. Wer besondere Weine oder Käse probiert, sollte ruhig nachhaken: Viele Produzenten stehen an ihren Ständen und erzählen gern von Weinbergen, Schafen und Reifungszeiten.
Und noch ein kleiner, wohl gemeinter Ratschlag: Nehmen Sie wiederverwendbare Taschen mit. Die Verkäufer freuen sich, und am Ende des Abends hat man weniger Plastik und mehr Seele im Korb. Es ist eine schöne Art, ein Stück der Insel nach Hause zu tragen — und gleichzeitig ein kleines Stück Heimat zu unterstützen.
Viel Spaß beim Schlendern, Lauschen und Probieren – und wenn Ihnen ein Geschmack besonders gefällt, merken Sie sich den Stand. Oft sind es genau diese Produzenten, die das nächste Jahr wieder bereichern.
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