
Inselradio wird 30: Ein Abend unter Orangenfahnen im Jardí
Inselradio wird 30: Ein Abend unter Orangenfahnen im Jardí
Eine kleine Gala im Jardí de la Misericòrdia, große Pläne für Es Jardí in Calvià: Das Inselradio feierte sein Dreissigjähriges – mit Gästen von Politik, Weinbau und Kultur.
Inselradio wird 30: Ein Abend unter Orangenfahnen im Jardí
Kleine Gala in Palma, großes Open-Air am Wochenende in Calvià
Der Duft von Tapas, ein Glas Wein in der Hand und im Hintergrund das gedämpfte Rauschen der Stadt: So fühlte sich der Montagabend im Jardí de la Misericòrdia an, als das Inselradio sein dreißigjähriges Bestehen feierte. Kein Riesenfestival, sondern ein zwangloses Treffen mit rund hundert geladenen Gästen aus Politik, Medien und Wirtschaft – ein Vorspiel für das große Fest, das am 1. August in Es Jardí in Calvià stattfinden soll.
Der Veranstaltungsort ist kein Zufall: Der Jardí zählt zu den grünen Oasen in Palma, mit schattigen Pinien und Blicken, die bis zum Paseo Marítimo reichen. Die Organisation setzte sichtbare Signale – lange Fahnen in den Senderfarben, dezente Beleuchtung, der Abend klang bei Gesprächen und Musik aus. Dr. Jürn‑Hinnerk Fauteck, Mehrheitsgesellschafter, und Senderchef Daniel Vulić empfingen die Gäste persönlich und nutzten die Gelegenheit, alte Weggefährten zu treffen, bevor auf Calvià dann mehr als tausendfaches Publikum erwartet wird.
Auf der Gästeliste standen bekannte Namen der Insel: Palmas Rathauschef Jaime Martínez Llabrés sagte dem Sender Anerkennung zu, Radiodays-Vertreter Don Pieter Niegel gratulierte aus der Branche, und der scheidende deutsche Honorarkonsul Wolfgang Engstler überreichte eine Ehrenurkunde. Aus der lokalen Wirtschaft waren unter anderem der Winzer Ramón Servalls von Macià Batle und die Immobilienunternehmer Edith und Lutz Minkner dabei. Personen wie Egon Wellenbrink, Michael Alois‑Wagner, Mirtha Erhart‑Zimmerli und Birgit Büngeler rundeten das Publikum ab.
Ein bewegter Rückblick gehörte zum Abend. Vulić erinnerte daran, wie das Projekt einst in Räumen der Verlagsgruppe begann und nach mehreren Umzügen in Son Armadams ein Zuhause fand, nicht weit vom Paseo Marítimo. Er nannte die Corona‑Zeit die schwierigste Phase für den Sender, betonte aber auch die Freude daran, seit drei Jahrzehnten Radio auf Mallorca zu machen – ein Medium, das Hörerinnen und Hörer auf der Insel zusammenbringt.
Ein besonderer Moment war die Ehrung: Paula Serra, zuständig für audiovisuelle Kommunikation in der Mediengruppe Serra, erhielt ein silbernes Mikrofon als Anerkennung. Solche Gesten sind mehr als Scheinwerferlicht; sie zeigen, wie eng Medien, Kultur und lokale Unternehmen auf Mallorca verzahnt sind. Beim anschließenden Stehempfang mit Tapas und kühlen Getränken wurden alte Geschichten ausgegraben, Pläne geschmiedet und das Abendlicht über Palma genossen.
Warum das gut für Mallorca ist? Ein Radio, das seit dreißig Jahren sendet, ist mehr als Stimme aus dem Studio: Es schafft Räume für Begegnung, stärkt kulturelle Verbindungen zwischen Deutsch‑ und Spanischsprachigen und gibt lokalen Anbietern eine Bühne. Für die kommenden Tage bedeutet das große Open‑Air in Calvià auch ein kleines, kurzfristiges Konjunkturprogramm für Catering, Technikfirmen und Gastronomie – und natürlich eine Einladung an Menschen aus der ganzen Insel, dabei zu sein.
Die Szene am Montag war typisch mallorquinisch: Stimmengewirr, gelegentlich das Zirpen der Zikaden, hier und da das Klirren von Besteck. Später, als die Lichter angingen, klang das Fest noch lange nach – nicht nur wegen der Musik, sondern wegen der verknüpften Erinnerungen an 30 Jahre Radiogeschichte auf der Insel.
Ausblick: Wer beim Open‑Air in Es Jardí in Calvià dabei sein will, sollte sich auf ein größeres Publikum einstellen; Veranstalter rechnen mit mehreren Tausend Besucherinnen und Besuchern. Für Mallorca sind solche Begegnungsorte wichtig – sie halten den kulturellen Puls der Insel am Schlagen und bringen Menschen zusammen, die sonst vielleicht nebeneinander statt miteinander leben würden.
Ein kleines Augenzwinkern zum Schluss: Auf Mallorca feiert man gerne groß – und wenn das Inselradio seine dreißig Jahre mit Open‑Air und Orangenfahnen begleicht, ist das genau die Art von sommerlicher Feier, die hier gut ankommt.
Häufige Fragen
Wie wird das Inselradio-Jubiläum auf Mallorca gefeiert?
Wo findet das Open-Air am Wochenende statt?
Welche Atmosphäre zeichnet diese Jubiläumsveranstaltungen auf Mallorca aus?
Warum wirkt so eine Radiostation als kultureller Treffpunkt für Mallorca?
Welche Orte auf Mallorca spielen beim Jubiläum eine Rolle?
Gab es beim Jubiläum besondere Ehrungen?
Welche Auswirkungen haben solche Events auf Mallorcas Gastronomie und Technikdienstleistungen?
Welche Tipps geben sich Besucher für einen Open-Air-Abend auf Mallorca?
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