Rising Sun in Palma: Gigayacht von David Geffen ankert – Saisonbeginn

Rising Sun ankert vor Palma: Gigayacht von David Geffen läutet Saison ein

Rising Sun ankert vor Palma: Gigayacht von David Geffen läutet Saison ein

Die 138 Meter lange Gigayacht „Rising Sun“ liegt vor Palma – ein Sommervorboten, das Hafenbesucher, Fischer und Cafés am Passeig aufhorchen lässt.

Rising Sun ankert vor Palma: Gigayacht von David Geffen läutet Saison ein

Ein größeres Boot, viel Aufmerksamkeit und ein Hauch Hollywood über dem Passeig

Wenn ein Schiff von der Größe eines Hauses die Bucht von Palma betritt, merkt man das im ganzen Hafen. Heute liegt die 138 Meter lange Gigayacht „Rising Sun“ vor Anker, und am Paseo Marítimo wird wieder diskutiert, wer an Bord gewesen sein könnte. Auf den Terrassen von Portixol kippen Kellner eilige Espressos, Fischer flicken Netze, und die Möwen versuchen, eine ruhige Position zwischen Hafenlampen und Luxusyacht zu ergattern.

Das Schiff hat eine überraschend vertraute Geschichte: Es wurde 2005 in Bremen von der Werft Lürssen gebaut; der Entwurf stammt von Jon Bannenberg, ursprünglich für Larry Ellison gedacht. Heute ist die Yacht im Besitz des Musik- und Filmproduzenten David Geffen und gilt als eines der größten privat genutzten Schiffe der Welt. Mit rund 82 Kabinen auf mehreren Decks und technischen Daten, die man eher von kleinen Fährschiffen erwartet, ist die „Rising Sun“ ein Stück moderne Seefahrttechnik mit Promifaktor.

Was man an Deck findet, klingt wie eine Miniaturstadt: Bereiche zum Entspannen, Sport und Kino, ein Spa, mehrere Whirlpools, ein Pool, ein Bereich mit Strandcharakter auf Teakdecks sowie Lager für kleine Boote und Wasserspielzeug. Für die schnelle Überfahrt zwischen Häfen sorgen starke Antriebe – das Schiff erreicht Spitzengeschwindigkeiten im höheren zweistelligen Knotenbereich. Praktische Details wie ein Helideck, das Teile des Oberdecks ersetzt, und moderne Ankersysteme machen das Ganze seetüchtig und schnell manövrierfähig.

Auf Mallorca hat die „Rising Sun“ inzwischen eine Art Stammplatz im Sommer: Sie sucht gern die ruhigeren Buchten entlang der Serra de Tramuntana, ankert aber genauso gern vor Palma, wenn die Stadt ihre Mischung aus Alltag und Hotellerie zeigt. Für Einheimische bedeutet das weniger nur Glamour. Ein solches Schiff bringt Blickfänger für Touristen, Staunen für Passantinnen und eine kurze Aufwertung des Hafenschauplatzes. Hotels, Restaurants und Bootsvercharterer profitieren von dem zusätzlichen Gesprächsstoff, die Marinas von Besuchern, die einfach mal gucken wollen.

Wer an der Mole steht, erlebt typisch mallorquinische Geräusche dazu: das Rattern entfernter Gabelstapler, das Klacken von Schiffstaue, die Glocke der Kathedrale, weit hinten. Sonntagsfahrer auf E-Bikes halten an, Rentner mit Einkaufstüten bleiben stehen, und Kinder drehen Runden auf dem Kai – ein kleines Spektakel, ohne dass sich Mallorca sonderlich verändert. Es ist eher eine Szene: ein großes Boot, ein paar Boote drumherum, die Sonne über der Bucht.

Für die Saison ist so ein Auftakt eine Art Vorbote. Er erinnert daran, dass die Insel nicht nur Strand und Tramuntana ist, sondern auch Dreh- und Angelpunkt für internationale Eigner und deren Gäste. Das lässt sich sympathisch erleben, wenn man es aus der Perspektive eines Café-Stuhls am Wasser betrachtet: ein bisschen Glanz, ein bisschen Alltag, und viele Fragen, die beim nächsten Espresso diskutiert werden.

Blick nach vorn: Die kommenden Wochen werden wieder einige Special-Interest-Besucher anziehen. Für die Stadtverwaltung, die Marina-Betreiber und Gewerbetreibende heißt das planen, koordinieren und die Balance halten zwischen offener Gastfreundschaft und den Bedürfnissen der Anwohner. Für alle anderen bleibt die Freude am Zuschauen – und das gute Gefühl, dass der Hafen von Palma einmal mehr ein Ort ist, an dem Meer, Menschen und Geschichten aufeinandertreffen.

Kurz zusammengefasst: Die „Rising Sun“, 138 Meter, Baujahr 2005 (Lürssen, Bremen), im Besitz von David Geffen, mit großzügigen Kabinen- und Freizeitbereichen, liegt derzeit vor Palma vor Anker und markiert hier den Beginn der Sommersaison – mit all den kleinen Szenen, die ein solcher Besuch in der Stadt auslöst.

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