
Roter Teppich, Poollicht und Gelächter: Eine Nacht in Ses Palmeres
Caro und Andreas Robens luden zu einer lauten, bunten Motto‑Party in ihr Haus in Ses Palmeres. Roter Teppich, Goldketten und ein Pool, der wie eine Discokugel funkelte — und nachher viel Gesprächsstoff in den Cafés der Insel.
Roter Teppich und Taschenlampenlicht: So begann die Nacht
Auf dem schottrigen Zufahrtsweg nach Ses Palmeres klackerte nicht nur Kies, sondern auch High Heels. Rote Schuhe, Sonnenbrillen bei Dämmerung und Taschenlampen, die die Gäste den Weg weisen — so empfing das Haus von Caro und Andreas Robens seine Besucher. Die Stimmung war sofort da: laut, ein bisschen überdreht und so herzlich, dass selbst die Nachbarn noch lächelnd aus den Häusern schauten.
Bekannte Gesichter und bunte Drinks
Rund 70 Menschen drifteten an jenem Abend zusammen, manche kannten sich, andere waren neugierige Einheimische oder auf Mallorca lebende Bekannte. Auf dem kleinen roten Teppich posierten Prominente und Influencer, Kameras klickten, und am Pool standen Cocktails in allen Farben. Unter den Gästen waren Schauspieler, Moderatoren und bekannte Social‑Media‑Gesichter — eine Mischung, die in den Strandcafés am nächsten Morgen für Gesprächsstoff sorgte, wie zum Beispiel beim Evolution Film Fest Palma.
Ein Haus voller Charakter
Das Anwesen selbst passt zu so einer Party: kein steriler Neubau, sondern ein Haus mit Ecken, Wärme und einer Geschichte. Etwa 300 Quadratmeter Wohnfläche, mehrere Schlafzimmer, sechs Bäder, Terrasse und eben der Pool, der in der Nacht Lichtreflexe wie eine Discokugel warf. Die Gastgeber erzählten, dass sie viele Arbeiten selbst angepackt haben: neue Fenster, Dichtungen aus Neopren, Ölzentralheizung und eine frisch gemachte Elektrik — handwerkliche Details, die einem Haus auf Mallorca Ruhe geben.
Vier Hunde und eine Katze streiften zwischen Gästen umher, prüften die Sitzgelegenheiten und ließen sich streicheln. Ihr zufriedenes Schnaufen und gelegentliches Bellen wurde Teil der Soundkulisse — zusammen mit dem Klirren der Gläser und dem leisen Rauschen der Oleanderbüsche im Wind.
Zwischen Show und Alltag
Die Robens hatten ein klares Motto: Auffallen, Spaß haben und gern ein bisschen Krawall provozieren. Goldketten, Sonnenbrillen bei Dunkelheit und laute Lacher gehörten dazu. Es war ironisch, charmant und mit einer Portion Selbstbewusstsein inszeniert — kein stilles Get‑together, sondern ein Statement: Mallorcas Nächte können glamourös und bodenständig zugleich sein.
Am Rande hörte man Andreas halb im Scherz sagen: „Wenn die Heizung wieder spinnt, rufen wir die Handwerker — aber ohne Drama.“ Ein typischer Satz: auf der Insel wird ein Haus gepflegt, aber auch mit Humor. Gerade ältere Immobilien zeigen, wo angepackt werden muss, und oft entsteht daraus eine Geschichte, die man später beim Café con leche weitererzählt, etwa wie bei diesem Red Party.
Warum solche Abende gut für die Insel sind
Solche Partys sind kein Störfall, sondern Ausdruck eines Lebensgefühls. Sie zeigen, dass Mallorca Platz hat — für ruhige Morgen am Meer und für laute Abende unter Sternen. Lokale Gastronomie und Dienstleister profitieren: Caterer, Handwerker und kleine Läden bekommen Aufträge, Fotografen bekommen Motive, und die Nachbarschaft hat ihr eigenes kleines Ereignis, über das noch Tage gesprochen wird, ähnlich wie beim Pink Panther-Abend.
Die Diskussion, ob solche Feiern zu laut oder zu auffällig seien, bleibt berechtigt. Doch wenn Gastgeber aufeinander Rücksicht nehmen und die Inselgemeinschaft respektieren, bleibt es meist bei Wohlwollen und Amüsement. Nächsten Tag, in einem Café nahe der Küste, waren die Anekdoten schon wieder das beste Dessert.
Ein Abend, der nachklingt
Am Ende des Abends war das Haus kein Showroom mehr, sondern wieder ein Zuhause: mit ein paar mehr Geschichten, einem leicht verschobenen Sonnenstuhl und dem beruhigenden Geräusch schlafender Hunde. Die Lichter am Pool hatten ihren Glanz verloren, aber die Erinnerungen blieben — und damit ein weiterer Mosaikstein im großen Alltagsbild Mallorcas.
Fazit: Eine private Feier, laut und herzlich, die zeigt, wie vielfältig die Insel ist. Zwischen Krawall und Heiterkeit bleibt Raum für Nachbarschaft, Handwerk und kleine Gespräche am Morgen, während man beim Feigenfest in Lloret de Vistalegre die lokalen Traditionen entdeckt Feigenduft und Hufgetrappel. Und wer weiß — vielleicht gibt es schon bald das nächste Motto.
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