Traumhausverlosung: Berliner gewinnt zweimillionen-Finca auf Mallorca

Traumhaus auf Mallorca: Berliner gewinnt zweimillionen-Finca – und die Insel profitiert mit

Traumhaus auf Mallorca: Berliner gewinnt zweimillionen-Finca – und die Insel profitiert mit

Ein 60-jähriger Mann aus Berlin hat bei einer deutschen Soziallotterie eine schlüsselfertige Finca im Inselinneren gewonnen – plus 150.000 Euro. Für Mallorca bedeutet das nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch Spenden für die DKMS.

Traumhaus auf Mallorca: Berliner gewinnt zweimillionen-Finca – und die Insel profitiert mit

Eine neue Finca in der Inselmitte, 150.000 Euro Bargeld und ein Beitrag für die DKMS – so liest sich ein ungewöhnlicher Februar-Morgen

Am Montag, dem 1. Februar, änderte sich für einen 60-jährigen Mann aus Berlin das Leben: Er wurde als Gewinner der deutschen Soziallotterie gezogen und erhält eine neu gebaute Finca im Inselinneren im Wert von rund zwei Millionen Euro. Zusätzlich erhält er 150.000 Euro in bar. Die Übergabe der Schlüssel ist für die kommende Woche geplant.

Die Immobilie selbst bleibt aus Datenschutzgründen ohne genaue Ortsangabe; bekannt ist, dass sie in der Inselmitte liegt und auf etwa 230 Quadratmetern Wohnfläche geplant ist. Ein zehn Meter langer Pool, drei Schlafzimmer, drei Bäder und ein Wohnraum mit mehr als sechs Meter hohen Decken sind Teil des Pakets. Das Haus wird komplett möbliert und bezugsfertig übergeben; die Ausstattung stammt aus einer bekannten Designkollektion.

Wichtig für unsere Insel: Das Objekt wurde mit Blick auf Energieautarkie gebaut. Photovoltaik, Wärmepumpe und ein Stromspeicher sind installiert – also Technologien, die hier gut zum milden Klima und zu Diskussionen um Nachhaltigkeit passen. Solche Beispiele werden auf Mallorca gesehen und nachgefragt; beim Balearen-Boom wird das deutlich. Handwerker, Installateure und Dienstleister rund um die Insel haben bei ähnlichen Projekten mitgewirkt, und das bringt Arbeit in die Region.

Die Ziehung stammt von einer sozial orientierten Lotterie, die nach eigenen Angaben seit rund zwei Jahren existiert und bereits mehrere Häuser verlost hat. Bei dieser sechsten Verlosung war eine bekannte Immobilienfirma aus dem deutschsprachigen Raum in der Suche nach dem Objekt eingebunden. Nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland konnten teilnehmen; Insel-Residenten waren ausgeschlossen.

Für viele Menschen auf Mallorca ist so ein Gewinn erst einmal ein Stück Fernseh- oder Zeitungswelt. In Plaça Major oder auf dem Passeig Mallorca hört man an solchen Tagen trotzdem das Murmeln: Ein Cafébesitzer in Santa Catalina, der gerade die Espressomaschine reinigt, lächelt und sagt, dass solche Geschichten für Gesprächsstoff sorgen, ähnlich wie in Neues Zuhause, neue Ruhe. Die Mandelbäume fangen gerade zu blühen an, und das Feld hinter einer alten Steinmauer ist still – eine perfekte Kulisse für eine neue Finca, die Ruhe und Rückzug verspricht.

Ein nicht unerheblicher Teil des Lospreises fließt in soziale Projekte: 20 Prozent gehen an wohltätige Organisationen. Hauptpartner dieser Ziehung ist die DKMS, die bei der letzten Mallorca-Aktion eine nennenswerte Spendensumme erhielt – damals lag der Betrag bei rund 1,23 Millionen Euro. Solche Beträge wirken lokal nach: Sie finanzieren Arbeit in Aufforstung, Forschung und Patientenbetreuung, die zwar nicht immer direkt auf der Insel stattfindet, aber gesellschaftliche Wirkung entfaltet.

Warum das für Mallorca positiv ist: Erstens zeigt die Aktion, dass die Insel für hochwertige, nachhaltige Neubauten nachgefragt wird. Das ist ein kleiner, aber sichtbarer Impuls für die lokale Bau- und Dienstleistungswirtschaft. Zweitens steht hinter dem Loskauf auch eine Spendenkomponente, die bei vergleichbaren Verlosungen hohe Summen sammelt. Drittens entstehen bei der Übergabe und Betreuung des Hauses temporär Tätigkeiten vor Ort – von Reinigungsdiensten bis zu Gartenpflege.

Für den Gewinner beginnt jetzt eine Entscheidung: Wird die Finca als Rückzugsort für Ferien genutzt, vermietet oder dauerhaft bezogen? Der Schritt hätte für Mallorca Folgen: eine neue Hausnummer, Kontakte zu lokalen Gewerben und vielleicht ein stetiger Besucher, der im Herbst oder Winter die Insel belebt. Noch gilt: Der genaue Standort bleibt geheim, damit Privatsphäre und Ruhe gewahrt bleiben.

Alltagsszene: Wer in Palma am Nachmittag über die Avenidas schlendert, hört die Klingeln von Fahrradkurieren und sieht, wie Handwerker Kisten aus kleinen Lieferwagen tragen. Das sind die Menschen, die an Projekten wie diesem mitarbeiten – oft leise, verlässlich und mit Blick auf Qualität. Solche Gewinnergeschichten schaffen für kurze Zeit einen Moment, in dem Insel-Interesse, Nachhaltigkeit und soziales Engagement zusammenfinden.

Ein kleiner Vorschlag, den man mitnimmt: Wenn Lotterien und Verlosungen soziale Mittel bündeln, lohnt es sich, die Empfänger-Projekte genauer zu begleiten. Auf Mallorca gibt es Initiativen, die von externen Spenden lernen und lokale Netzwerke stärken, ähnlich wie Maßnahmen rund um Bis zu 10.000 Euro für Erstkäufer. Wer hier lebt, kann bei Übergaben oder der Einweisung in lokale Abläufe mitdenken – das hilft, das Gute vor Ort zu maximieren.

Fazit: Ein Berliner gewinnt eine großzügige, energieeffiziente Finca in Mallorcas Inselmitte und 150.000 Euro – eine private Freude, die zugleich einen öffentlichen Gewinn hat. Arbeitsaufträge für lokale Handwerker, Aufmerksamkeit für nachhaltiges Bauen und ein spürbarer Geldfluss in soziale Projekte: das sind die Nebenwirkungen, die uns auf der Insel gefallen. Und falls Sie demnächst in einem Café sitzen, hören Sie vielleicht das Gespräch über die Ziehung und die Frage, wie so ein Haus wohl riecht, wenn die Mandelblüten fallen.

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