Das letzte Problem: Neuer Mallorca-Krimi auf Netflix

TV-Tipp: „Das letzte Problem“ — Mallorca als Schauplatz eines alten Krimis

Ein klassischer Whodunit auf Mallorca: Eine neue Miniserie, angesiedelt im Frühjahr 1959, bringt Sturm, ein abgelegenes Hotel und ein dichtes Geflecht aus Geheimnissen auf die Bildschirme.

TV-Tipp: „Das letzte Problem“ — Mallorca als Schauplatz eines alten Krimis

Ein stürmisches Insel-Drama aus den 1950er-Jahren

Heute Abend ist auf Netflix eine mehrteilige Krimiserie gestartet, die ein bekanntes Muster wieder aufnimmt: eingeschlossene Gäste, ein abgelegenes Hotel und ein tödliches Geheimnis. Die Handlung spielt im Frühjahr 1959 auf einer kleinen, einsamen Insel vor Mallorca. Als ein heftiger Sturm aufzieht, suchen 13 Touristinnen und Touristen Zuflucht in einem Haus, das bald mehr einem Gefängnis als einem Zufluchtsort ähnelt.

Die Serie basiert auf einem gleichnamigen Roman von Arturo Pérez-Reverte. Im Zentrum stehen zwei Figuren, die gemeinsam die Gäste befragen: Basil, ein ehemaliger Schauspieler, der einst einen Detektiv spielte, und Foxá, ein angehender Kriminalschriftsteller. Als eine britische Urlauberin tot aufgefunden wird, beginnt ein im besten Sinne altertümlicher Ermittlungs- und Gesprächsprozess. Die geheimnisvolle Adela Figueroa rückt dabei schnell in den Blick der beiden.

Ich habe heute Nachmittag auf der Terrasse eines Cafés am Passeig Mallorca Leute gesehen, die den Trailer auf ihren Handys laufen ließen. Es war heiß — AEMET meldete für Palma 30°C — und trotzdem herrschte eine seltsame Vorfreude: Krimis funktionieren hier genauso gut wie an jedem anderen Ort, nur mit dem besonderen Geräusch von Möwen und dem entfernten Rauschen des Meeres als Hintergrundkulisse.

Warum lohnt sich der Blick auf diese Serie für uns auf der Insel? Erstens: Es ist selten, dass Geschichten explizit in der Umgebung spielen, die viele von uns kennen, auch wenn die Handlung auf einer fiktiven Nebeninsel liegt. Zweitens: Serienproduktionen bringen Aufmerksamkeit für Schauplätze, Handwerker und Dienstleister vor Ort — und manchmal auch Jobs für lokale Teams. Drittens bietet das Setting eine Art Spiegel: Mallorca als Kulisse für Geheimnisse, nicht nur als Postkartenidyll.

Wer das Gefühl klassischer Rätselgeschichten mag — Gesprächssequenzen in einem abgelegenen Haus, Figuren, die nach und nach ihre Motive offenbaren — findet hier genau das. Es geht weniger um Hightech-Thriller, mehr um Psychologie und Beobachtung. Wer den Roman noch nicht kennt, könnte nach dem Anschauen neugierig werden; wer das Buch bereits gelesen hat, wird die Adaption vergleichen und dabei eigene Ecken der Insel wiedererkennen.

Ein paar praktische Tipps: Den Trailer kann man sich unterwegs ansehen, aber besser passt die Serie zu einem gemütlichen Abend auf dem Sofa oder im Wohnzimmerfenster mit Blick auf die beleuchteten Dächer von Palma. In der Nachsaison, wenn die Straßen ruhiger sind und das Licht längere Abendstunden schenkt, klappt das besonders gut. Ein Freund in Portixol hat vorgeschlagen, die Episoden mit einem Glas mallorquinischen Rotweins zu begleiten — keine schlechte Idee, finde ich.

Für die Insel bedeutet so eine Produktion nicht nur Unterhaltung. Sie regt Gespräche an: über die Geschichte Mallorcas, über Tourismus in der Nachsaison, über die Menschen, die hier arbeiten, wenn die Kameras weg sind. Für lokale Kulturorte ist das eine Gelegenheit, kleine Führungen oder Veranstaltungen zu planen, die die literarische Vorlage mit den Drehorten verknüpfen — sofern die Produktion Drehorte auf Mallorca genutzt hat und das öffentlich gemacht wird.

Fazit: Wer Lust auf einen zurückhaltenden, dialoggetriebenen Krimi hat, bekommt mit „Das letzte Problem“ eine Serie, die mehr zuhört als schreit. Sie spielt in einer rauschenden Zeit vor unserer — und erinnert daran, wie sehr Landschaft und Wetter die Stimmung einer Geschichte formen. Am besten: Fenster auf, etwas Meeresluft reinlassen, die Episode starten und selbst entscheiden, wer in diesem stürmischen Hotel das letzte Wort haben sollte.

Häufige Fragen

Worum geht es in der Serie Das letzte Problem und warum lohnt sie sich auf Mallorca?

Die Serie erzählt von 13 Touristen, die sich in einem abgelegenen Haus während eines Sturms auf einer Insel vor Mallorca eingeschlossen fühlen, während ein tödliches Geheimnis gelüftet wird. Im Zentrum stehen Basil, ein ehemaliger Schauspieler, der Detektiv spielte, und Foxá, ein aufstrebender Kriminalschriftsteller, die die Gäste befragen. Die Inselkulisse macht die Atmosphäre authentisch und verleiht der Geschichte einen lokalen Bezug.

Welche Figuren ermitteln im Fall und welche Rollen haben sie?

Basil, ein ehemaliger Schauspieler, der Detektiv spielte, und Foxá, ein aufstrebender Kriminalschriftsteller, leiten die Befragungen der Gäste. Adela Figueroa rückt schnell ins Zentrum der Ermittlung, während die Motive der einzelnen Figuren nach und nach ans Licht kommen. Die Serie legt den Fokus auf psychologische Dynamik statt auf Technik.

Welche Rolle spielt das Wetter bzw. der Sturm in der Handlung?

Der Sturm isoliert die 13 Gäste in einem abgelegenen Haus und treibt die Spannung voran. Das Inselambiente – Meeresrauschen, Möwen und nächtlicher Lichthauch aus Palma – prägt die Atmosphäre. Die Geschichte setzt stärker auf Psychologie und Dialoge als auf Action.

Welche Themen behandelt die Serie neben dem Krimi?

Sie setzt stark auf psychologische Beobachtung und Motive der Figuren statt auf Hightech-Action. Gleichzeitig zeigt sie Mallorca auch als Ort der Geheimnisse, nicht nur als Touristenidylle.

Wie lässt sich die Atmosphäre der Insel beim Anschauen am besten einfangen?

Für eine möglichst stimmungsvolle Aufnahme empfiehlt sich ein gemütlicher Abend auf dem Sofa, ideal in der Nachsaison mit längerem Licht. Wer das Inselgefühl spüren möchte, kann aufs Wohnzimmerfenster mit Blick auf die beleuchteten Dächer von Palma setzen oder Portixol als Kulisse wählen; dazu ein Glas mallorquinischen Rotweins.

Gibt es Hinweise darauf, dass Drehorte auf Mallorca genutzt wurden und wie erfährt man davon?

Die Beschreibung deutet an, dass Produktionen Drehorte auf Mallorca nutzen könnten und dass Informationen dazu öffentlich gemacht werden könnten. Sie betont zudem, dass solche Produktionen auch Jobs für lokale Teams bedeuten können.

Welchen Blick bietet Mallorca als Kulisse – mehr als Postkartenidylle?

Mallorca wird als Ort der Geheimnisse gezeigt, nicht nur als Urlaubsparadies. Landschaft und Wetter formen die Geschichte; die Insel dient als Spiegel für Rätsel.

Welche Auswirkungen hat eine solche Produktion auf lokale Orte und Arbeitsplätze auf Mallorca?

Solche Produktionen bringen Aufmerksamkeit für Schauplätze, Handwerker und Dienstleister vor Ort und schaffen gelegentlich Jobs für lokale Teams. Sie fördern auch Gespräche über Geschichte und Tourismus außerhalb der Hochsaison.

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