
Wenn der Born rot wird: Der Weihnachtsmänner‑Tanz in Palma
Wenn der Born rot wird: Der Weihnachtsmänner‑Tanz in Palma
Am Sonntag füllt sich der Passeig del Born wieder mit roten Anzügen: Tausende verkleidete Tänzerinnen und Tänzer treffen sich zum offenen Line‑Dance‑Event — Mitmachen ausdrücklich erwünscht.
Wenn der Born rot wird: Der Weihnachtsmänner‑Tanz in Palma
Offenes Mitmach‑Spektakel am Passeig del Born am Sonntag, 14. Dezember, 18:00 Uhr
In diesen Tagen verwandelt sich der breite Fußweg des Passeig del Born in einen bunten, manchmal etwas chaotischen Tanzboden. Nicht die üblichen Spaziergänger füllen die Allee, sondern ein Meer aus roten Jacken, weißen Bärten und fröhlichem Gelächter. Am kommenden Sonntag, 14. Dezember, ruft das stadtnahe Organisationsnetzwerk wieder zum traditionellen Weihnachtsmänner‑Tanz: Start ist um 18:00 Uhr, die Teilnahme ist offen und ohne Anmeldung möglich.
Die Einladung kam zuletzt über den Instagram‑Kanal der Stadt Palma — ein einfacher Appell: in Kostüm kommen und mittanzen. Das klappt tatsächlich: Gruppen von Line‑Dance‑Lehrern bringen ihre Reihen mit, aber genauso stellen Einzelne ihre Mützen auf und mischen mit. Musikstile wechseln fließend von Cumbia über Bachata und Merengue bis zu souligen Weihnachtsarrangements — ein überraschend tanzbarer Adventsmix, der auch ungeübte Schritte verzeiht. Wer mehr über diese Veranstaltungen erfahren möchte, kann hier nachlesen.
Vor Ort merkt man schnell, warum die Szene so anziehend ist. Passanten bleiben stehen, Handy‑Kameras blitzen, Kinder eilen zwischen den Gruppen hindurch, und vor den Cafés auf der Seite des Born mischen sich der Duft von Kaffeespezialitäten und gerösteten Nüssen in die kalte Abendluft. Die Straßenbeleuchtung zeichnet warme Streifen auf den Steinboden; die Stimmung ist mehr nach Nachbarschaftsfest als nach straßenfestartigem Rummel.
Die Organisatoren – lokale Line‑Dance‑Clubs, die seit Jahren saisonale Treffen veranstalten – sprechen von einer lockeren Tradition, die immer wieder Menschen zusammenbringt. Das ist auch das Schöne: Es ist kein abgesperrtes Spektakel, sondern ein öffentliches Angebot. Wer in seinem Santa‑Outfit ausharrt und sich traut, findet schnell Anschlusspartner. Anfänger werden meist freundlich an die Hand genommen; die Schrittfolgen sind so angelegt, dass man sich rasch einfügt. Weitere Einblicke zu diesen festlichen Tänzen erhält man unter diesem Link.
Für alle, die mitkommen wollen, ein paar praktische Hinweise aus dem Alltag: Wärmere Kleidung unter dem Kostüm schadet nicht, bequeme Schuhe sind Pflicht, und ein Treffpunkt hilft — zum Beispiel die Stelle nahe der großen Platanenreihe auf dem Born, wo die Reihen normalerweise starten. Früh kommen lohnt: Ab 17:30 Uhr füllt sich die Straße, und wer einen Fotoplatz haben möchte, sichert sich so den besten Blick.
Solche Aktionen tun Palma in der Adventszeit gut. Sie sind eine willkommene Abwechslung für Einheimische und Besucher gleichermaßen, beleben die Innenstadt und bringen Lokalfirmen wie Bars, Bäckereien und Händler in Sichtkontakt mit potenziellen Kundinnen und Kunden. Vor allem aber schaffen sie Begegnungen — ein kurzer gemeinsamer Tanz, ein Scherz über ein zu langes Kostümbein, und schon ist die Stadt ein bisschen näher zusammengerückt. Infos zu den festlichen Aktivitäten in Palma gibt es auch hier.
Falls es Ihnen eher nach Mitmachen als nach Zuschauen ist: Einfach im roten Outfit erscheinen, Musik mit der Gruppe aufnehmen und losschreiten. Wer nach dem Event dranbleiben möchte, findet auf Mallorca zahlreiche Line‑Dance‑Kurse, von denen viele in den Wochen danach Schnupperstunden anbieten. Und wem das alles zu turbulent ist, der genießt am Rand die Beleuchtung, ein Heißgetränk und die leuchtenden Augen der Kinder.
Kurz gesagt: Der Weihnachtsmänner‑Tanz auf dem Passeig del Born ist kein Geheimtipp mehr, aber ein echter Ort für winterliche Heiterkeit. Ein Sonntagabend, an dem ein paar Schritte, viel Lachen und ein roter Mantel reichen, um die Stadt für eine Stunde zu verwandeln. Kommen Sie vorbei — mit oder ohne Bart.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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