
Zwei neue Cafés mit Terrassen am Abflugbereich des Flughafens Palma
Kurz vor dem Gate: Zwei neue Cafés namens „Costa Coffee“ und „Deliquo“ haben auf der Abflugebene des Flughafens Palma eröffnet. Außenplätze bieten Platz zum Sitzen, Rauchen und Durchatmen – praktisch für Reisende vor der Sicherheitskontrolle.
Zwei neue Cafés mit Terrassen am Abflugbereich des Flughafens Palma
Vor dem Abflug: Kaffee, kleine Gerichte und ein paar Minuten Freiluft
Auf der Abflugebene des Flughafens Palma hat sich in den letzten Tagen etwas getan: Direkt an der Haltezone für Busse und Taxis sind zwei neue Gastronomiebetriebe am Start. Die Schilder verraten die Namen: "Costa Coffee" und "Deliquo". Beide haben Außenflächen bekommen — bestuhlt, windgeschützt und so angelegt, dass Reisende noch ein paar Minuten an der frischen Luft verbringen können, bevor sie ihr Gepäck aufgeben oder zur Sicherheitskontrolle gehen.
Wer an einem heißen Vormittag mit Koffern die Abflugebene passiert, kennt den kurzen Moment zwischen Ankunft am Flughafen und dem Beginn der üblichen Warteprozeduren: Der Bus rattert, Türen klappen, ein Taxi hupt, und irgendwo landet der Duft von Espresso in der Luft. Genau in dieses Zeitfenster wollen die neuen Cafés hineinspielen. Auf den Karten stehen klassische Kaffee-Spezialitäten, belegte Brote, kleine warme Snacks sowie Säfte und kalte Getränke — alles zum Mitnehmen oder entspannt auf der Terrasse.
Ein Merkmal, das auffällt: Die Außenbereiche sind als raucherfreundlich gekennzeichnet. Das bedeutet, dass Menschen, die vor dem Flug noch eine Zigarette rauchen möchten, nun eine Möglichkeit haben, ohne ins Innere zurück zu müssen. Für Nichtraucher bleiben die Tische draußen trotzdem attraktiv: Sonnenstrahlen, frische Meeresluft und das stete Kommen und Gehen auf der Abflugebene sorgen für eine lebhafte Atmosphäre.
Die Lage unmittelbar an der Straße ist praktisch: Reisende, die gerade vom Bus steigen, können sofort einen Kaffee holen; wer mit dem Taxi fährt, steigt aus und hat Sitzplätze in Sichtweite. Für Kurzentschlossene sind solche Angebote oft die Rettung, wenn das Frühstück ausfällt oder das Ticketchaos den Zeitplan durcheinanderbringt. In den ersten Tagen sind die Tische schon gut genutzt — vor allem von Familien und älteren Reisenden, die den Weg zum Gate lieber in Ruhe angehen.
Für Abfluggäste, die bereits die Sicherheitskontrolle passiert haben, gibt es derzeit nur begrenzte Möglichkeiten, an die frische Luft zu kommen. Die Beschilderung ist zwar ein sichtbares Signal, dass man an mehr Aufenthaltsqualität denkt: Terminal C bietet zwar einen kleinen Außenbereich, dieser ist jedoch nicht vergleichbar mit den neuen Terrassen vor dem Check-in. Positiv ist: Im Hauptbereich des Terminals entsteht gerade ein weiterer Außenbereich mit dem Hinweis "Terrasse"; er befindet sich in der Verteilerhalle hinter dem Duty-Free-Bereich. Die Bauarbeiten laufen, ein genaues Eröffnungsdatum liegt noch nicht vor — aber die Beschilderung ist ein sichtbares Signal, dass man an mehr Aufenthaltsqualität denkt.
Aus Sicht der Inselwirtschaft sind solche kleinen Neueröffnungen mehr als nur ein Komfortangebot. Sie schaffen Arbeitsplätze, sorgen für Umsatz in ohnehin besuchter Lage und bringen ein Stück Alltag an einen Ort, der sonst oft nur Transit ist. Die Teams hinter den Tresen sind in den ersten Tagen oft zu sehen, wie sie Bestellungen entgegennehmen, Tabletts balancieren und für den reibungslosen Ablauf sorgen — eine kleine Logistik, die bei hohen Passagierzahlen Gold wert ist.
Als regelmäßiger Flieger kennt man diese Szenen: Eltern, die noch schnell ein Sandwich holen, ein älteres Paar, das sich einen letzten Café con leche gönnt, Studenten mit Rucksack und Kopfhörern. Diese Alltagsbilder geben dem Airport-Gewusel eine menschliche Note. Die Terrassen fügen genau dieses Element hinzu — sie bieten Raum für einen kurzen Moment, in dem Hektik ein wenig nachlässt.
Für Einheimische, die Freunde oder Familie begleiten, ist das Angebot ebenfalls praktisch. Statt am Straßenrand zu stehen, kann man auf einen Kaffee bleiben, telefonieren oder noch ein Stück mallorquinische Sonne mitnehmen, bevor man wieder Richtung Stadt fährt. Wer häufiger am Flughafen unterwegs ist, weiß: Kleine Verbesserungen wie diese summieren sich.
Ein paar praktische Hinweise: Die Cafés liegen vor der Sicherheitskontrolle, unmittelbar an der Haltezone. Wer also danach noch frische Luft möchte, sollte die kurze Strecke bis zum kleinen Außenbereich in Terminal C oder — künftig — zur neuen "Terrasse" hinter dem Duty-Free-Bereich einplanen. Taschen und Handgepäck lassen sich dort genauso sortieren wie die Gedanken vor einem Flug.
Insgesamt hinterlassen die Neueröffnungen einen positiven Eindruck: Keine große Architekturrevolution, aber ein spürbarer Dienst am Reisenden. Auf Mallorca, wo die Cafékultur und das Draußensitzen zur Inselidentität gehören, passt dieses Angebot gut ins Bild. Es ist eine kleine Einladung, auch am Flughafen kurz anzuhalten, durchzuatmen und die Reise eine Spur entspannter zu beginnen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich die Plätze bewähren — in Stoßzeiten dürfte es enger zugehen, in ruhigeren Stunden sind die Terrassen ein angenehmer Zwischenstopp. Für alle, die demnächst abheben: Ein Espresso, ein Sandwich und ein paar Minuten auf der Terrasse sind jetzt eine Option mehr.
Häufige Fragen
Welche Optionen gibt es vor dem Check-in im Flughafen Palma für Kaffee und Snacks?
Sind die Terrassen am Abflugbereich raucherfreundlich?
Wie viel Zeit sollte man vor dem Abflug für einen kurzen Stopp einplanen?
Gibt es die Angebote auch in Terminal C?
Welche Speisen und Getränke finden Reisende bei Costa Coffee und Deliquo am Abflugbereich?
Wie wirken sich die Neueröffnungen auf Mallorca aus?
Was bedeutet das für Reisende, die nach der Sicherheitskontrolle am Abflug warten?
Welche Zielgruppe profitiert besonders von den neuen Terrassen am Palma-Flughafen?
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