
Bernhard Brink: Der Schlagersänger, der jetzt auf Mallorca hofft
Bernhard Brink: Der Schlagersänger, der jetzt auf Mallorca hofft
Der 74-jährige Schlagersänger plant, zwischen Berlin und Mallorca zu pendeln und beendet größere Tourneen. Eine Insel als Lebensentwurf — gut für die lokale Szene, sagen wir.
Bernhard Brink: Der Schlagersänger, der jetzt auf Mallorca hofft
Ein Ruhestand zwischen Meerblick und Melodien
Wenn ein Künstler, der fünf Jahrzehnte im Geschäft war, die Kartons packt, merkt man das auch in Palma. Nicht, weil der Flughafen lauter würde, sondern weil sich das Gefühl verstärkt: Mallorca ist mehr als Urlaub — die Insel wird für manche zur zweiten Heimat. Bernhard Brink, Jahrgang 1951, hat angekündigt, künftig seinen Alltag zwischen Berlin und Mallorca aufzuteilen. Für ihn ist das kein abruptes Verschwinden von der Bühne, sondern ein langsamer Wechsel des Taktstocks.
Seine Frau hat offenbar den Ausschlag gegeben: Sie trug die Inselidee lange mit sich, und jetzt wird das Paar diese Entscheidung gemeinsam leben. Für Mallorca bedeutet das etwas, das man hier gerne hört: keine große Show, sondern prominente Gäste, die Ruhe, Lokalkultur und die vertraute Nachbarschaft suchen. In den Straßencafés rund um Passeig Mallorca oder an der Uferpromenade von Portixol würden Stammgäste eher einen bekannten Sänger auf der Terrasse erwarten als ein Scheinwerferteam.
Brink hat offenbar früh dafür gesorgt, dass das Leben nach den großen Tourneen auch ohne ständige Auftritte funktioniert. Einfluss soll sein Elternhaus gehabt haben: Sein Vater war Architekt und mit Immobilien vertraut. Das hat den Sänger offenbar geprägt, sodass er früh in Wohnungen investierte und so für spätere Jahre vorgesorgt hat. Man kann sich gut vorstellen, wie er mit Plänen in der Hand an einem Caféfenster sitzt, die Sonne mild, der Motorenklang der Busse durch die Plaça dringt und er die nächsten Schritte abwägt.
Unprätentiös bleibt er bei Konsum: teure Schmuckkäufe sollen nicht sein, für sein Hobby — Tennis — gibt er gern etwas aus. Das passt zu dem Bild eines Menschen, der bewusst lebt und Prioritäten setzt. Und das ist auch eine Botschaft an die Insel: Mallorca braucht Menschen, die nachhaltig hier leben wollen, nicht nur für die Parties der Saison.
Musikalisch zieht Brink einen Schlussstrich mit Plan: Seine Abschiedstournee läuft ab September 2027; die letzte Reise durch die Hallen soll im Oktober enden. Das ist genug Zeit für die Fans, um Danke zu sagen, und für ihn, die Bühnen ein letztes Mal zu spüren, bevor der Fokus sich mehr dem Alltag auf der Insel widmet. In Palma wird man solche Abschiedsabende als kleine kulturelle Ereignisse wahrnehmen — idealerweise in gemütlichen Sälen, nicht in Stadionlautstärke.
Für Mallorca ist das mehr als nur eine Personalie. Prominente, die sich dauerhaft oder saisonal niederlassen, bringen oft eine subtile Nachfrage: Nach guten Dienstleistern, nach Ärzten, nach Diskretion und nach Angeboten für kulturelle Teilhabe. Das kann helfen, das Image der Insel zu diversifizieren. In den Hinterhöfen von Santa Catalina, zwischen Bäumen und mittelgroßen Wohnhäusern, stehen Cafés und Studios bereit, die solche ruhigen Promi-Leben problemlos integrieren können.
Und was kann man von Brinks Beispiel mitnehmen? Erstens: Wer den Schritt wagt, sollte planen — nicht nur emotional, sondern auch finanziell. Zweitens: Integration gelingt, wenn man Respekt für den Alltag der Inselbewohner mitbringt. Ein bisschen Spanisch lernen, die Wochenmärkte im Olivar besuchen, die Nachbarn grüßen — das macht mehr aus als eine Villa mit Ausblick. Drittens: Ein Leben auf Mallorca kann ein Alltag mit Sonnentagen, aber auch mit handfesten Verpflichtungen sein — nichts ist nur Postkartenidylle.
Am Ende ist es eine Geschichte, die ein warmes Gefühl hinterlässt: Ein Künstler, der langsam zur Ruhe kommen möchte, findet auf Mallorca einen Ort, um das zu tun. Für uns hier bedeutet das: ein bisschen kulturelle Farbe, ein paar neue Gesichter beim Tennistraining am frühen Morgen und vielleicht das eine oder andere Konzert im kleineren Rahmen. Wenn die Sonne über der Plaça schräg steht und auf die Palmen fällt, ist das ein guter Moment, um anzukommen — für Gäste wie für Einheimische.
Ob Brink nun bald in leichter Trainingskleidung am Strand von Can Pere Antoni spazieren geht oder am Abend durch die Gassen von Palma schlendert: Wir werden ihn vielleicht sehen, oft aber respektvoll aus der Distanz. Und das ist auch gut so. Willkommen auf der Insel, Herr Brink — die Ruhe hier hat ihren eigenen Takt.
Häufige Fragen
Warum zieht es immer mehr Prominente nach Mallorca?
Wie lebt man als Halbinselbewohner auf Mallorca zwischen Alltag und Inselgefühl?
Ist Mallorca auch im Ruhestand ein guter Ort zum Leben?
Was sollte man beachten, wenn man auf Mallorca eine Immobilie kaufen oder langfristig mieten will?
Wie ist die Stimmung rund um das Passeig Mallorca in Palma?
Was macht Portixol in Palma so beliebt?
Wie bereitet man sich auf ein ruhigeres Leben auf Mallorca vor?
Wann ist auf Mallorca die beste Zeit für einen längeren Aufenthalt?
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