
Grau, aber gemütlich: Mildes Herbstwetter an der Passeig in Cala Millor
Der 7. Oktober bringt an der Passeig von Cala Millor ein ruhiges, mildes Herbstgefühl: Wolken filtern das Licht, die Temperaturen klettern auf um die 22 °C, und die Promenade füllt sich wieder mit Cafégästen und Spaziergängern. Ideal für einen entspannten Nachmittag am Meer.
Wolkenspiel und entspannte Nachsaison an der Passeig
Der Morgen in Cala Millor beginnt unter einer dicken, aber freundlichen Wolkendecke. Rund zwei Drittel des Himmels sind verhüllt, doch Panikmache wegen Regen braucht hier niemand: die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt nahe 0%. Stattdessen lugt die Sonne immer wieder durch, das Licht ist weich, die Möwen kreischen, der Wochenmarkt sendet entfernte Stimmen herüber, und das Meer klatscht leise gegen den Strand — ein typischer Nachsaison-Mix, der die Promenade wieder mehr Einheimische sieht.
Temperaturen: ein bisschen Herbst, ein bisschen Frühling
Die Luft fühlt sich angenehm an. Nach den Messungen starten wir mit etwa 15–17 °C am Morgen, erreichen tagsüber um die 21–23 °C und kühlen am Abend auf knapp 19,5 °C ab. Konkret wurden rund 17,1 °C morgens, Spitzenwerte um 21,9 °C und abendliche 19,5 °C registriert. Das heißt: Eine dünne Jacke reicht für den Spaziergang, und für alle, die es gemütlich mögen, ist ein Cortado auf einer Bank an der Passeig genau das Richtige. Weitere Informationen zu den Temperaturen finden Sie in unserem Artikel Grau, aber gemütlich: Mildes Herbstwetter an der Passeig in Cala Millor.
Wie es sich anfühlt — kleine Szenen vom Strand
Keine schneidende Tramuntana, kein aufbrausender Levante — nur eine freundliche Meeresbrise aus Westen (ungefähr 262°). Sie bewegt Palmen und Sonnenschirme, ohne sie zu zerzausen. Familien bauen noch Sandburgen, Hundebesitzer drehen ihre Runden, und ältere Paare lassen den Blick gern länger über die Bucht schweifen. Es ist diese ruhige Nachsaison-Idylle, wenn die Insel kurz Luft holt und der Alltagstempo ein bisschen entschärft. Für mehr Informationen über die entspannte Atmosphäre lesen Sie unseren Artikel Milder Regen in Cala Millor: Gemütlicher Herbstbeginn am Passeig Marítim.
Luftdaten und praktische Folgen
Die Luftfeuchte liegt bei moderaten 58%, der Luftdruck ist mit rund 1022 hPa stabil. Der Wind weht mit etwa 3,1 m/s, Böen erreichen circa 3,5 m/s. Für Spaziergänger, Radfahrer und E-Biker sind das ideale Bedingungen — gemütlich, ohne Schweißausbrüche, und mit gutem Grip auf den Wegen. Segler, die kräftigen Wind suchen, werden heute weniger begeistert sein. Ein Blick auf unsere Seite zum milden Spätsommerwetter in Cala Millor könnte sich lohnen.
Das ruhige, trockene Wetter hat auch handfeste Vorteile für die Insel: Cafés an der Passeig füllen wieder vermehrt die Außentische, Vermieter von Fahrrädern und E-Bikes verzeichnen Buchungen, und Handwerker nutzen die milden Stunden für Bau- und Gartenarbeiten, bevor die kälteren Wochen kommen. Weniger Hitze bedeutet weniger Stress bei körperlicher Arbeit — das merkt man an den Straßencafés, wo Männer und Frauen mit Sonnenhut und Werkzeugpause die Tasse länger stehen lassen.
Für Fotografen, Sammler und Wasserratten
Fotografen lieben dieses diffuse Licht: keine harten Schatten, weiche Farben, ideale Bedingungen für Strandporträts oder stimmungsvolle Küstenaufnahmen. Der Strand wurde kürzlich vom leichten Schwell sauber gespült; an den Felsen finden sich manchmal hübsche Muscheln und Mitbringsel. Kajakfahrer sollten sich auf ruhigeres Wasser einstellen, Windsurfer verlegen das Vergnügen lieber auf windigere Tage — Schwimmen und ein gemütliches Bad sind hingegen bestens möglich. Weitere Bilder finden Sie in unserem Artikel über milde, windige und verträumte Herbsttage in Cala Millor.
Ein kleiner Tipp für den Nachmittag: Gegen 16 Uhr hellt die Wolkendecke oft etwas auf — ein guter Moment für einen Spaziergang entlang der Promenade, einen Espresso oder einfach eine Bank mit Meeresblick. Nehmen Sie eine dünne Jacke mit, setzen Sie sich, hören Sie das Meer und genießen Sie diese fast schon freundliche Version des mallorquinischen Herbstes.
Am Ende des Tages bleibt das Bild einer Insel, die sich den Rhythmus der Saison holt: nicht spektakulär, aber genau deshalb so angenehm. Wer jetzt kommt, findet Plätze an der Passeig, freundliche Cafés und den Geruch von Meer in der Luft — ein kleiner Luxus, den man in der Hauptsaison oft vermisst.
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