Cap Vermell: Mallorcas Top-Resort im Blick der internationalen Reisepresse

Cap Vermell gehört zu Spaniens Spitzenresorts – ein Signal für Nordost-Mallorca

Cap Vermell gehört zu Spaniens Spitzenresorts – ein Signal für Nordost-Mallorca

Ein US-Reisemagazin hat das Cap Vermell Grand Hotel in Canyamel als Finalist einer neuen Kategorie ausgezeichnet. Für die Region bedeutet das mehr Sichtbarkeit für Luxus, Küche und nachhaltige Angebote.

Cap Vermell gehört zu Spaniens Spitzenresorts – ein Signal für Nordost-Mallorca

Finalistenplatz bei einem US-Reisepreis stärkt Profil des Luxusstandorts Canyamel

Wenn man an einem klaren Januarmorgen die schmale Küstenstraße Richtung Canyamel fährt, weht einem manchmal noch der salzige Geruch vom Meer entgegen, die Kiefern knistern im Wind und in den kleinen Bäckereien von Capdepera steht schon früh die erste Schlange. Genau in dieser Ecke im Nordosten der Insel hat ein Resort in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen: Das Cap Vermell Grand Hotel zählt nun zu den Finalisten einer neuen Auszeichnung eines US-Reisemagazins, das in diesem Jahr erstmals Preise für herausragende Hotels vergibt.

Die Preisverleihung ist für den 20. Januar in Madrid angesetzt, zeitgleich mit dem Start der großen Reisemesse FITUR. Für das Haus in Canyamel ist die Nominierung kein Selbstzweck: Sie bedeutet Aufmerksamkeit weit über die Insel hinaus und rückt die Qualität, die hier geboten wird, in ein größeres Licht.

Worin das Hotel auffällt, lässt sich in kleinen Details erkennen. Die Anlage arbeitet nach eigener Darstellung an einer engen Verzahnung mit der Landschaft: das Hotelgelände schmiegt sich an die Hügel, die Wege führen an einheimischen Pflanzen vorbei, klassische Balearen-Elemente finden sich in der Gestaltung. Dazu kommen Angebote, die weit über das übliche Resortprogramm hinausgehen: Spitzenküche, umfangreiche Wellnessangebote und Programme, die auf Ruhesuchende und anspruchsvolle Reisende zugeschnitten sind.

Ein zentraler Anziehungspunkt ist das Restaurant VORO, das auf den Balearen zu den ganz wenigen Adressen zählt, die mit zwei Sternen des renommierten Restaurantführers ausgezeichnet sind. Solche Auszeichnungen ziehen nicht allein Feinschmecker an; sie strahlen auf Lieferanten, Winzer und Produzenten der Region aus und stärken das kulinarische Profil Mallorcas.

Der Hotelleiter Toni Mir wertete die Nominierung als Anerkennung für das Team und als Ansporn, die hausinternen Standards weiter zu verfeinern. Er betonte, dass die Auszeichnung ein Gemeinschaftserfolg sei: Servicekräfte, Köche, Gärtner, Empfang und Technik – alle tragen dazu bei, dass Gäste ein konsistentes, hochwertiges Erlebnis erfahren.

Für die Insel hat das mehrere positive Aspekte: Sichtbarkeit in internationalen Publikationen kann höheren Buchungswert erzeugen, hilft, die Nebensaison zu entzerren und bringt qualifizierte Arbeitsplätze in Regionen, die sonst weniger im Rampenlicht stehen. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass viele Lieferketten für Spitzenhotellerie lokale Kleinbetriebe einbeziehen – vom Käseproduzenten aus der Serra de Tramuntana bis zum kleinen Weingut im Osten der Insel. Wenn ein Haus an Reputation gewinnt, profitieren solche Partner mit.

Natürlich bleibt Qualität harte Arbeit. Für Cap Vermell heißt das, das Gleichgewicht zu finden zwischen exklusivem Angebot und Verantwortung vor Ort: umweltverträgliche Betriebsführung, faire Arbeitsbedingungen und echte Integration in das Dorfleben von Capdepera. In Gesprächen vor Ort hört man bereits neue Ideen: engere Kooperationen mit lokalen Märkten, Veranstaltungen, die den Tourismus über Gastronomie und Kultur mit den Menschen vor Ort verknüpfen, und Angebote, die auch außerhalb der Sommermonate attraktiv sind.

Wer jetzt an der Strandpromenade von Canyamel spaziert, sieht oft schon internationale Kennzeichen an den Autos, aber auch Einheimische, die ihren Hund ausführen oder auf einen Café con leche in die Bar am Platz gehen. Genau diese Mischung macht den Reiz der Gegend aus – und sie ist es, die ein Hotel wie das Cap Vermell zu bewahren versucht: Exklusivität, ja, aber ohne die Nachbarschaft unsichtbar zu machen.

Der Nominierungsplatz ist kein Schlussakkord, eher ein Moment zum Weitermachen. Für Einheimische heißt das: hinsehen, mitgestalten und prüfen, wie neue Aufmerksamkeit zu dauerhaftem Nutzen für die Region wird. Für Besucher ist es ein Hinweis: Wer Mallorca abseits der großen Touristenzentren erleben will, findet im Nordosten eine Kombination aus Landschaft, Ruhe und kulinarischem Niveau, die in Spanien Beachtung findet.

In den kommenden Tagen, wenn die Jury in Madrid die Gewinner bekanntgibt, wird man hier auf der Insel sicherlich mitfiebern. Unabhängig vom Ergebnis bleibt stehen: Ein Resort aus Canyamel hat es geschafft, sich an die touristischen Entwicklung Mallorcas an die Spitze einer Kategorie zu setzen – und damit ein weiteres Kapitel in der touristischen Entwicklung Mallorcas aufzuschlagen.

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