
Wieder Crash an MA-13‑Ausfahrt in Son Cladera: Zwei Unfälle binnen 20 Minuten
Die vielbefahrene Auffahrt zur MA‑13 bei Son Cladera hat erneut für Chaos gesorgt: Zwei Karambolagen am frühen Sonntagmorgen – Anwohner fordern endlich Tempo- und Sicherheitsmaßnahmen.
Son Cladera: Die gleiche Stelle, die gleichen Sorgen
Früher Sonntag, noch dämmert es, und an der Auffahrt zur MA‑13 in Son Cladera bricht wieder einmal Hektik aus. Innerhalb von kaum einer halben Stunde haben Rettungskräfte zwei Unfälle an beinahe derselben Stelle aufgenommen. Die Nachbarn hier kennen das Muster: schnelle Autos, riskante Einfädeln, und am Ende wieder Blech, Schrecken — und die üblichen Fragen. Wieder Crash an MA-13‑Ausfahrt in Son Cladera.
Erster Unfall: Auto gegen Baum
Der erste Einsatz kam gegen 06:10 Uhr. Ein Pkw war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, das Heck war eingedrückt. Die Fahrerin und ihr Beifahrer wirkten alkoholisiert, so berichten Einsatzkräfte vor Ort. Rettungssanitäter kümmerten sich um sie; nach ersten Informationen gab es keine lebensbedrohlichen Verletzungen, aber die Polizei leitete Ermittlungen ein. Weitere Ermittlungen werden zeigen, ob Alkoholisierung, Geschwindigkeit oder andere Faktoren die Hauptursachen waren.
Zweiter Vorfall nur 20 Minuten später
Noch bevor die Aufräumarbeiten abgeschlossen waren, gab es einen zweiten Crash: Ein Wagen prallte in ein am Fahrbahnrand abgestelltes Lieferfahrzeug und richtete einige Schäden an. Der mutmaßliche Verursacher entfernte sich danach zu Fuß oder mit einem anderen Fahrzeug — Anwohner sagen, er habe die Szene einfach verlassen. Hinweise werden nun von der Guardia Civil geprüft.
Die Stimmung in der Straße ist gereizt. Menschen aus der Nachbarschaft sprechen von mindestens drei weiteren ähnlichen Zwischenfällen in den vergangenen Monaten. Viele haben Bilder im Handy: geöffnete Airbags, Splitter, Ölspuren auf dem Asphalt. Eine Bewohnerin, die ihren Hund morgens oft dort ausführt, hat Angst, dass das auch mal tödlich enden könnte. Verständlich. Die Anwohner fordern Tempo-Bremse.
Forderungen der Anwohner
Seit mehr als einem Jahr fordern Anwohner verkehrsberuhigende Maßnahmen: eine klare Tempobeschränkung an der Auffahrt, Poller oder wenigstens zusätzliche Beschilderung. Mehrere Beschwerden landeten bereits beim Rathaus und bei der Verkehrsbehörde — bislang ohne spürbare Änderung. Die Leute sagen: Wenn nichts passiert, wird weiter geredet. Wenn etwas passiert, ist es zu spät. Die MA‑13 ist eine Lebensader, klar — aber sie darf nicht zur ständigen Gefahrzone für die Menschen in Son Cladera werden.
Heute stehen Polizei, Abschleppwagen und die Feuerwehr auf der Straße. Wer regelmäßig dort entlangfährt, hält seit Tagen den Fuß etwas vom Gas. Und das sagt eigentlich alles.
Für die Anwohner gilt: Sie werden dranbleiben. Und sie hoffen, dass die Behörden diesmal schneller handeln als die Unfallstatistiken schreiben.
Häufige Fragen
Warum kommt es an der MA-13-Auffahrt in Son Cladera immer wieder zu Unfällen?
Ist die MA-13-Auffahrt in Son Cladera derzeit besonders gefährlich?
Was passiert nach einem Unfall auf Mallorca, wenn der Verdacht auf Alkohol am Steuer besteht?
Wie reagieren die Behörden auf wiederholte Unfälle in Son Cladera, Mallorca?
Welche Maßnahmen fordern Anwohner in Son Cladera gegen zu schnelles Fahren?
Wann ist Autofahren auf Mallorca besonders riskant?
Was sollte man nach einem Verkehrsunfall auf Mallorca direkt tun?
Was bedeutet die MA-13 für den Verkehr auf Mallorca?
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