Emily Ratajkowski: Urlaub auf Mallorca zwischen Cala Deià und Tramuntana

„Meine Lieblingsinsel“: Emily Ratajkowski wieder auf Mallorca

„Meine Lieblingsinsel“: Emily Ratajkowski wieder auf Mallorca

US-Model Emily Ratajkowski verbringt erneut Ferien auf der Insel: Cala Deià, ein Abendessen am Meer und ein Aufenthalt in der Serra de Tramuntana stehen dieses Mal auf dem Programm. Ein Plus für kleine Betriebe und ein Stück Aufmerksamkeit für Orte wie Sant Joan.

„Meine Lieblingsinsel“: Emily Ratajkowski wieder auf Mallorca

Ein Badestrand, ein Meeresessen und ein Stück Insel‑Sommer

Wenn an einem frühen Sommernachmittag die Motoren der kleinen Boote in der Bucht von Deià leiser werden und das Klappern der Teller vom Meer herüberweht, merkt man: Saison ist da. Diesen Juni hat die Schauspielerin und Model Emily Ratajkowski erneut Zeit auf der Insel verbracht. Auf ihrem Instagram‑Account schrieb sie kurz und knapp „Back on my favorite island (Mallorca)“ und teilte Bilder, die Strand, Sonne und das Meer zeigen.

Die Fotos entstanden unter anderem an der schmalen, steinigen Uferkante von Cala Deià. Dort, wo die wenigen Parkplätze auf der MA‑10 schon morgens knapp werden und Wanderer von der Serra de Tramuntana mit staubigen Schuhen vorbeiziehen, sitzt das Publikum gern dicht am Wasser. Ratajkowski wählte für ein Mittagessen ein Lokal, das seit Jahrzehnten mit Meerblick wirbt und dessen Tische die Brandung fast zu streicheln scheinen: Calamares und Oktopus standen auf ihrem Teller – einfache Gerichte, die hier oft viel mit frischem Fisch und jahrzehntelanger Tradition zu tun haben.

Übernachtet wurde in der Bergwelt der Tramuntana, im bekannten Belmond La Residencia. Die Hotelgärten dort duften nach Bougainvillea und Zitronen, die Ruhe wird nur von entfernten Maultier‑Hufen und dem gelegentlichen Quietschen einer Olivenbaumleiter unterbrochen. Solche Hotels gehören zu den wenigen Adressen, die Gäste suchen, wenn sie Ruhe und Privatsphäre wollen – und sie bringen Arbeitsplätze für lokale Dienstleister, Handwerker und Köche.

Die Verbindung des Models zur Insel reicht angeblich weit zurück. Als Jugendliche verbrachte sie den Sommer in Sant Joan; nach Jahren der Abwesenheit kam sie 2019 zurück und hat seitdem wiederholt Aufenthalte auf Mallorca eingelegt, auch mit ihren Kindern. Das ist nicht nur eine private Geschichte: Wenn bekannte Menschen Orte loben, wächst oft das Interesse an vermeintlich „kleinen“ Gemeinden. Sant Joan, Cala Deià, die schmalen Gassen und die kleinen Bodegas stehen dann plötzlich auf Reisewunsch‑Listen weit entfernte Leute.

Für Mallorcas Alltag bringt das Vorhaben zweierlei: Auf der guten Seite steht die zusätzliche Sichtbarkeit. Restaurants mit festem Stamm erhalten neue Gäste, kleine Hotels und Handwerksbetriebe profitieren von Buchungen. Auf Plaça‑Ecken und in den Dorfläden hört man längst die üblichen Sommergeräusche wieder — Klingeln von Fahrradklingeln, Stimmen auf Katalanisch und Deutsch, Lieferwagen am frühen Morgen.

Gleichzeitig bleibt die Insel Atmosphäre wichtig: Der lokale Alltag in Deià, im Schatten der Felsen, fühlt sich anders an als die kurzen Blitzbesuche der Social‑Media‑Welt. Für Einheimische sind die Plätze entlang des Meeres Arbeitsorte, Familienorte, Rückzugsorte. Wenn Prominente hier fotografieren, entsteht eine Mischung aus Stolz und Respekt vor dem, was erhalten werden muss: Wege, Wasserqualität, Ruhezeiten.

Ein kleiner Rat an Besucher: Wer das Mallorca erleben will, das Ratajkowski offensichtlich schätzt, sollte nicht nur die Fotospots abklappern. Ein Frühstück in einer Bäckerei im Dorf, ein Abendspaziergang auf der MA‑10, das Gespräch mit dem Bootsverleiher in Port de Sóller — das macht einen Ort aus. Und: Wer früh da ist, hat die beste Chance, die enge Bucht von Cala Deià noch ohne Menschenmassen zu sehen und ein echtes, nicht inszeniertes Stück Insel zu erleben.

Wenn die Sonne am späten Nachmittag die Felskante rötlich einfärbt und die Stimmen der Gäste leiser werden, bleibt die gleiche Erkenntnis: Mallorca ist ein Ort mit vielen Gesichtern. Ein Foto von einem bekannten Gesicht bringt Aufmerksamkeit, die richtige Nutzung dieser Aufmerksamkeit kann den kleinen Dörfern und Betrieben auf der Insel helfen. Ein bisschen mehr Platz, ein paar lokale Einkäufe, und der Sommer bleibt für alle ein Gewinn.

Und ja — wer an einem heißen Tag wie heute, wenn in Palma 33 °C angezeigt sind und ein leichter Schweif von Wolken über der Bucht liegt, entlang des Passeig flaniert, hört das Meer dennoch am lautesten.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Mallorca, besonders für Strand und Ruhe?

Der Sommer ist die Hauptsaison, besonders in beliebten Küstenabschnitten wie Cala Deià. Wer Ruhe sucht, sollte früh am Tag losziehen oder außerhalb der Hauptzeiten unterwegs sein. So lassen sich Spots genießen, ohne die größten Menschenmassen zu treffen.

Ist Cala Deià zum Baden geeignet und was macht die Bucht besonders?

Die Bucht von Cala Deià ist schmal und steinig, mit einer unmittelbaren Wasserfront und viel Meerblick. In der Umgebung finden sich Lokale, in denen frischer Fisch serviert wird, darunter Calamares und Oktopus. Wer früh kommt, erlebt die enge Bucht oft fast menschenleer.

Welche Unterkunft in der Tramuntana bietet Ruhe und Privatsphäre?

In der Tramuntana bietet das Belmond La Residencia eine ruhige, private Atmosphäre mit gut duftenden Gärten. Gäste schätzen die abgeschiedene Lage und die Nähe zu lokalen Dienstleistern, was Komfort und Authentizität verbindet. Solche Adressen ziehen Besucher an, die Privatsphäre suchen.

Welche Orte auf Mallorca vermitteln echte Inselatmosphäre abseits der Massen?

Orte wie Sant Joan und Cala Deià erleben sich oft ohne den typischen Massentourismus, mit engen Gassen, kleinen Bodegas und ruhigen Tavernen. Die Serra de Tramuntana bietet ebenso eine ruhige Kulisse für Spaziergänge und Begegnungen mit Einheimischen. So gelingt ein authentischer Eindruck der Insel.

Welche Gerichte probiert man typischerweise an Mallorcas Küste?

An Mallorcas Küste stehen oft einfache Fischgerichte wie Calamares und Oktopus auf der Speisekarte, oft verbunden mit Meerblick und traditioneller Zubereitung. Frischer Fisch ist hier Teil der langen Küstenküche. Wer lokale Küche erleben will, findet passende Optionen in Küstenlokalen.

Beeinflusst der Besuch bekannter Persönlichkeiten die lokalen Betriebe auf Mallorca?

Sichtbarkeit durch prominente Besucher kann zusätzliche Gäste bringen und lokale Betriebe stärken. Gleichzeitig bleibt der Alltag der Einheimischen wichtig, einschließlich Wege, Wasserqualität und Ruhezeiten. Die richtige Nutzung dieser Aufmerksamkeit hilft den dorfnahen Betrieben.

Wie erlebt man Mallorca authentisch, fernab von Social-Moodspots?

Man erlebt Mallorca authentisch durch echte Alltagsmomente: Frühstück in einer Dorfbackerei, ein abendlicher Spaziergang auf der MA-10 und Gespräche mit Bootsverleihern in Port de Sóller. Solche Erlebnisse zeigen den Charakter der Insel besser als schnelle Fotostops. So wird der Urlaub persönlicher.

Wie plant man An- und Abreise zu Cala Deià am besten?

Bei der Anreise nach Cala Deià ist die Parkplatzsituation an der MA-10 morgens oft knapp, daher lohnt sich frühzeitiges Ankommen. Wer zusätzlich Port de Sóller ansteuert, kann dort Bootsverleiher nutzen und so den Tag mit Meer und Bootstour verbinden. Eine ruhige, langsame Anreise passt gut zur Inselatmosphäre.

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