
Gigayacht „Rising Sun“ ankert vor Palma – Sommerzeichen für Häfen und Handwerk
Gigayacht „Rising Sun“ ankert vor Palma – Sommerzeichen für Häfen und Handwerk
Die 138 Meter lange „Rising Sun“ ist wieder vor Mallorca zu sehen. Ein Blick auf das Schiff, seine Besonderheiten und was ein Gigayacht-Besuch für Palma bedeutet.
Gigayacht „Rising Sun“ ankert vor Palma – Sommerzeichen für Häfen und Handwerk
Am späten Nachmittag, wenn die Sonne über dem Passeig Marítim weich auf die Kaimauern fällt und die Möwen über den Wellen kreisen, liegt sie wieder da: die 138 Meter lange Yacht, die auf jeder Marina-Aufnahme auffällt. Die „Rising Sun“ hat vor Palma vor Anker gegangen – ein Signal, dass die lange Saison an den Häfen und Stränden der Insel beginnt.
Bekannte Gesichter an Bord und ein deutsches Erbe
Das Schiff wurde 2005 in Bremen gebaut, bei der Werft Lürssen, nach einem Entwurf von Jon Bannenberg und ursprünglich für Larry Ellison. Seither hat die Yacht in Privatbesitz viele prominente Gäste beherbergt – Namen wie Bruce Springsteen, Mariah Carey, Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Oprah Winfrey, Mitglieder der Kardashian-Familie, Barack Obama oder auch die Prinzessin von York werden immer wieder mit Aufenthalten auf dem Schiff in Verbindung gebracht. Diese internationalen Besucher sorgen dafür, dass die Anwesenheit der „Rising Sun“ in Palma mehr ist als nur ein Fotomotiv.
An Bord: Raum, Freizeit und Technik
Mit rund 82 Kabinen auf fünf Decks und einer Gesamtnutzfläche, die mit mehreren Tausend Quadratmetern angegeben wird, gehört die „Rising Sun“ zu den größten Yachten weltweit. An Bord finden sich Kinoraum, Weinkeller, ein Beach Club auf Teakdecks, Poolanlagen, Spa- und Saunabereiche, Fitnessräume sowie Whirlpools. Ein Basketballfeld, das sich in einen Hubschrauberlandeplatz verwandeln lässt, und eine Garage für kleinere Boote komplettieren die Ausstattung. Angetrieben wird das Schiff von einem starken Maschinenpark mit mehreren Propellern, der Geschwindigkeiten im Bereich hoher Fahrten ermöglicht; technische Lösungen reduzieren dabei Bewegungen beim Ankern.
Was bedeutet das für Palma?
Wenn so ein Schiff anlegt, ist das mehr als ein Panorama für Spaziergänger: Hafenbetriebe, Proviantlieferanten, Dienstleister für Reinigungs- und Sicherheitsleistungen und lokale Agenturen sind gefragt. In der Praxis bedeutet das kurzzeitige Buchungen von Liegeplätzen, zusätzliche Versorgungsfahrten und Aufträge für Handwerker und Zulieferer. Auch Cafés am Hafen, Taxifahrer und kleinere Bootsverleiher spüren an Tagen mit prominenten Gästen eine erhöhte Nachfrage – nicht nur wegen direkter Aufträge, sondern auch durch die Aufmerksamkeit, die so ein Besuch erzeugt.
Ein bisschen Glamour, ein bisschen Alltag
Wer am Passeig entlangläuft, hört nicht nur die leisen Motoren der Yacht über dem Meer, sondern auch die Geräusche des Hafens: das Klirren von Kaffeetassen, Stimmengemurmel auf den Terrassen, das Kreischen der Möwen. Für die Anwohner und Touristinnen ist das eine Mischung aus Neugier und Routine. Viele Mallorquinerinnen kennen die Szene: Im Sommer liegen hier regelmäßig hochtechnische, teure Schiffe, die die Bucht optisch verändern, aber auch Arbeit bringen.
Blick nach vorn
Die „Rising Sun“ wird vermutlich in den kommenden Wochen entlang der Küste kreuzen, auch in Richtung Tramuntana, wo die Buchten gern als Nachtankerplätze genutzt werden. Für Palma bleibt die Anwesenheit solcher Yachten ein wiederkehrender Teil der Saison: ein Symbol für internationale Verbindungen, für Nachfrage nach spezialisierten Hafenleistungen und für kleine wirtschaftliche Impulse in der Stadt. Für Spaziergänger und Fotofreunde ist es ein Ereignis, das sich gut mit einem Eis oder einem Kaffee verbinden lässt.
Fazit: Die Gigayacht ist ein optisches Highlight und ein praktischer Wirtschaftsfaktor zugleich. Sie bringt Gäste, Arbeit und Gesprächsstoff an die Ufer von Palma – ein Stück Sommer, das man hier inzwischen am Klang der Wellen erkennt.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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