Karneval in Palma: Sa Rueta sorgt für Sperrungen und bunte Stimmung

Karneval in Palma: Sa Rueta bringt Feststimmung – und Straßensperren

Karneval in Palma: Sa Rueta bringt Feststimmung – und Straßensperren

Heute verwandelt Sa Rueta Palmas Zentrum in eine bunte Welle aus Kostümen und Musik. Zwischen 7 und 16 Uhr gilt ein spezielles Verkehrskonzept, Busse werden umgeleitet, im Industriegebiet Son Castelló läuft parallel ein Duatlon.

Karneval in Palma: Sa Rueta bringt Feststimmung – und Straßensperren

Palma atmet heute Konfetti. Vom frühen Morgen an füllen sich die Rambla, der Paseo del Born und Teile der Avenida Jaime III mit verkleideten Familien, Trommeln und dem Duft von gebratenen Mandeln. Die Lokalpolizei hat deshalb ein temporäres Verkehrskonzept in Kraft gesetzt, wie schon beim Patronatsfest in Palma: Zwischen 7:00 und 16:00 Uhr sind manche Abschnitte gesperrt, Parkverbote stehen an zahlreichen Straßen, und Autofahrer müssen mit Umleitungen rechnen.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer ohne Plan durch die Innenstadt fährt, kann an den Absperrungen hängen bleiben. Die städtische Verkehrsgesellschaft hat deshalb mehrere Buslinien umgeleitet: Die Linien 3, 4, 7, 20, 25 und 35 fahren anders als gewohnt, einzelne Haltestellen entfallen. Ähnliche Umleitungen traten etwa bei der Nachtpilger- und Motorradrundfahrt auf. Kurz gesagt: Wer auf den Bus angewiesen ist, sollte vor der Fahrt kurz auf der Webseite der EMT nachsehen oder am Haltestellenfahrplan prüfen, ob der gewohnte Stop heute bedient wird.

Parallel dazu sorgt ein Sportereignis im Industriegebiet Son Castelló für zusätzliche Einschränkungen. Beim Duatló sind zwischen 8:30 und 14:30 Uhr Abschnitte im Gewerbegebiet nicht befahrbar – für Lieferverkehr und Pendler aus dem Westen Palmas also eine wichtige Info.

Warum das trotzdem gut für die Insel ist

Karneval ist nicht nur Krawall und Umleitungsschild. Die Straßenfeste sind ein bisschen wie ein kleines soziales Labor: Leute treffen sich wieder, Nachbarn reden miteinander, Kinder laufen mit Luftschlangen und Omas lachen lauter als sonst. Für viele kleine Läden, Bäckereien und Kioske in der Innenstadt bringt ein Tag mit vielen Flaneuren zusätzlichen Umsatz; Ähnliches zeigte sich auch bei der Kölsche Woche am Ballermann. Außerdem zeigt so ein Fest, dass Stadtleben funktioniert – auch wenn man an diesem Tag das Auto stehen lässt.

Praktische Tipps für den Tag

Ein paar einfache Dinge machen den Tag entspannter: Früh losfahren oder besser noch zu Fuß kommen, die Altstadt ist zur Feiermeile geworden. Wer auf den ÖPNV angewiesen ist, plant 10–20 Minuten Extra-Zeit ein und informiert sich kurz vor Abfahrt über Event-Infos der EMT. Fahrradfahrer sollten Abstand zu den abgesperrten Routen halten; für Anwohner gelten die temporären Parkverbote, also auf Schilder achten, bevor das Knöllchen kommt, wie beim Patronatsfest in Palma deutlich wurde.

Für Besucher: Packt eine leichte Jacke ein – die Februarluft am Passeig kann noch frisch sein – und festes Schuhwerk. Es gibt Straßencafés, an denen man kurz verweilen kann; wer früh da ist, hat noch freie Plätze mit Blick auf die Parade.

Eine Szene aus dem Alltag

Am Passeig hört man heute Kinderlachen, den Rhythmus kleiner Trommeln und das Klappern von Kastagnetten. Ein älterer Herr auf einer Bank füttert Tauben, ein Verkäufer faltet gerade die letzte Portion Churros in Papier. Nicht jeder freut sich über die Lautstärke – aber darunter mischt sich oft ein Lächeln, wenn ein Kostüm an einem vorbeizieht. So ist Palma an solchen Tagen: eine Stadt, die kurz innehält und sich gemeinsam freut.

Ausblick und Einladung

Die Sperrungen sind zeitlich begrenzt, der Verkehr wird nach 16:00 Uhr wieder normaler. Wer heute mitmacht, erlebt echte lokale Stimmung; wer lieber Umwege fährt, findet nachmittags wieder glattere Wege. Fast wichtiger als die Umleitungen ist die Erinnerung: Solche Feste halten Gemeinschaft zusammen und füllen die Straßen mit Leben. Also: Ruhe bewahren, Sinn für Humor einpacken – und die Kamera nicht vergessen. Bildmaterial der Veranstaltung stammt vom Ajuntament de Palma.

Hinweis: Aktuelle Informationen zu geänderten Buslinien und Haltestellen finden Sie auf den offiziellen Kanälen der EMT, etwa in Berichten wie dem zum Nachtpilger- und Motorradrundfahrt.

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