Marc Terenzi eröffnet Gelato-Laden in El Molinar – handwerkliches Eis an der Promenade

Vom TV-Gesicht zur Kugel: Marc Terenzi macht El Molinar süßer

Eine neue Eisdiele an der Promenade bringt Abwechslung nach El Molinar: Marc Terenzi eröffnet einen weiteren Standort seiner Gelato-Kette und sorgt für Gespräche, Gerüche von gerösteten Haselnüssen und einen kleinen Abendausflug für Nachbarn und Besucher.

Vom TV-Gesicht zur Kugel: Marc Terenzi macht El Molinar süßer

Wer am frühen Abend die kleine Promenade von El Molinar entlangschlendert, bleibt neuerdings öfter stehen. Da mischt sich der salzige Duft vom Hafen mit dem warmen Aroma frisch gerösteter Haselnüsse und einer Brise Sahne – man weiß sofort: irgendwo gibt es Eis. Direkt an der Uferstraße, nur ein paar Schritte vom Yachthafen und den Bootsmastern entfernt, wurde ein neuer Laden der Giovanni L. Gelato Deluxe-Kette eröffnet. Am Eröffnungsabend standen gegen halb acht Touristen, Anwohner und ein paar Segler in einer gemischten Schlange und lauschten dem leisen Klappern von Löffeln und dem entfernten Brummen eines Ausflugsbootes.

Was auf der Karte steht und was es kostet

Die Auswahl ist handwerklich, mit ein paar ausgefallenen Varianten: eine mehrfach prämierte Pistazie, eine sehr dunkle „Dubai“-Schokolade und fruchtige Sorbets, die an heißen Tagen tatsächlich Erleichterung bringen. Die Portionen sind ordentlich, die Textur cremig. Die Kugeln kosten zwischen 3 und 4 Euro – kein Schnäppchen, aber für viele offenbar das kleine Wochenend-Glück wert. Wer genau hinschmeckt, merkt den Unterschied: weniger Luft, mehr echte Zutaten. Abgerundet wird das Angebot durch frische lokale Produkte, die den Genuss noch verstärken.

Der Inhaber persönlich an der Theke

Das bekannte Gesicht hinter dem Tresen ist nicht immer nur Dekoration. Marc Terenzi tauchte in den ersten Stunden persönlich auf, verteilte Probierlöffel, redete mit Gästen und nahm Bestellungen entgegen. Nicht als Show, sondern eher als jemand, der erklärt, warum er an diesem Abend ausgerechnet diese Sorte empfiehlt. Auf seinen Social-Media-Kanälen gab es kurze Einblicke – eine Mischung aus ehrlicher Freude und dem typischen, leicht improvisierten Ton eines Mannes, der sein Projekt gerade wachsen sieht. Für mehr über Marc Terenzi und seine neuen Projekte, siehe auch Andrej Mangold: Vom Sixpack zum Bierbauch.

Ein Gewinn für das Viertel

El Molinar ist ein ruhiges Stück Küste: Fischerboote, kleine Cafés, morgens das Klirren der Kaffeetassen, abends das Gespräch auf der Promenade. Eine neue handwerkliche Eisdiele fügt sich gut ein. Mehr Auswahl bedeutet zwar ein wenig Betrieb am Abend, aber es bringt auch Leben in die Straße: Nachbarn treffen sich, Reisende entdecken Ecken abseits der großen Touristenströme, und die Promenade gewinnt an Momenten, in denen Menschen zusammenstehen und über die beste Kugel debattieren. Für lokale Gastronomen kann das zusätzliche Laufkundschaft bedeuten – wenn die Zusammenarbeit gesucht wird. Auch Paul Janke hat vor einiger Zeit seine Erfahrungen auf der Insel geteilt und könnte als Inspiration dienen.

Dass der Besitzer selbst hin und wieder hinter der Maschine steht, ist für viele ein Plus. Ein kurzes Gespräch, ein Tipp zur Kombination von Sorbet und Kuchen, das fühlt sich nach Nachbarschaft an. Und wer mutig ist, fragt beim Bezahlen: „Stehst du heute selbst an der Maschine?“ – mit etwas Glück gibt es eine kleine Anekdote dazu gratis dazu.

Mehr als nur ein Geschäft: Chancen für die Insel

Die Eröffnung fällt in eine Phase, in der der Inhaber sein Leben auf Mallorca neu ordnete: Arbeit, Sport und Gesundheit rückten stärker in den Vordergrund. Solche Geschichten sind auf der Insel keine Seltenheit – Mallorca zieht Menschen an, die neu anfangen wollen. Ein Projekt wie dieses kann mehr sein als eine weitere Filiale: wenn lokal eingekauft wird, Lieferketten kurz bleiben und saisonale Zutaten verwendet werden, entsteht ein echter Mehrwert. Denkbar wären Kooperationen mit Bäckereien für Cantucci, mit Bauern für Zitronen und Beeren oder kleine „Gelato-Abende“ auf der Promenade, bei denen Nachbarn und Gäste zusammenkommen. Für mehr Informationen über lokale Projekte, siehe Neue TV-Kuppelshow sucht Mallorcas Auswanderer.

Praktische Vorschläge liegen auf der Hand: Lokale Haselnüsse und Pistazien einbeziehen, plastikfreie Becher und wiederverwendbare Löffel anbieten, Arbeitsplätze an Menschen aus dem Viertel vergeben. Das würde nicht nur die Qualität unterstreichen, sondern auch die Symbiose zwischen neuem Geschäft und Nachbarschaft verstärken. Solche kleinen Maßnahmen helfen, dass ein Laden nicht nur konsumiert, sondern auch gestaltet wird von der Gemeinschaft.

Ob man Fan von Promi-Unternehmungen ist oder nicht – für El Molinar bringt die neue Eisdiele einen spürbaren Energieschub. An lauen Abenden stehen nun Einheimische und Besucher nebeneinander, hören die Möwen, sehen die Masten im letzten Licht und tauschen Kugel-Empfehlungen aus. Und falls Marc Terenzi mal wieder persönlich an der Theke steht: freundlich fragen, probieren, und vielleicht ein kleines Gespräch über die beste Kombi aus Pistazie und Meersalz – das macht den Ausflug perfekt. Ein Besuch in El Molinar ist immer ein Erlebnis wert!

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