
Marcel Remus öffnet «The View» in Son Vida – Stars, Pool und ein bisschen Glanz für Mallorca
Marcel Remus öffnet «The View» in Son Vida – Stars, Pool und ein bisschen Glanz für Mallorca
Am 10. Juni lädt Marcel Remus zur Eröffnung seiner Villa "The View" in Son Vida. Bo Derek, Ornella Muti und Nastassja Kinski sind angekündigt. Für die Insel bedeutet das Aufmerksamkeit, Prominenz und mögliche Impulse für den Luxusimmobilienmarkt.
Marcel Remus öffnet «The View» in Son Vida – Stars, Pool und ein bisschen Glanz für Mallorca
Am 10. Juni steigt in Son Vida eine Veranstaltung, die man in Palma bereits am Kioskflüstern und am Taxifunk hört: Marcel Remus lädt zur Einweihung seiner neuen Villa "The View" ein. Das Anwesen soll über einen 20 Meter langen Pool und großzügige Wellnessbereiche verfügen – genug Platz also für Partys, Fotos und das eine oder andere Gespräch über Immobilienpreise.
Auf der Gästeliste stehen internationale Namen: Bo Derek, Ornella Muti und Nastassja Kinski. Aus Deutschland werden bekannte Gesichter erwartet, darunter Frauke Ludowig, die den Abend moderieren soll, sowie Esther Schweins, Franziska Knuppe, Bruce Darnell und Marcel Remus' Mutter, Silke Remus. Wer in Son Vida an diesem Abend ankommt, trifft nicht nur auf Promi-Scherenschnitte vor der Villa, sondern auch auf die üblichen Begleiterscheinungen: Dienstleister in schwarzen Jacken, ein dezenter Chauffeurverkehr und das gedämpfte Klappern der Gläser auf langen Tischen.
Remus ist auf Mallorca ein prägnanter Name: im Netz folgen ihm mehr als 200.000 Menschen, im Fernsehen ist er mit der Serie "Der Mallorca Makler – Marcel Remus & sein Immobilien-Team" vertreten, die derzeit auf RTL+ zu sehen ist. Nach seinen Angaben lag das vermittelte Immobilienvolumen im vergangenen Jahr bei 118 Millionen Euro. Veranstaltungen wie die "Remus Lifestyle Night" ziehen regelmäßig Hunderte an – Veranstalter berichten von mehr als 600 Gästen und früheren prominenten Besuchern wie Hilary Swank, Teri Hatcher, Liz Hurley oder La Toya Jackson.
Was das konkret für Mallorca bedeutet, lässt sich an zwei Dingen festmachen: Aufmerksamkeit und Geschäft. So eine Eröffnung bringt Kameras, Fotografen und Social-Media-Posts, die Menschen außerhalb der Insel auf Son Vida schauen lassen. Für Makler, Hoteliers und einige Gastronomen bedeutet das neue Kontakte; für die Nachbarschaft heißt es kurzfristig mehr Verkehr und Sicherheitsvorkehrungen. Lokale Lieferfirmen, Catering-Teams und Techniktrupps bekommen an solchen Abenden ebenfalls gut zu tun.
Remus beobachtet außerdem Marktbewegungen, die manche Käufer von Metropolen wie Dubai oder Abu Dhabi wegführen sollen. Seit Beginn der jüngsten Konflikte im Nahen Osten registriert er vermehrt Anfragen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA; einige Interessenten würden ihre Suche nach sicheren Rückzugsorten auf Mallorca richten. Ob das längerfristig Preise und Nachfrage beeinflusst, wird die Praxis zeigen – aber zumindest für kurze Zeit steht die Insel einmal mehr im Blickfeld internationaler Käufer.
Als jemand, der an einem späten Nachmittag die Auffahrt nach Son Vida hinauffährt, sieht man die Stadtlichter von Palma im Hintergrund und denkt: Solche Abende bringen Glanz, aber auch Arbeit. Die Straßen rund um die Finca werden für ein paar Nächte anders wirken, Nachbarn richten sich auf Gästeverkehr ein, und die lokalen Dienstleister erleben einen kleinen saisonalen Höhepunkt abseits der üblichen Touristenströme.
Für Mallorca ist das mehr als ein Gesellschaftsereignis. Solche Veranstaltungen sind Schaufenster für die Insel – sie zeigen, dass Mallorca weiterhin als Wohn- und Lebensort für international vernetzte Menschen interessant bleibt. Natürlich bleibt die Hoffnung, dass diese Aufmerksamkeit nicht nur im Blitzlicht steht, sondern auch kleinen Betrieben, Handwerkern und kulturellen Projekten vor Ort zugutekommt.
Wer an dem Abend zwischen Olivenhainen und hochgewachsenen Pinien durchs Tor tritt, findet also nicht nur Prominenz, sondern ein Stück lokales Wirtschaften: Caterer, Sicherheitsfirmen, Shuttlefahrer und viele Hände, die arbeiten, damit aus einer Villa für eine Nacht ein Publikumsmagnet wird. Ein Hauch von Glamour — und am nächsten Morgen kehrt die Ruhe zurück, nur mit einem zusätzlichen Eintrag auf der Inselkarte der Begegnungen.
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