
Nachtzüge an Heiligabend und Silvester: Mehr Züge, weniger Risiko auf Mallorcas Nächten
Am 24. und 31. Dezember fahren Nachtzüge zwischen Palma und Sa Pobla sowie Manacor (0–5 Uhr). Ein Angebot, das Verkehr und Feiern entspannter macht.
Nachtzüge an Heiligabend und Silvester: Mehr Züge, weniger Risiko auf Mallorcas Nächten
Nachtzüge an Heiligabend und Silvester: Mehr Züge, weniger Risiko auf Mallorcas Nächten
Palma verbindet sich mit Sa Pobla und Manacor in der Silvesternacht
In den Nächten vom 24. und 31. Dezember rollen Züge zwischen Palma und Sa Pobla beziehungsweise Palma und Manacor auch nach Mitternacht. Das Angebot läuft ungefähr von 0:00 bis 5:00 Uhr und ergänzt den sonst üblichen Fahrplan an diesen besonderen Abenden.
Wer an Heiligabend oder an Silvester noch in Palmas Altstadt unterwegs ist, kennt das Bild: Leise Schritte auf dem Paseo del Born, Gläserklirren in den Tapas-Bars rund um die Plaça Major und Taxischlangen vor den Lokalen. Die zusätzlichen Nachtverbindungen sind genau für diese Rückkehrer gedacht. Sie sollen verhindern, dass Menschen nach Feiern angesäuselt ins Auto steigen.
Das ist ein einfaches, aber wirksames Versprechen: mehr öffentliche Verbindungen bedeuten mehr sichere Optionen. Für Gäste und Nachteulen, die nicht in Palma wohnen, ist das spürbar. Nicht nur Touristinnen und Touristen, auch Beschäftigte aus der Gastronomie oder der Nachtwirtschaft haben so eine planbare Heimfahrt. Wer mehr über zukünftige Nachtzüge erfahren möchte, findet Informationen hier.
Am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar gilt der reguläre Feiertagsfahrplan; vereinzelt werden zusätzliche Sonderzüge eingesetzt. Wer genau wissen will, wann der nächste Nachtzug abfährt, sollte die Fahrpläne beim Betreiber prüfen und seine Rückfahrt vorplanen. Fahrkarten im Voraus kaufen oder sich die Abfahrtszeiten notieren spart Wartezeit in der Kälte. Weitere Informationen zu Sonderzügen findet man hier.
Auf Mallorca spielt Mobilität in den Festtagen eine doppelte Rolle: Sie schützt Menschenleben und entlastet die Straßen. Früher sah man an den Feiertagen häufiger Autos mit Lichtern, die später leerer zurückkamen. Jetzt ist die Stimmung eine andere: Familien und Freunde bleiben länger beisammen, weil die Heimreise ohne Stress möglich ist.
Vor Ort merkt man das an kleinen Dingen: an Freundinnen, die um Mitternacht lachend vom Plaça de Cort zum Bahnhof schlendern; an dem entfernten Rattern einer Bahn, das in der kalten Luft liegt; an den älteren Nachbarn, die erleichtert winken, weil weniger riskante Rückfahrten nötig sind. Solche Szenen sind kein PR-Spruch, sie gehören zum Inselalltag.
Praktisch und hilfreich sind auch Ergänzungen wie verstärkte Nachtbusse in Palma oder die üblichen Taxilinien. Wer mit dem Auto anreist, findet leichter freie Parkplätze, weil einige Autofahrer umsteigen. Hotels und Restaurants profitieren ebenfalls: Gäste bleiben länger, bestellen noch eine Runde, ohne dass die Straßenlage zur Sorge wird.
Mein Tipp aus dem täglichen Beobachten: Rückfahrt planen, Fahrkarte bereithalten, und wenn möglich in einer Gruppe fahren. Kein Stress, kein Pech — und am nächsten Morgen steht dem entspannten Brunch nichts im Weg. Für weitere Informationen zu zukünftigen Nachtzügen auf Mallorca, siehe hier.
Diese Nachtzüge sind kein Allheilmittel, aber ein gutes Werkzeug. Sie zeigen: Mit etwas Organisation lässt sich die festliche Zeit sicherer gestalten. Für Mallorca heißt das: ruhigere Straßen, zufriedene Nachbarn und eine Insel, die ihre Nächte verantwortungsvoll begleitet.
Ausblick: Wenn dieses Angebot gut angenommen wird, könnten ähnliche Maßnahmen an anderen Wochenenden oder zu lokalen Festen denkbar sein. Bis dahin gilt: Augen auf beim Abendprogramm — und die Bahn als verlässliche Option im Hinterkopf behalten. Weitere Informationen dazu gibt es hier.
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