Palma: Mehr Termine für die neue Tarjeta Única am Intermodal-Bahnhof

Palma erleichtert Zugang zur neuen Tarjeta Única am Intermodal-Bahnhof

Palma erleichtert Zugang zur neuen Tarjeta Única am Intermodal-Bahnhof

Die Stadt Palma verdoppelt am Estación Intermodal die Schalter für die neue Tarjeta Única. Mehr Termine, längere Öffnungszeiten — gute Nachricht für Pendler und Gelegenheitsfahrer.

Palma erleichtert Zugang zur neuen Tarjeta Única am Intermodal-Bahnhof

Mehr Schalter, mehr Termine — entspannterer Start in den Umstellungsmonat

Am Morgen, wenn die Busse vor der Estación Intermodal hupen und an der Ecke der Duft von frisch gebackenem Ensaimada in die Luft steigt, merkt man, wie wichtig Mobilität für den Alltag auf Mallorca ist. Ab sofort soll das Anstehen für die neue Tarjeta Única weniger nervenaufreibend werden: Die Zahl der Ausgabeschalter an Palmas zentralem Bus- und Bahn-Hub wurde von fünf auf zehn erhöht.

Was das praktisch bedeutet: Es kommen täglich etwa 400 zusätzliche Termine dazu, also mehr als 5.000 pro Woche. Für Leute, die regelmäßig zwischen Stadtbussen, Überlandlinien, Metro und Zug pendeln, heißt das kürzere Wartezeiten und weniger Gedränge in den Stoßzeiten. Die neuen Kapazitäten sind montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 19 Uhr erreichbar — Öffnungszeiten, die vielen Berufstätigen entgegenkommen.

Die technische Umstellung ist kein rein lokales Detail: Ab April verliert die bisherige graue Tarjeta Ciudadana ihre Gültigkeit als Fahrkarte. Die neue Tarjeta Única ersetzt sie und funktioniert nicht nur für EMT-Busse in Palma, sondern auch für Überlandverbindungen, die Metro und den Zugverkehr. Das Ziel ist klar: ein einheitliches Ticket, das das Umsteigen einfacher macht.

Wichtig für einige Fahrgäste: Wer bereits eine TIB-Karte besitzt, braucht keine neue Karte zu beantragen. Die Behörden haben den Prozess seit Oktober hochgefahren — mehr als 63.500 Tarjetas Única wurden bereits ausgegeben. Das zeigt, dass viele Bewohner und Arbeitspendler den Umstieg bereits hinter sich gebracht haben.

Auf der Straße merkt man die Erleichterung. Vorbei die Szenen, in denen Menschen mit schweren Einkaufstaschen vor dem Fenster der Ausgabestelle warteten, oder die angestrengten Gesichter an einem verregneten Werktag. Der zusätzliche Platz an den Schaltern wirkt fast wie ein kleiner Sieg gegen den morgendlichen Stress — zumindest für jene, die jetzt ihren Termin erwischen.

Warum ist das gut für Mallorca? Ein einheitliches Tarifsystem reduziert Barrieren: Pendler sparen Zeit, Touristen finden sich leichter zurecht, und der Nahverkehr gewinnt an Attraktivität gegenüber dem Auto. Weniger Zeit an Schaltern heißt auch weniger Menschenansammlungen am Bahnhof, was im täglichen Stadtbild sofort auffällt — Platz für die Eilige, Raum für das Gespräch auf dem Weg zur Arbeit.

Ein paar praktische Hinweise aus dem Alltag: Wer plant, seine Karte neu zu holen, sollte den Termin am Intermodal direkt wahrnehmen — morgens ist es oft ruhiger — und die gewohnten Ausweise bereithalten. Arbeitnehmer, die wochentags in Palma starten, profitieren von den Abendstunden bis 20 Uhr. Und wer schon eine TIB-Karte hat: Durchatmen, nichts tun.

Die Aufstockung der Schalter ist kein glamouröser Coup, aber ein handfester Servicegewinn. Wenn an einem Dienstagmittag weniger Menschen mit fragenden Blicken durch die Halle schlendern, merkt man: Kleine organisatorische Schritte können den Alltag verbessern. Für eine Insel, die vom Verkehr und vom Miteinander lebt, zählt genau das.

Ausblick: Wenn die neue Karte im April endgültig die alte ersetzt, dürfte die zusätzliche Kapazität am Intermodal helfen, den Übergang ruhig zu gestalten. Und wer weiß — vielleicht bleibt nach dem Behördengang noch Zeit für einen Espresso auf der Plaça, bevor es mit Metro oder Bus weitergeht.

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