
Palmas Estació Intermodal bekommt neue Rolltreppen – Arbeiten starten im November
Sechs neue Rolltreppen, frische Lüftung und sanierte Toiletten: Ab November wird in Palmas Estació Intermodal gebaut. Für Pendler bedeutet das mehr Komfort – aber auch ein paar Monate mit Lärm und Umwegen.
Endlich Komfort statt Stolpern: neue Rolltreppen für Palmas Estació Intermodal
Wer morgens zwischen 7 und 9 Uhr durch Palmas Estació Intermodal hetzt, kennt das typische Bild: Kaffeegeruch aus dem Kiosk, das Piepen der Fahrkartenautomaten, das Rufen eines Busfahrers und dann die unschöne Rast auf einer schon etwas schlabbrigen Rolltreppe. Diese Tage gehören bald der Vergangenheit an. Ab November startet der Austausch von sechs Rolltreppen – ein Auftrag, der mit etwas über 1,1 Millionen Euro veranschlagt ist.
Was genau geplant ist
Der regionale Verkehrsverbund hat die neuen Anlagen bestellt. Sechs Stück sollen die alten Geräte ersetzen, die seit 2007 ihren Dienst tun. Die Planung ist so angelegt, dass während der Bauphase immer mindestens eine Rolltreppe pro Richtung in Betrieb bleibt. Für Pendler heißt das: Auf- und Abstieg sollen möglich bleiben, auch in der morgendlichen Rushhour und am Abend, wenn Heimkehrer die Halle füllen. Diese Änderungen sind Teil von Palmas Intermodal-Station: Neue Rolltreppen.
Mehr als nur Treppen
Der Austausch ist Teil eines größeren Modernisierungsprogramms. Neben den Treppen sind neue Lüftungssysteme und eine Sanierung der Toiletten vorgesehen. Das klingt unspektakulär, ist aber spürbar: Weniger stickige Luft an heißen Tagen, sauberere WCs nach langen Nächten und insgesamt ein freundlicherer Eindruck, wenn man an einem windigen Vormittag am Bahnsteig steht und die automatische Ansage über die Gleise hallt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Frischer Wind, neue Treppen.
Was Pendler und Reisende wissen sollten
Es wird in den kommenden Monaten punktuell zu Lärm und Staub kommen. Maschinen werden an- und abtransportiert, Handwerker arbeiten in Etappen. Die Verantwortlichen betonen, dass die Arbeiten so koordiniert werden, dass die wichtigsten Zugänge offen bleiben. Dennoch: Wer mit Kinderwagen oder Rollkoffer unterwegs ist, sollte ein paar Minuten mehr einplanen oder alternative Wege nutzen. Ein kurzer Umweg durch die Halle, eine Treppe mehr oder weniger – ärgerlich, aber überschaubar. Dies ist auch Teil des Projekts unter dem Titel Estación Intermodal: Ein bisschen Lärm heute.
Warum das für Mallorca wichtig ist
Solche kleinen Infrastrukturprojekte haben größere Wirkung, als man auf den ersten Blick glaubt. Die Estació Intermodal verbindet Busse, Züge und Regionalverbindungen – funktionierende Übergänge beschleunigen den ganzen Tag vieler Menschen. Für Insulaner, die täglich pendeln, und für Urlauber mit schwerem Gepäck macht eine verlässliche Rolltreppe den Unterschied zwischen stressfreiem Anschluss und verpasster Verbindung. In einer Inselstadt, in der Zeitpläne oft mit dem Meer und dem Ferienverkehr jonglieren, sind stabile Abläufe Gold wert. Weitere Details dazu finden Sie auf Viel Geld, viel Arbeit – aber reicht das für Palmas Intermodalbahnhof?.
Blick nach vorne
Wenn alles glatt läuft, sollen die neuen Anlagen rechtzeitig vor der nächsten Spitzenreisezeit in Betrieb sein. Dann gibt es wieder das angenehme Klackern einer funktionierenden Rolltreppe, keine schiefen Stufen mehr und weniger Gedränge an Engstellen. Für viele ist das nur ein kleines Detail – aber es sind genau diese Details, die den Alltag auf Mallorca leichter machen. Schließlich wird der Bahnhof an der Plaza España bald ein neues Gesicht bekommen, wie in Palma: Bahnhof an der Plaza España bekommt neues Gesicht beschrieben.
Kurzpraktische Tipps: Morgens etwas früher losfahren, alternative Eingänge merken, Rollkoffer möglichst an den Aufzügen orientieren. Und wenn es mal rumpelt und staubt: ein Espresso aus dem Kiosk, tief durchatmen (bald mit neuer Lüftung) und weiter geht’s.
Keine großen Schlagzeilen, kein Feuerwerk – aber ein Stück Alltag, das auffällt, wenn es fehlt. In Palmas Bahnhof wird bald wieder eine selbstverständliche Bequemlichkeit geradegerückt. Das ist gut für Pendler, gut für Reisende und ein kleines Stück bessere Stadtlogistik.
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