
Privatkoch auf Mallorca: Metus Gourmet bringt Fine‑Dining ins Ferienhaus
Metus Gourmet kocht in Ihrer Finca: Ein Privater Chef aus Capdepera serviert feine Menüs mit lokalen Zutaten – vom Grillabend bis zur Paella, inklusive Service und Weinempfehlung.
Ein Koch, eine Küche — und Ihr Wohnzimmer als Restaurant
Die Zirpen der Zikaden, der Duft von Rosmarin aus dem Garten und das gedämpfte Meerrauschen in der Ferne: Auf Mallorca wird Urlaub zunehmend privat und individuell – auch auf dem Teller. Metus Gourmet, ein kleiner Privatkoch‑Service aus Capdepera, gehört zu den Angeboten, die in den letzten Jahren auffälliger geworden sind. Kein Sterne‑Tempel, sondern ein Koch, der mit seinem Wagen und einem eigenen Kühlschrank in Ihre Ferienunterkunft fährt.
Wie der Abend bei Ihnen zuhause abläuft
Das Prinzip ist unkompliziert. Sie buchen ein Menü, teilen Vorlieben und Allergien mit, und am verabredeten Abend verwandelt sich Ihre Finca‑Küche kurzzeitig in eine Profi‑Station. Metus bringt Equipment, Zutaten und oft genug auch die Ruhe mit, die man im Urlaub sucht. Ob Terrasse unter Orangenbäumen, rustikaler Esstisch im Innenhof oder das Yacht‑Cockpit — der Koch richtet sich nach Ort und Stimmung.
Flexibilität ist ein Markenzeichen solcher Services. Candle‑Light‑Dinner um 20:30, familiärer Sonntagsbrunch um 11:00 oder ein entspannter Grillabend nach einem Tag am Strand von Cala Mesquida: Vieles ist möglich. Vegetarische, vegane oder glutenfreie Wünsche werden laut Anbieter schnell ins Menü eingearbeitet, nicht hinterfragt.
Was auf den Teller kommt
Es geht nicht um Show‑Küche, sondern um wohlkomponierte Gerichte mit klaren Aromen. Kleine, elegante Vorspeisen, sorgfältig arrangierte Hauptgänge und dezente Desserts. Für Fans von offenem Feuer bietet Metus ein "Gourmet‑Grill" mit hochwertigen Fleisch‑ und Fischstücken, die gern mit mallorquinischen Akzenten wie Sobrassada, Mandeln oder lokalen Kräutern ergänzt werden. Und ja: Paella wird vor Ort zubereitet – ideal für Gartenfeste oder ungezwungene Familienrunden.
Wer mag, bekommt die Betreuung komplett: Einkauf, Kochen, Service und Aufräumen. Das spart Zeit und erspart den Marktbummel in der Mittagshitze oder die Parkplatzsuche in Palma. Weinempfehlungen gehören ebenfalls zum Paket; es wird auf Wunsch begleitet und erklärt, ohne belehrend zu wirken.
Für wen sich ein Privatkoch lohnt
Das Angebot passt zu Gästen, die Wert auf Privatsphäre legen und ein persönliches Erlebnis suchen: Paare, Familien mit Kindern, kleine Feiern oder auch Crews von Yachten, die im Hafen von Cala Rajada liegen. Besonders reizvoll ist der Gedanke, nach einem Tag in der Tramuntana oder am Platja de Muro nicht mehr ins Auto steigen zu müssen, sondern den Abend ganz entspannt zuhause zu genießen.
Kleiner Tipp: Gespräche mit dem Koch lohnen sich. Die besten Menüs entstehen aus Austausch, nicht aus starren Vorgaben. Erzählen Sie, was Sie mögen. Oft entwickeln sich daraus Kombinationen, die persönlicher sind als das beste Restaurantmenü.
Kosten, Realität und eine kleine Einordnung
Natürlich ist ein Privatkoch teurer als selbst kochen. Das darf man offen sagen. Er ersetzt aber Restaurantbesuche, schafft freie Zeit — und liefert ein Erlebnis, das nachklingt. Für wiederkehrende Gäste kann es sich lohnen, für ein paar Abende einen Koch zu engagieren statt ständig auswärts zu essen. Praktisch: Metus Gourmet operiert von Capdepera aus und ist telefonisch erreichbar. Für abgelegene Fincas empfiehlt es sich, vorab Details zur Küche, Stromversorgung und gegebenenfalls Platz für das mobile Equipment abzuklären. So bleibt der Abend entspannt, und der Koch kann seine Arbeit in Ruhe machen.
Ein kleiner Ausblick
In einer Zeit, in der Urlaubsempfindungen stärker personalisiert werden, sind Private‑Chef‑Angebote eine logische Entwicklung. Sie verbinden Komfort mit lokalem Geschmack und schaffen intime Momente – das leise Klirren der Gläser, das Gespräch am Tisch, der Duft von frisch gebratenem Fisch. Wer es sich leisten kann oder sich das ein‑, zweimal pro Woche gönnt, erlebt Mallorca einmal anders: persönlich, nah und ohne Hektik.
Und vielleicht ist das der kleine Luxus, der bleibt: das Ritual, nach einem Strandtag nicht mehr auszugehen, sondern sich vom Koch verwöhnen zu lassen – mitten auf der Insel, mit Blick auf die Olivenhaine und dem leisen Zirpen sebagai Hintergrundmusik.
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