
Vom Ballermann nach Son Vida: Marcel Remus' neues Zuhause und das Kapitel, das dahintersteckt
Vom Ballermann nach Son Vida: Marcel Remus' neues Zuhause und das Kapitel, das dahintersteckt
Marcel Remus hat die Playa gegen Palmens Nobelhügel getauscht: 150 m², Garten, Pool – und ein 900‑m²‑Projekt in Arbeit. Was das für ihn und die Nachbarschaft bedeutet.
Vom Ballermann nach Son Vida: Marcel Remus' neues Zuhause und das Kapitel, das dahintersteckt
Warum der Umzug mehr ist als ein Tapetenwechsel
An einem klaren Morgen in den Hügeln oberhalb Palmas trägt die Luft noch den Duft von Kiefern und Meer. Die Sonne fällt schräg über die Dächer von Son Vida, es klirrt das Besteck aus dem Hotelrestaurant unten am Castillo, und irgendwo bellt kurz Buddy, der kleine Shih‑Tzu. Genau an so einem Tag hat der Immobilienberater, den man hier oft in Hemd und Turnschuhen sieht, sein neues Domizil bezogen.
Das Apartment heißt intern Remus Garden und misst rund 150 Quadratmeter. Es liegt nicht versteckt in einer Villa, sondern in einer Residenz mit eigenem Garten und Pool — eine mediterrane Mischung aus zurückhaltendem Stil und funktionalem Komfort. Wer die Tür aufmacht, bemerkt nicht zuerst Luxus, sondern ruhige Linien, Holz‑ und Steinflächen und das Gefühl, dass hier jemand wohnt, der Wert auf Materialqualität legt.
Der Einzug erfolgte Mitte 2025; das Haus war vorher renovierungsbedürftig und wurde nach dem Kauf gründlich umgebaut. Wände rückten, Böden und Küche wurden erneuert, und seither kümmert sich eine Haushaltshilfe um Garten und Pflanzen. Für die Küche steht ein fester Koch auf Abruf bereit — kein Eimer voller Billigfleisch aus dem Supermarkt, wie es der Hausherr augenzwinkernd kommentiert.
Der Umzug ist kein endgültiger Rückzug ins Private. Der neue Wohnort ist bewusst gewählt: Son Vida gilt für viele als Mallorcas exklusive Adresse, ein Ort mit Hotels, Golfplätzen und privaten Anwesen. Für den Zuzug sprechen nicht nur die Aussicht und die Ruhe, sondern auch das soziale Netz vor Ort — vom Spa des Castillo bis zu den Sportangeboten in der Nachbarschaft.
Fitness spielt eine Rolle: ein kleiner Sauerstoffkonzentrator steht im Wohnzimmer als Teil der Routine, und das nahe Hotelgym hat sich als Treffpunkt erwiesen. Auf dem Laufband habe der Hausherr sogar schon einmal ein Gespräch mit potenziellen Kunden geführt — hier verläuft Arbeit und Alltag oft dicht aneinander.
Gleichzeitig entsteht weiter Großes: Auf dem Grundstück befindet sich eine deutlich größere Villa, die derzeit umfangreich saniert wird. Das Projekt umfasst rund 900 Quadratmeter Wohnfläche und ist so geplant, dass es sich flexibel nutzen lässt — zunächst privates Wohnen, später möglicherweise auch buchbare Bereiche für Gäste oder Kunden. Der Kauf dieses Hauses hat eine lange Vorgeschichte, die bei den früheren Eigentümern begann und sich über Jahre hinweg entwickelte.
Für die Nachbarschaft bedeutet das: Arbeitsaufträge für Handwerker, Gärtner und Dienstleister, Investitionen in Immobilien und Veranstaltungen. Wer in Son Vida baut oder renoviert, sorgt für Aufträge in der Region — das ist ein Praxisblick, den man beim Spaziergang an der Zufahrtsstraße oft sieht: Transporter, Handwerker mit Werkzeugkisten, Pflanzenlieferungen.
Und ja, ein Stück Pop‑Kultur bleibt: In der geplanten Garage wird Platz für einen Sportwagen sein, zugleich ist die Idee, diesen Raum so umzubauen, dass er als Club mit versteckten DJ‑Pulten fungieren kann. Eine Einweihungsparty soll im Herbst stattfinden und fällt zeitlich mit einem runden Geburtstag zusammen — privat, aber mit Freunden und Geschäftspartnern.
Was bleibt für die Insel? Ein bekanntes Gesicht mehr in Son Vida, ein Mix aus stillem Wohnen und beruflicher Präsenz — Veranstaltungen, Kundenmeetings, gelegentliche Feste. Für Mallorca ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie sich die Insel entwickelt: hochwertige Renovierungen schaffen Arbeitsplätze, bringen Planung und lokale Handwerkskunst ins Spiel und verändern das Bild mancher Viertel.
Am Ende steht kein großes Paukenschlag‑Versprechen, sondern eine simple Beobachtung: Wenn man morgens den Hund am Strand vermisst, findet man ihn vielleicht später auf einem kleinen Hügel über Palma, zwischen Pinien und Steinen, wo der Alltag genauso laut ist wie früher — nur mit weniger Bass und mehr Blick auf die Bucht.
Für Dich gelesen, recherchiert und neu interpretiert: Quelle
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