
Zurückgezogen und gärtnernd: Kevin Kampl sucht Ruhe auf seiner Mallorca‑Finca
Zurückgezogen und gärtnernd: Kevin Kampl sucht Ruhe auf seiner Mallorca‑Finca
Nach schweren persönlichen Verlusten hat sich Ex‑Bundesliga‑Profi Kevin Kampl auf eine Finca auf Mallorca zurückgezogen. Zwischen Tomaten, Melonen und Olivenbäumen sucht er mit seiner Familie Ruhe und neue Kraft.
Zurückgezogen und gärtnernd: Kevin Kampl sucht Ruhe auf seiner Mallorca‑Finca
Familie, Erde und ein langsamer Tagesrhythmus statt Stadionlicht
Die Insel hat eine Art, die Dinge zu entschleunigen. Morgens, wenn die Zikaden anfangen zu zirpen und die Luft nach Olivenholz und feuchter Erde riecht, sieht man hier öfter Menschen mit Strohhut und Gießkanne statt in Scheinwerferlicht. Zu diesen Leuten gehört seit Kurzem auch Kevin Kampl. Der frühere Bundesliga‑Mittelfeldspieler lebt zurückgezogen auf einer Finca auf Mallorca und verbringt seine Tage mit Gärtnern, Familie und kleiner, handfester Landwirtschaft.
Für den 35‑Jährigen waren die vergangenen Monate keine leichte Zeit: Innerhalb kurzer Zeit verlor er zwei enge Angehörige, erst seinen Bruder, dann seinen Vater. Solche Verluste verändern den Blick aufs Leben. Kampl zog die Notbremse, beendete seine aktive Profikarriere im Januar und suchte Abstand von Termindruck und Medienrummel. Auf der Insel fand er den Raum, um zu verarbeiten und um Alltag neu zu ordnen.
Auf der Finca steht die Familie im Mittelpunkt. Seine Frau Vanessa und die beiden Söhne sind dabei, wenn am Morgen die Beete gejätet werden oder am späten Nachmittag die ersten Melonen geerntet werden. Auf seinen Social‑Media‑Auftritten zeigt er das handfeste Ergebnis: Honig‑ und Wassermelonen, Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Olivenbäume, die schließlich zu eigenem Olivenöl verarbeitet werden. Das Bild ist schlicht: ein Mann, der mit schmutzigen Händen und einem Lächeln arbeitet.
Das ist keine Flucht, eher eine Neuorientierung. Für viele Sportler endet der Alltag mit Presseterminen und Trainingsplänen; für Kampl beginnt er jetzt mit dem Gießen. Die körperliche Arbeit hilft beim Abschalten, die Jahreszeiten geben einen Rhythmus, der nicht von Ergebnissen abhängt. Wer schon einmal an einem der stilleren Morgen in Campos oder in der Nähe von Santanyí unterwegs war, weiß: Die Insel gibt solchen Prozessen Raum.
Was das für Mallorca bedeutet, ist mehr als Promi‑Klatsch. Wenn bekannte Gesichter die Insel als Ort der Regeneration wählen, sendet das ein anderes Bild als nur Party‑ und Strandpostkarten. Menschen, die hier leben und arbeiten — ob in kleinen Gärten oder auf traditionellen Fincas — sind Teil des Alltags, nicht nur Kulisse. Das sanfte, private Profil, das Kampl derzeit zeigt, ist ein Hinweis darauf, dass Mallorca für viele auch Rückzugsort und Lebensraum ist.
Eine konkrete Alltagsbeobachtung: Auf dem Wochenmarkt am frühen Vormittag ergibt sich jetzt öfter dieses Bild — Einheimische, fest verwurzelte Händler, Gäste mit Stofftaschen und, ganz unaufgeregt, auch mal eine bekannte Sportlerfamilie zwischen den Ständen. So etwas trägt zur Normalität bei, die viele Ankömmlinge suchen.
Für Leserinnen und Leser, die selbst überlegen, wie ein Gang zurück ins Langsamerwerden aussehen kann, steckt im Beispiel Kampl eine einfache Idee: Anfangen mit kleinen, realen Projekten — ein Kräuterkasten auf dem Balkon, eine Patenschaft für einen Olivenbaum oder die Mitarbeit in einem Gemeinschaftsgarten. Erde unter den Fingernägeln ist ein gutes Gegengewicht zu digitalen Anforderungen.
Am Ende bleibt ein Stück Inspiration: Prominente, die dem Rummel den Rücken kehren und sich in lokale Rhythmen einfügen, verändern nicht nur ihr Leben. Sie erinnern uns daran, dass Orte wie Mallorca mehr sind als Postkartenmotive — sie sind Räume, in denen Menschen zur Ruhe kommen, neu denken und wieder Kraft schöpfen können.
Ein Blick nach vorn: Für Kevin Kampl heißt das: Zeit mit der Familie, einfache tägliche Arbeit und die Möglichkeit, Schritt für Schritt neu zu ordnen. Für die Insel ist es eine leise Bestätigung ihres Reizes als Rückzugsort — mit Olivenöl, Gartenfrüchten und dem Geräusch der Zikaden als Kulisse.
Häufige Fragen
Warum zieht Kevin Kampl Ruhe auf Mallorca‑Finca dem Rampenlicht vor?
Wie sieht der Alltag auf einer Mallorca‑Finca aus?
Wie kann Gartenarbeit beim Entschleunigen im Alltag helfen?
Warum wirken Wochenmärkte in Campos oder der Nähe von Santanyí beruhigend auf Mallorca?
Welche Bedeutung haben Oliven und eigenes Olivenöl im mallorquinischen Alltag?
Welche Tipps gibt es, um selbst langsam zu werden und Abstand zu gewinnen?
Welche Orte in der Nähe von Campos oder Santanyí eignen sich ideal für ruhige Morgen auf Mallorca?
Wie verändert sich das Bild von Mallorca, wenn prominente Persönlichkeiten Ruhe suchen?
Ähnliche Nachrichten

Palma weitet Rauchverbot an Stränden aus – cleverer Schritt oder Scheinlösung?
Die Stadt Palma hat das Rauchen an sechs weiteren Stränden untersagt. Gute Absicht — doch wie soll das Verbot umgesetzt ...

Michael Jordan auf der „MBRACE“: Kurzurlaub vor Mallorcas Südwestküste
Die Basketball-Legende verbrachte mehrere Tage an Bord seiner Superyacht „MBRACE“ vor der Südwestküste Mallorcas. Fotos ...

S'Estaca: Michael Douglas’ Refugium zwischen Deià und Valldemossa
Ein Anwesen mit Terrassen, Pool und eigenem Weinkeller: S'Estaca gehört seit 1990 Michael Douglas. Warum das Landgut meh...

Toni Coll: Der stille Brückenbauer des deutschen Mallorca-Tourismus
Mit dem Tod von Toni Coll verliert Mallorca einen der wichtigsten Vermittler zwischen deutschen Veranstaltern und der In...

iPhone weg auf Mallorca: Leitfaden fürs schnelle, richtige Handeln
Wenn das iPhone am Passeig oder am Strand verschwindet, zählt jede Minute. Leitfrage: Wie sichern Sie Daten, sperren das...
Mehr zum Entdecken
Entdecke weitere interessante Inhalte

Bootsfahrt mit BBQ entlang des Es Trenc Strandes

Privater Transfer vom Flughafen Mallorca (PMI) nach Pollensa
