Pläne für neues Sekundarschulzentrum in Son Ferriol mit 1.200 Plätzen

55,5 Millionen für Mallorcas Schulen: Mehr Platz, mehr Chancen

55,5 Millionen für Mallorcas Schulen: Mehr Platz, mehr Chancen

Auf Mallorca fließt 2026 ein großer Batzen Geld in Schulbauten: 55,5 Millionen Euro, darunter ein neues Sekundarschulzentrum in Son Ferriol mit 1.200 Plätzen. Für Gemeinden wie Campos, Esporles, Inca, Consell und Santanyí bedeutet das spürbare Entlastung.

55,5 Millionen Euro für Schulen auf Mallorca: Klassenzimmer wachsen, Nachbarschaften atmen auf

Die Balearen-Investition in Bildung ist konkret: Dieses Jahr sind 55,5 Millionen Euro für Neubauten und Erweiterungen an öffentlichen Schulen auf Mallorca eingeplant. Wer morgens am Plaça de Son Ferriol die Kinder zur Schule begleitet, hört statt des sonst üblichen Kreischens der Busbremsen inzwischen auch das gedämpfte Geräusch von Baumaschinen – ein Zeichen dafür, dass sich etwas ändert.

Nicht alle Projekte sind gleich groß. In Campos und Esporles sind Erweiterungen an bestehenden weiterführenden Schulen vorgesehen. In Ortschaften wie Inca, Consell und Santanyí geht es um den Ausbau der Schulzentren, damit mehr Schulstunden, Sportflächen und Fachräume möglich werden – Räume, die heute oft knapp sind.

Das größte Bauvorhaben: IES Son Ferriol

Das auffälligste Vorhaben liegt mitten in Palma: Im Stadtteil Son Ferriol ist ein neues Sekundarschulzentrum geplant. Mit rund 23 Millionen Euro ist dieses Projekt der größte Posten im Paket. Geplant sind über 1.200 Plätze; die verantwortlichen Stellen peilen eine Fertigstellung an, sodass das neue IES zum Schuljahr 2028/29 in Betrieb gehen könnte. Für Eltern an der Avinguda de Son Ferriol wäre das eine große Erleichterung – längere Busfahrten und überfüllte Klassen wären seltener.

Warum das für Mallorca mehr ist als Beton und Ziegel? Schulen sind Knotenpunkte im Alltag: Sie bieten Arbeit für Lehrkräfte und Servicepersonal, schaffen Nachfrage für lokale Handwerksbetriebe während der Bauphase und stabilisieren ganze Viertel. Auf dem Wochenmarkt in Inca hörte ich neulich: Händler und Mütter freuten sich darüber, dass Schulzeiten geregelter und Schulwege kürzer werden könnten – weniger Hektik für alle, wie im Schulstart auf den Balearen berichtet wird.

Der Impuls ist auch eine Chance für die Modernisierung: Bei neuen oder erweiterten Schulen lassen sich heute bessere Energie- und Lüftungskonzepte umsetzen, Räume für digitale Ausstattung planen und Außensportflächen zeitgemäß anlegen. Solche Details entscheiden später darüber, wie gut sich Kinder und Jugendliche tatsächlich entfalten können – im Klassenraum, im Schulhof, bei Projekten mit lokalen Betrieben. Für viele Familien kommt das zusätzlich zu den Belastungen durch hohe Schulkosten, auf die etwa die 850‑Euro‑Rechnung hinweist.

Ausblick: Wer entlang der Hauptstraßen von Esporles oder durch die Gassen von Consell spaziert, wird die Veränderung in den kommenden Monaten sehen – Bauzäune, Lkw, vielleicht neue Bushaltestellen und andere Straßenausbauten, wie in Millionen für Mallorcas Straßen beschrieben. Für viele Familien bedeutet das mehr Platz und weniger Druck, für Handwerksbetriebe Arbeit und für die Gemeinden eine Chance, Schule und Nachbarschaft enger zu verknüpfen; ähnliche kommunale Investitionsfragen wurden unter anderem bei 54 Millionen für Mallorcas Gemeinden diskutiert. Wenn alles nach Plan läuft, ist das Ergebnis nicht nur mehr Schulraum, sondern spürbar weniger morgendlicher Stress auf den Straßen von Palma bis Santanyí.

Kurz gesagt: 55,5 Millionen Euro sind auf den Inseln kein Selbstzweck, sondern ein Investment in Räume, die täglich das Leben vieler Familien prägen. Wer jetzt das Dröhnen der Baustellen hört, kann sich schon ausmalen, wie in ein paar Jahren neue Pausenhöfe und Klassen entstehen – und mit ihnen ein bisschen mehr Ruhe am frühen Morgen.

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