
Mehr Busse für Palma, Ballermann und Tramuntana: Fahrpläne werden hochgefahren
Mehr Busse für Palma, Ballermann und Tramuntana: Fahrpläne werden hochgefahren
Zur Hochsaison werden in Palma und auf der Insel Busse aufgestockt: EMT erhöht Takte in der Stadt, TIB bietet mehr Verbindungen in der Tramuntana und in den Norden. Für Urlauber bedeutet das weniger Wartezeit und volle Verbindungen werden seltener.
Mehr Busse für Palma, Ballermann und Tramuntana: Fahrpläne werden hochgefahren
EMT verdichtet Stadtverkehre, TIB bringt mehr Überland-Fahrten in die Berge und an die Nordküste
Wenn am Passeig del Born die Straßenfeger die letzten Orangenblätter zusammenkehren und die ersten Touristen mit Rucksäcken die Kathedrale ansteuern, merkt man: die Saison rückt näher. Auf den Asphaltstreifen Richtung El Arenal und in die Tramuntana sind jetzt schon mehr Busse unterwegs. Die Verkehrsunternehmen auf der Insel haben Fahrplanverstärkungen angekündigt, die viele tägliche Wege erleichtern werden — nicht nur für Besucher, sondern ganz klar für Einheimische, die auf verlässliche Verbindungen angewiesen sind.
Im Stadtverkehr von Palma erhöht die EMT an wichtigen Linien die Frequenz. Besonders spürbar ist das auf der Linie 25, die von El Arenal zur Plaza de la Reina fährt: Die bisher üblichen 15 Minuten zwischen den Abfahrten fallen weg, künftig legen die Busse alle zehn Minuten los. Für Strandurlauber aus Deutschland, die den Weg ins Altstadtgewirr nehmen, bedeutet das kürzere Wartezeiten und weniger Gedränge in der prallen Sonne.
Auch die Linie 35, die zwischen dem Aquarium und der Plaza de la Reina verkehrt, wird ausgedehnt — der Nachtdienst erhält zusätzliche Abfahrten, und neu ist eine Verbindung um 17:40 Uhr. Gerade zur Rückkehr von Ausflügen an der Küste oder nach Veranstaltungen in der Innenstadt dürfte diese zusätzliche Fahrt vielen helfen, den Anschluss zu schaffen.
Die Flughafenlinien bleiben im Fokus: Auf der A2, die den Flughafen mit dem Ballermann verbindet, kommen Gelenkbusse zum Einsatz, um mehr Sitz- und Stehplätze anbieten zu können. Das ist praktisch an Tagen mit mehreren frühen oder späten Flügen — und für die Nacht, wenn die Rückkehrer vom Strand ankommen. Die Linie 30, die Marivent und den Kongresspalast verbindet, fährt künftig im durchgängigen 30-Minuten-Takt, was das Pendeln zwischen westlichem Palma und den Veranstaltungspunkten deutlich planbarer macht. Mehr dazu berichten bereits regionale Meldungen zu Flughafenlinien.
Parallel dazu wurden beim Überlandverkehr des TIB mehrere Linien aufgestockt. Besonders in der Serra de Tramuntana und im Norden der Insel gibt es mehr Verbindungen. Die bekannte Gebirgslinie 203 zwischen Palma und Valldemossa fährt deutlich öfter; der Sommerfahrplan startet früher und bringt an Werktagen zusätzlich sieben Abfahrten ab Valldemossa und sechs ab Palma, an Wochenenden sogar fünf Extra-Fahrten pro Richtung. Das ist eine gute Nachricht für all jene, die nach Deià, Valldemossa oder ans Küsten-Café wollen, ohne unbedingt mit dem Auto anzureisen.
Zwischen Inca und der Alcúdia-Can-Picafort-Achse schafft die Linie 302 mehr Kapazität, und die Linie 315, die Sa Pobla mit der Bucht von Alcúdia verbindet, hat bereits den Betrieb aufgenommen. Gerade an Wochenenden, wenn Familien zum Strand fahren oder Händler Märkte beliefern, entlasten diese zusätzlichen Abfahrten die Straßen und die Parkplatzsuche.
Eine kleine Alltagserleichterung steht ebenfalls zur Verfügung: In den EMT-Stadtbussen lässt sich inzwischen mit Bankkarte zahlen. Das hatte bereits auf den Flughafenlinien A1 und A2 Einzug gehalten. Für Kurzentschlossene mit vollem Koffer oder Leuten ohne Kleingeld ist das eine spürbare Vereinfachung — besonders wenn am Busterminal an der Plaça d'Espanya der nächste Bus gerade einfährt.
Wer morgens an der Plaça de la Reina steht und das Brummen der Motoren hört, wird die Veränderung schnell bemerken: Dichtere Takte, mehr Gelenkbusse auf den Zufahrtswegen zum Strand und zusätzliche Überlandverbindungen in die Berge. Das nimmt Druck aus den Stoßzeiten und macht die Insel ein Stück zugänglicher. Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich die Auslastungen in Spitzenzeiten entwickeln, aber die Richtung ist klar: besserer Service, mehr Optionen.
Für Mallorca heißt das auch weniger Autoverkehr, wenn mehr Menschen auf Busse umsteigen. Für Urlauber heißt es: weniger planen, mehr losfahren. Und für alle, die hier leben: ein Angebot, das Alltag und Arbeit leichter macht. Wer demnächst am späten Nachmittag noch einen Abstecher nach Valldemossa plant oder nach einem Strandtag entspannt zurück nach Palma will, sollte die neuen Fahrpläne im Blick behalten — und die Karte zum Bezahlen parat haben.
Ausblick: Mit dem Beginn der Hochsaison dürften weitere Anpassungen folgen. Kurzfristig: entspannteres Warten an den Haltestellen. Mittelfristig: eine Chance für weniger Staus und mehr Platz in den Straßen von Palma.
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