
Motorengeräusche und Familienlachen: Tag der offenen Tür auf Son San Juan
Son San Juan öffnet seine Tore: Flugvorführungen, Hubschrauber, Mitmachangebote für Kinder und freier Eintritt — ein Familienausflug mit Meerblick und Technik zum Anfassen.
Motorengeräusche und Familienlachen: Tag der offenen Tür auf Son San Juan
Wenn Palma morgen wieder vom tiefen Brummen der Turbinen erfüllt wird, ist das kein Unfall, sondern Einladung: Die Luftwaffenbasis Son San Juan feiert ihren Jahrestag und öffnet von 10:30 bis 17:30 Uhr die Pforten für alle. Schon heute Nachmittag konnte man die Piloten beim Einfliegen beobachten – kleine schwarze Punkte gegen das Blau der Bucht, begleitet vom Geruch nach Öl und Meer. Wer an der Playa entlangläuft, bleibt stehen, richtet den Blick nach oben und hat einen Moment, in dem Technik und Alltag aufeinandertreffen.
Was Familien und Technikfans erwartet
Auf dem Rollfeld gibt es einiges zu sehen: Ein F‑18‑Kampfjet, die Fallschirmspringer‑Staffel PAPEA, Löschflugzeug und Rettungshubschrauber gehören zum Showprogramm. Die Flugvorführungen sind kurz, laut und spektakulär – da heißt es Kamera bereit halten und den schnellen Objektivwechsel nicht vergessen. Neben der reinen Schau gibt es Mitmachstände, Bastelaktionen und kleine Workshops für Kinder, damit die Kleinen nicht nur mit offenem Mund zusehen, sondern selbst etwas in die Hand nehmen können.
Der Eintritt ist frei. Keine Karten, keine Reservierung. Das macht die Veranstaltung besonders für Familien attraktiv: Ein schneller Plan für den Vormittag, ein Picknick im Kofferraum, und schon wird aus einem gewöhnlichen Samstag ein kleines Abenteuer. Rentnerinnen mit Sonnenhut, Piloten in Sonnenbrille, Touristengruppen und Nachbarn – alle stehen an den Zäunen und tauschen Anekdoten aus. Oft hört man: "Das erinnert mich an mein erstes Flugzeug", und dann folgt eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst. Mehr über vergangene Luftshows erfahren Sie in unserem Artikel über Zwei Stunden Sperre am Son Sant Joan.
Anreise, Parken, praktische Tipps
Praktisch sind die Shuttlebusse ab dem Einkaufszentrum FAN. Wer mit dem Auto kommt, sollte früh losfahren: Die Parkplätze rund um das Gelände sind begehrt. Mein Tipp aus Erfahrung an der Bucht: Lieber gegen 11 Uhr da sein als gegen 15 Uhr – die guten Plätze nahe der Vorführzone sind dann noch frei und die Sonne etwas milder. Auf dem Flugfeld gibt es wenig Schatten; Sonnencreme, Trinkflasche, Kopfbedeckung und ein Fernglas gehören auf die Packliste. Bei stärkerem Wind eine dünne Jacke einstecken – die Brise vom Meer kann überraschend kühl sein, auch an warmen Tagen. Weitere Informationen über Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie in unserem Bericht über Motorengeräusche und Familienlachen.
Aus Sicherheitsgründen ist mit Taschenkontrollen zu rechnen. Kleiner Tipp mit einem Augenzwinkern: Ein Päckchen Taschentücher kann bei dem öligen Geruch hilfreich sein, aber eigentlich ist es Teil des Erlebnisses. Fotografiebegeisterte sollten sich auf kurze, schnelle Sequenzen einstellen: Die Action ist intensiv, aber meist von kurzer Dauer.
Warum sich der Besuch lohnt — für Palma und die Menschen
Ein Tag wie dieser ist mehr als eine Technikshow. Er bringt Inselbewohner und Besucher zusammen, belebt die Küste und macht die sonst verschlossene Basis für einen Tag zugänglich. Für Kinder bleibt oft der Klang der Propeller als kleines Wunder im Gedächtnis, für Erwachsene sind es die Gespräche mit Piloten, die Anekdoten aus Jahrzehnten Luftfahrtdienst. Solche Begegnungen schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft: Die Basis öffnet sich, die Stadt atmet auf, und ganz nebenbei wird Wissen über Rettungs- und Löschtechnik vermittelt. Alle Infos zu ähnlichen Veranstaltungen finden Sie in unserem Artikel über Als Palma kurz den Atem anhielt.
Es kostet nichts, ist offen für alle — und das ist in Zeiten, in denen vieles organisiert und vorab gebucht werden muss, ein echtes Geschenk. Die Veranstaltung schafft lokale Impulse: Cafés an der Bucht profitieren von den Besuchern, Familien machen einen Ausflug, Fotografen finden neues Motivfutter. Wer neugierig ist, nimmt nicht nur Fotos mit nach Hause, sondern auch Geschichten und vielleicht eine neue Perspektive auf die Arbeit der Menschen hier.
Wenn Sie noch zögern: Packen Sie die Kamera, ziehen Sie bequeme Schuhe an und nehmen Sie die Kleinen mit. Es gibt genug Programm für einen entspannten Tag am Meer mit gelegentlichen Adrenalinkicks über den Köpfen. Und falls Sie mich entdecken: Wahrscheinlich stehe ich am Zaun, mit Fototasche und zu vielen Fragen im Kopf. Kommen Sie vorbei — wir teilen ein Schattenplätzchen, ein Stück Gazpacho und ein paar Geschichten aus dem Flugbetrieb.
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