
TIB-Streik auf Mallorca: Hoffnung auf Ende – Erleichterung für Pendler und Fahrer
Nach der Einigung zwischen Arbeitgeberverband und SATI könnten die TIB-Überlandbusse bald wieder regulär fahren. Für Pendler heißt das weniger Wartezeit und bessere Arbeitsbedingungen.
Gute Nachrichten für Pendler
Am späten Abend des 31. Juli kehrte auf den Parkplätzen der Busdepots und an vielen Haltestellen auf Mallorca eine gespannte Erleichterung ein. Arbeitgeberverband und Gewerkschaft SATI haben sich in mehreren Punkten geeinigt – jetzt sind die Beschäftigten gefragt, ob sie das Angebot annehmen. Für die Menschen, die täglich zwischen Palma, Inca, Manacor oder Alcúdia pendeln, klingt das nach einem Stück Normalität: weniger lange Wartezeiten, keine überfüllten Busse mehr und das vertraute Tuckern der Motoren am frühen Morgen. Weitere Informationen über den Ende des Bus-Streiks auf Mallorca finden Sie hier.
Was steht im neuen Vertrag?
Der Kern der Vereinbarung ist klar: innerhalb der nächsten vier Jahre sollen die Löhne um insgesamt 8,5 Prozent steigen. Hinzu kommen mehr Urlaubstage und längere Pausenzeiten für die Fahrer. Das mag auf dem Papier wie eine nüchterne Zahl aussehen, doch für viele Beschäftigte bedeutet es echte Entlastung – mehr Zeit, um sich zu erholen, weniger Hetze zwischen Schichtwechseln und Wartensschichten bei brütender Hitze oder Regen. In Gesprächen an der Plaça d'Espanya hörte man gestern Nachmittag Stimmen, die erleichtert aufstöhnten: „Endlich etwas, das ankommt.“
Warum das für Mallorca wichtig ist
Öffentlicher Nahverkehr ist hier mehr als nur Mobilität; er ist Teil des Alltagsgeräusches: das Klicken der Türen, das Rattern der Zugänge am Estació Intermodal, die kurzen Unterhaltungen der Senioren, die morgens zum Markt fahren. Wenn die Busse wieder zuverlässig fahren, profitieren nicht nur Berufspendler und Schüler, sondern auch Kleinunternehmer in den Nebenstraßen, Handwerker auf dem Land und die vielen Beschäftigten im Tourismussektor, die ihre Schichten ohne Stress erreichen müssen. Zudem hat ein stabiler Fahrplan direkte Auswirkungen auf Umwelt und Stadtbild: weniger Individualverkehr, weniger Suchverkehr auf engen Dorfstraßen, weniger gehetzte Autofahrer. Aktuelle Informationen zu den TIB-Änderungen finden Sie hier.
Mögliche Auswirkungen
Sollte die Belegschaft zustimmen, könnten erste Linien bereits in den kommenden Tagen wieder vollständig laufen. Das wäre eine spürbare Erleichterung für Menschen ohne Auto, für ältere Fahrgäste sowie für Schüler und Auszubildende, die auf zuverlässige Verbindungen angewiesen sind. In den vergangenen Wochen verursachte der Streik an manchen Haltestellen Szenen, die man auf Mallorca nicht gewohnt ist: lange Schlangen in der Mittagshitze, überfüllte Busse mit Fahrgästen, die sich wie Sardinen durchdrängten, und wütende Blicke in kleinen Dörfern, wo die Verbindung zur nächsten Stadt plötzlich fehlte. Näheres dazu in dem Artikel über die Erleichterung auf Mallorca.
Ein Schritt zur Normalität
Die Vereinbarung ist kein Romanze, sondern das Ergebnis harter Verhandlungen – spätabends, bei starkem Kaffee in den Büros der Verbände und nach langen Gesprächen in schummrigen Depots. Für die Fahrerinnen und Fahrer, die oft stundenlang hinterm Lenkrad sitzen, bedeuten die zusätzlichen Pausen eine kleine Rückgewinnung von Lebensqualität. Für die Pendler bedeutet sie weniger Planungsstress: Wer regelmäßig auf die Verbindung nach Palma angewiesen ist, kann wieder etwas freier atmen, wenn der Bus pünktlich kommt und nicht als Gerücht durch WhatsApp-Gruppen geistert.
Natürlich bleibt eine Unsicherheit: Die Entscheidung liegt jetzt bei den Beschäftigten. Stimmen sie dem Vorschlag zu, dann kommt rasch wieder Ruhe in den Fahrplan; lehnen sie ab, könnten weitere Verhandlungen folgen. Für die kommenden Tage ist deshalb Geduld gefragt. Der Sommer auf Mallorca ist laut und vielschichtig – Möwenschreie am Hafen, Baustellenlärm in Palmas Straßen und das gelegentliche Hupen eines Lieferwagens. Ein verlässlicher Busverkehr würde zumindest an einer Ecke des Inselalltags für etwas mehr Harmonie sorgen und die Situation für die TIB-Fahrer verbessern.
Und wenn alles gutgeht, sitzt man bald wieder im Bus, hört das leichte Summen der Klimaanlage, blickt aufs Meer in der Ferne und denkt: Gut, dass es weitergeht.
Ähnliche Nachrichten

Neue Urlaubsfotos: Königsfamilie auf Mallorca — Zugfahrt nach Sóller und Besuch in Esporles
Die Casa Real hat bislang unveröffentlichte Familienaufnahmen aus den Sommern 2012 und 2013 freigegeben — intime Momenta...

Burgerwoche und Restaurant-Week: So kommt Leben in Mallorcas Februar
Sechzehn Lokale kämpfen um Bissen und Likes: Die Fan Burger Week (16.–22. Februar) lockt mit Angeboten und einer Verlosu...
Bei Berühren entzündet: Wie gefährlich sind die Prozessionsraupen auf Mallorca — und was muss jetzt anders laufen?
Die Raupen des Prozessionsspinners treiben derzeit in Kiefernwäldern und Parks ihr Unwesen. Behörden entfernen Nester, T...

Jugendlicher schwer verletzt auf Ma‑2110: Warum diese Nachtstraße mehr Schutz braucht
Auf der Ma‑2110 zwischen Inca und Lloseta wurde ein 17‑Jähriger schwer verletzt. Eine Nachtstraße, fehlende Sichtbarkeit...

Schon wieder Sturmwarnung trotz Frühlingssonne: Was Mallorcas Küsten jetzt wissen müssen
Sonnige Tage, 20+ Grad – und trotzdem piept das Warnsystem. AEMET meldet für die Nacht auf Dienstag eine gelbe Sturmwarn...
Mehr zum Entdecken
Entdecke weitere interessante Inhalte

Erleben Sie beim SUP und Schnorcheln die besten Strände und Buchten auf Mallorca

Spanischer Kochworkshop in Mallorca
