
Familien sparen: Ryanair kippt Pflicht zur bezahlten Sitzplatzreservierung
Familien sparen: Ryanair kippt Pflicht zur bezahlten Sitzplatzreservierung
Ryanair hat die verpflichtende, gebührenpflichtige Sitzplatzreservierung für Eltern mit Kindern abgeschafft. Was das für Reisende nach Mallorca bedeutet – und wie Familien das Beste draus machen.
Familien sparen: Ryanair kippt Pflicht zur bezahlten Sitzplatzreservierung
Gute Nachricht für Eltern, kurze Wege am Flughafen — und ein kleiner Tipp aus Palma
Seit dem 25. Juni 2026 gilt bei der irischen Billigairline Ryanair eine Änderung, die viele Eltern erleichtern dürfte: Die Pflicht, für Kinder und die begleitende erwachsene Person zwingend einen kostenpflichtigen Sitzplatz vorzubuchen, ist aufgehoben. Familien können nun bei der Abfertigung eine kostenlose, zufällige Sitzplatzzuweisung wählen.
Das bedeutet konkret: Wer Flüge für sich und Kinder bucht, muss nicht mehr zwangsweise Zusatzgebühren zahlen, nur um nebeneinander zu sitzen. Bisher war die Regel so, dass ein Erwachsener für Kinder im Alter von etwa zwei bis elf Jahren einen Sitzplatz buchen musste; bis zu vier Kinder konnten dann kostenlos neben dieser Person sitzen. Die Reservierung kostete in der Praxis im Schnitt rund acht Pfund, also etwas über 9 Euro. Diese Praxis entfällt nun — zumindest als verpflichtende Bedingung.
Aus Mallorcas Perspektive ist das zunächst eine kleine Alltagsverbesserung mit spürbarer Wirkung: Mehr Familien bedeuten mehr Kurztrips, mehr Einkehr in Cafés an der Plaza Mayor, Eisverkäufe an der Passeig des Born und mehr Kinderlachen am Strand von Palma. Wenn Eltern an der Ankunftshalle des Flughafens die Gesichter ihrer Kinder sehen, die noch ohne zusätzliche Gebühren sitzen durften, dann ist das ein Moment, der hier auf der Insel direkt in Umsätze übersetzt werden kann.
Ein Wort zur Organisation: Die Airline weist darauf hin, dass die kostenlose, zufällige Platzvergabe oft weiter hinten in der Kabine landet — vordere Reihen sind häufig reserviert und zuerst ausgebucht. Das ist ein praktischer Hinweis: Familien, die vorrangig in der Nähe der vorderen Ausgänge sitzen möchten, müssen weiterhin gegebenenfalls selbst aktiv Plätze wählen. Wer jedoch flexibel ist, spart sich die Gebühr und das lästige Vorplanen.
Für Reisende, die in Palma starten oder hier ankommen, ein paar handfeste Tipps aus dem Alltag: Online einchecken und die App nutzen — das beschleunigt die Abfertigung am Schalter. Früh am Flughafen sein zahlt sich aus: Je eher der Check-in, desto größer die Chance, dass die automatische Sitzplatzzuweisung für alle Familienmitglieder zusammenpasst. Wer auf Nummer sicher gehen will und bereit ist, etwas zu zahlen, kann weiterhin Plätze reservieren; für viele Familien ist die neue Option aber eine willkommene Erleichterung.
Die Änderung kommt nicht aus dem Nichts. In den Wochen zuvor hatten Wettbewerbsbehörden und Verbraucherschützer Fragen zu der früheren Praxis gestellt. Die Airline hat nun reagiert — das ist ein Beispiel dafür, wie Druck von Behörden und Kritik aus der Öffentlichkeit kurzfristig zu spürbaren Verbesserungen führen kann.
Auf Mallorca heißt das vor allem: weniger Stress beim Reisen mit Kleinen und womöglich mehr spontane Familienreisen. Ein sonniger Vormittag am Flughafen Son Sant Joan wirkt gleich freundlicher, wenn Eltern nicht erst an der Preiskasse überlegen müssen, ob sie für einen Sitzplatz zusätzlich zur Urlaubskasse greifen. Am Busbahnhof gegenüber dem Terminal sieht man dann oft Mütter und Väter mit Kindern, die sich aufs Eis freuen statt auf die Quittung für eine Sitzplatzreservierung.
Meine kleine Prognose: Die Ersparnis pro Familie ist zwar kein Weltwunder, aber sie summiert sich. Weniger Gebühren bedeuten mehr Bereitschaft, öfter zu reisen — und das kurbelt Cafés, kleine Läden und familienfreundliche Angebote auf der Insel an. Für Familien, die bewusst sparen wollen, ist das ein Grund mehr, Mallorca außerhalb der Hochsaison ins Auge zu fassen: mildere Temperaturen, weniger Trubel an den Stränden und entspanntere Strände für Kinder.
Kurz und knapp: Die Neuerung ist eine pragmatische Erleichterung. Wer flexibel ist, lässt die automatische Zuweisung zu und spart. Wer bestimmte Plätze möchte, kann weiter bezahlen. Für Mallorca bedeutet das: ein bisschen mehr Kinderlachen in den Straßencafés und ein kleiner Impuls für die lokale Tourismuswirtschaft. Nicht spektakulär, aber spürbar — und das zählt in einem Sommer, in dem jede Fahrt mit der Familie zählen darf.
Häufige Fragen
Was ändert sich bei Ryanair bezüglich Sitzplatzreservierungen für Familien?
Was bedeutet die neue Regel für Flüge ab Palma mit Kindern?
Kann ich weiterhin einen bestimmten Sitzplatz reservieren, wenn ich das möchte?
Warum landet eine kostenlose Zufallszuweisung oft weiter hinten im Flugzeug?
Welche Tipps helfen, am Flughafen Palma Zeit zu sparen, wenn man mit Kindern reist?
Bezieht sich die neue Regel auch auf spontane Familienreisen im Sommer auf Mallorca?
Welche Rolle spielten Behörden bei der Änderung der Sitzplatzregel?
Gibt es konkrete Mallorca-Beispiele, wie sich die Änderung auf lokale Betriebe auswirkt?
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