Riesenrad, Zuckerwatte- und Marktstände mit Besuchern bei abendlicher Fira del Ram auf Son Fusteret.

Fira del Ram kehrt zurück: Rummel, Zuckerwatte und lange Abende in Son Fusteret

Fira del Ram kehrt zurück: Rummel, Zuckerwatte und lange Abende in Son Fusteret

Die Fira del Ram öffnet in diesem Jahr vom 27. Februar bis 12. April auf dem Gelände Son Fusteret. Täglich geöffnet — Zeit für Zuckerwatte, Riesenrad und Marktatmosphäre.

Fira del Ram kehrt zurück: Rummel, Zuckerwatte und lange Abende in Son Fusteret

Ende Februar beginnt wieder das, worauf viele Mallorquinerinnen und Mallorquiner in der Stadt ein kleines bisschen sehnsüchtig warten: der Jahrmarkt Fira del Ram. In diesem Jahr hat das Traditionsfest festen Boden unter den Füßen — es läuft vom 27. Februar bis zum 12. April auf dem Gelände Son Fusteret und ist an allen Tagen geöffnet.

Warum sich ein Besuch lohnt

Früher Morgen auf dem Gelände: der Geruch von heißen Churros mischt sich mit dem Zuckerwatteduft, Kinder ziehen staunend am Zaun, ältere Besucher suchen einen sonnigen Platz auf einer mitgebrachten Decke. Das Riesenrad dreht sich gemächlich, Autoscooter geben den Takt an, Händler bieten gebrannte Mandeln, Lederwaren und kleine handwerkliche Mitbringsel an. Für Einheimische ist die Fira del Ram kein reines Touristenspektakel — sie ist ein Treffpunkt, eine Wochenendtradition und ein Ort, an dem man sich trifft, stöbert und lacht, ähnlich wie bei der Premiere der Fira del Variat in Pere Garau.

Die Wirtschaft spürt das: Standbetreiber, Imbissbuden und Schausteller bekommen die Chance, die Wintertiefphase zu überbrücken. Junge Menschen arbeiten saisonal, Familien verdienen etwas dazu — das sind konkrete, spürbare Effekte in den Stadtvierteln rund um Son Fusteret — solche Effekte zeigen sich auch bei anderen Festen, etwa der Artà feiert die Fira.

Was in diesem Jahr bekannt ist — und was noch offen

Datum und Ort sind bestätigt: 27. Februar bis 12. April, Son Fusteret, täglich geöffnet. Das Organisationsbüro hat das öffentliche Programm aber noch nicht bis ins Detail veröffentlicht. In den vergangenen Jahren gab es zeitweise spezielle, ruhigere Öffnungstage ohne laute Musik für lärmempfindliche Gäste; ob solche Termine auch diesmal geplant sind, steht derzeit noch aus. Wer darauf angewiesen ist, sollte die Ankündigungen der Veranstalter beobachten. Aktuelle Hinweise erscheinen beispielsweise in Beiträgen wie Fira del Variat in Pere Garau: Kiezabend mit Tapas, Musik und Nachbarschaftsgefühl.

Praktische Tipps von der Insel

Wer die Fira besuchen will, sollte morgens oder an Wochentagen kommen: Die Atmosphäre ist entspannter, die Schlangen sind kürzer und die Stände ruhiger. Abends lohnt sich der Gang noch einmal — dann leuchten die Lichter, und die Musik sorgt für richtige Jahrmarktsstimmung. Bargeld ist an vielen Ständen willkommen, wer größere Anschaffungen plant, sollte aber auch Karten einpacken.

Für Anreise und Parken heißt es: Wenn möglich Bus oder Taxi nutzen; das gilt besonders an Wochenenden mit mehreren Festen, wie in Drei Feste, ein Wochenende beschrieben — die Zufahrten an stark frequentierten Tagen werden eng. Für Familien mit kleinen Kindern empfiehlt sich ein Treffpunkt auszumachen und Handynummern zu speichern — im Trubel verliert man sich schnell. Ruhepausen im Grünen rund um Son Fusteret tun gut.

Ein Blick nach vorn

Die Fira del Ram ist mehr als eine Ansammlung von Fahrgeschäften. Sie ist ein kleines Volksfest, bei dem Nachbarn sich wiedersehen, Touristen eine Portion mallorquinische Alltagskultur erleben und Kinder noch echte Jahrmarktsaugen machen können. Wenn in den kommenden Wochen die Aufbauarbeiten starten, hört man früh am Morgen das Klappern der Wagen und abends das Üben der Techniker — das ist für manche schon der Beginn der Saison.

Wer Freude an lokalen Traditionen hat, findet hier genug Gründe vorbeizuschauen: Essen, Trubel, Kirmesmusik und die vertrauten Gesichter an den Buden. Und wer es ruhiger braucht, sollte die Kanäle der Veranstalter im Auge behalten — mögliche lärmreduzierte Öffnungstage könnten noch folgen.

Also: Jacke einpacken für frische Februarabende, einen freien Nachmittag reservieren und sich auf Zuckerwatte, ein paar Runden im Riesenrad und das Gewusel unter freiem Himmel freuen. Wir sehen uns unter den Lichtern von Son Fusteret.

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