
Neue Buslinie 30 in Palma: Meerblick zwischen Cala Major und Portixol
Die neue Linie 30 verbindet Park‑and‑Ride bei Marivent/Cala Major direkt mit dem Palau de Congressos am Portixol. Takt: rund alle 20 Minuten, auf dem Paseo Marítimo ergibt sich durch Überlagerung mit der Linie 1 ein 10‑Minuten‑Rhythmus.
Eine kurze Strecke, großer Unterschied
Wenn man morgens den Paseo Marítimo entlangspaziert und zwischen Möwenschreien und dem Klirren von Kaffeetassen plötzlich zwei Busse hintereinander sieht, merkt man: Palma schraubt am Alltag. Die neue Linie 30 fährt seit Kurzem vom großen Park‑and‑Ride bei Marivent/Cala Major bis zum Palau de Congressos am Portixol – und das Schönste daran: fast die ganze Fahrt bietet Blick aufs Meer. Weitere Informationen zur Linie 30 finden Sie in unserem Artikel.
Die Route und ihre Haltestellen
Die Linie schneidet einige der vertrautesten Orte der Stadt: Start ist der P+R bei Cala Major/Marivent, dann läuft sie den frisch umgestalteten Paseo Marítimo entlang, passiert Santa Catalina, die Lonja, die alte Mole und streift das Viertel rund um die Kathedrale, bevor sie den Kongresspalast am Portixol erreicht. Viele Haltestellen liegen so günstig, dass ein spontaner Abstecher ins Café oder ein kurzer Hafenbummel leicht einzubauen sind. Wer mehr über die Buslinien erfahren möchte, kann unseren Artikel "Einfach durch Palma: Die Buslinien, die Urlauber wirklich brauchen" lesen.
Takt, Startzeiten und Betrieb
Die Taktung ist übersichtlich: in beide Richtungen fährt die 30 etwa alle 20 Minuten. Weil sie sich auf dem Paseo Marítimo mit der Linie 1 überlappt, ergibt sich dort ein Angebot von ungefähr alle zehn Minuten – praktisch für Berufspendlerinnen wie auch für Urlauber, die nicht lange warten wollen. Erste Fahrten starten morgens gegen 7:22 Uhr ab Cala Major und knapp danach, etwa 7:26 Uhr, am Kongresspalast. Der letzte Umlauf beginnt am Abend in etwa gegen 21:00 Uhr. Informationen zu weiteren Verbindungen finden Sie in dem Artikel über Flughafen-Busse, die Palma mit dem Inselinneren verbinden.
Was das für Einheimische und Gäste bedeutet
Weniger Autos im Zentrum, weniger Kreiseln nach einem Parkplatz – das sind konkrete Vorteile, die man sofort spürt. Für Besucherinnen ist die Verbindung eine einfache Brücke vom großen Parkplatz direkt in die Hafengebiete; für die, die hier wohnen, ist die Linie eine entspannte Alternative zur Kurzstreckenfahrt mit dem Auto. Neulich nannte ein Busfahrer die neue Verbindung halb im Scherz eine „Mini‑Pendlerbahn“ – ein Bild, das gut sitzt, wenn man morgens die Fenster der Cafés aufklappen hört und das Meer leise gegen den Kai plätschert. Auch der Bus Nàutic könnte eine interessante Alternative bieten.
Praktische Hinweise
Ein paar Dinge sollte man beachten: Bei Großveranstaltungen im Palau de Congressos oder bei starkem Lieferverkehr am Hafen kann es zu Verschiebungen kommen. Am Wochenende und abends gelten manchmal leicht angepasste Fahrzeiten. Außerdem: Wer mit Rad oder Kinderwagen unterwegs ist, sollte vorab prüfen, ob der jeweilige Bus ausreichend Platz bietet – die Auslastung kann zu Stoßzeiten ansteigen.
Blick nach vorn
Die Linie 30 ist kein radikales Verkehrsexperiment, aber eine durchdachte Ergänzung. Sie zeigt, dass die Stadt daran arbeitet, kurze Wege attraktiver und das Parken entspannter zu machen. Wenn künftig noch bessere Beschilderung zum Park‑and‑Ride und klarere Informationen an den Haltestellen folgen, könnte die Linie schnell zu einer festen Gewohnheit für viele werden. Bis dahin bleibt sie eine nette Einladung: Einfach einsteigen, durchatmen und das Meer genießen — selbst auf dem Weg zur Arbeit.
Fazit: Kein Aufstand, aber eine sinnvolle Verbindung. Für einen Dienstagmorgen mit Sonnenlicht auf dem Wasser reicht das allemal.
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