
Ritzi wird 20: Ein Hafenabend voller Sekt, Seeluft und alten Freunden
Zwanzig Jahre Ritzi Bar in Puerto Portals — ein Abend mit perlendem Sekt, vertrauten Gesichtern und dem leisen Glitzern des Hafens. Warum die Bar trotz Glamour bodenständig bleibt.
Zwanzig Jahre Ritzi — ein Abend, wie er nur in Puerto Portals gelingt
Puerto Portals atmet auf solche Nächte: warme Luft, das entfernte Klappen von Segeltauen und das konstante Murmeln der Marina. Die Terrasse der Ritzi Bar füllte sich an ihrem Jubeltag langsam, dann plötzlich wie von einer unsichtbaren Hand geschoben. Perlender Sekt, kleine Explosionen in einer VIP‑Loge und Menschen, die sich in vertrauten Grüppchen wiederfanden — so begann der Abend, der gleichzeitig schon ein Stück Inselgeschichte fühlte.
Die Gastgeber: routiniert, charmant, echt
Inhaber Andi Baader und Geschäftsleiterin Franziska Gebert bewahrten die Ruhe, die man von Gastgebern erwartet, die wissen, wie man Nächte organisiert. Andi sagte zwischen zwei Begrüßungen leise: „Wir wollten Danke sagen.“ Franziska nahm die Gläser in die Hand, schob fest zusammen und sorgte mit einem Augenzwinkern dafür, dass niemand auf dem Heimweg einschlief: „Wir bringen die Gäste auch mal zum Taxi“, hörte man sie lachend verkünden. Das Team wirkte wie ein Orchester — unspektakulär, aber präzise.
Bekannte Gesichter, unaufgeregte Anmut
Unter den Gästen mischten sich Leute, die man hier öfter sieht als im eigenen Viertel. Marcel Remus war da, Schauspieler John Friedmann machte eine Ausnahme von seiner sonstigen Routine — und auch Ex‑Rennfahrer Christian Abt tauchte als Teil eines frisch ausgerufenen Szene‑Paares auf. Doch trotz der bekannten Namen blieb vieles diskret. „Was im Ritzi passiert, bleibt im Ritzi“ ist keine Phrase, hier wird sie gelebt — die Privatsphäre der Menschen genießt Respekt, und das ist Teil des Erfolgsrezepts. Ähnlich wie bei Marcel Remus' Lifestyle-Night in Port Adriano, wo der Glamour ebenfalls hochgehalten wird.
Musik, Tanz und kleine Alltagsimpressionen
Die Musik war genau richtig: tanzbar, nicht so laut, dass man sich anschreien musste, aber laut genug, um aufzustehen. Zwischen Luftballons und Cake‑Pops fanden sich Tanzpaare, Champagner schimmerte in Händen, Sangria tropfte leise von Fingerspitzen. In den Logen hantierte man mit Magnum‑Flaschen, das kurze Feuerwerk warf goldene Funken auf die Wasseroberfläche des Hafens. In einer Ecke lachten zwei ältere Gäste so leise, dass es fast wie ein Gespräch der Möwen klang — vertraut und heimelig.
Kleine Geschichten, die große Stimmung machen
Rund um die Bar spielten sich Szenen ab, die den Abend menschlich machten: ein Mann, dem kürzlich eine Uhr verlorenging, erschien ohne Armschmuck, aber mit breitestem Grinsen; eine Galeristin, die sich selbst zur „heute mal wieder Partymaus“ erklärte; eine Schönheitsärztin, die lieber anonym blieb, aber mit Witz und Gesprächslust glänzte. Solche kleinen, fast alltäglichen Momente verbinden — und das ist es, was Ritzi auszeichnet. Ähnlich geht es auch in Porto Pi
Warum Ritzi nach 20 Jahren immer noch passt
Puerto Portals hat diesen speziellen Luxus: er möchte nicht protzen, sondern schmeicheln. Ritzi passt genau in diese Nische. Man zieht sich chic an, aber nicht zur Verkleidung. Die Bar ist Treffpunkt für Menschen, die die Insel kennen, und für jene, die dazugehören wollen. Zwei Jahrzehnte bedeuten: gemeinsame Nächte, wiederkehrende Geschichten, Stammgäste, die bleiben. Und das ist für eine Insel mit wechselnden Touristenströmen keine Selbstverständlichkeit. Auch Nacht in Ses Palmeres zeigt, dass solche Traditionen wertvoll sind.
Blick nach vorn — ein Platz, der verbindet
Gegen vier Uhr morgens löste sich die Feier langsam in kleine Gruppen auf. Junge Gesichter, müde und euphorisch zugleich, schlenderten an den Booten vorbei. Die Bedienungen servierten routiniert den letzten Drink. Der Hafen schlief nicht wirklich, er glitzerte nur ruhiger. Ob man Ritzi mag oder nicht — an solchen Abenden wird klar: Die Bar gehört zu Puerto Portals wie die Bojen zum Steg. Sie ist ein Ort, um Erfolge zu feiern, alte Freundschaften zu pflegen und gelegentlich gesehen zu werden. Und das ist, mitten in der mallorquinischen Nacht, ein gutes Gefühl. Auch Tiki Beach bietet ähnliche Verbindungen und Erlebnisse auf Mallorcas Ostküste.
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