Rettungshubschrauber und Feuerwehr bringen gestürzte 65-jährige Wanderin an der Steilküste von La Trapa ab.

Wanderin nach Sturz bei La Trapa per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Wanderin nach Sturz bei La Trapa per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Bei einer Wanderung an der Steilküste von La Trapa stürzte eine 65-Jährige und konnte nicht mehr laufen. Feuerwehr und Rettungshubschrauber brachten sie ins Krankenhaus Son Espases.

Wanderin nach Sturz bei La Trapa per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Feuerwehr stabilisiert Verletzte – Hubschrauberflug nach Palma

Am Samstagnachmittag verwandelte sich ein Stück Alltagspfad an der Küste von La Trapa, Gemeinde Andratx, kurzzeitig in eine Notfallzone. Eine 65-jährige Frau war beim Abstieg gestürzt und konnte ihren Weg nicht mehr allein fortsetzen. Passanten alarmierten die Rettungskräfte, die wenig später vor Ort waren.

Die Einsatzkräfte der mallorquinischen Feuerwehr (Bombers de Mallorca) erreichten die Stelle über den steinigen Pfad, versorgten die Frau medizinisch und bereiteten sie für den Transport vor. Weil die Lage und die unwegsame Umgebung einen bodengebundenen Abtransport erschwerten, entschied das Team gemeinsam mit dem Rettungsdienst für einen Lufttransport zum Krankenhaus Son Espases in Palma.

Solche Szenen sind hier an der Tramuntana nie ganz ungewöhnlich: schmale Serpentinen, lose Steine und der Blick, der einen manchmal blind für den nächsten Schritt macht. Am Nachmittag stand die Sonne bereits tief, es war frisch, und auf den Bänken in Puerto de Andratx blickten Spaziergänger plötzlich nach oben, als der Rettungshubschrauber seine Kreise zog. Fotos der Bombers de Mallorca zeigen den Hubschrauber beim Verladen der Patientin – ein logistisches Zusammenspiel, das auf Mallorca mittlerweile zur Routine gehört.

Für die verletzte Frau bedeutete die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte und der anschließende Flug nach Palma, dass sie rasch in die Hände von Fachärzten gelangte. Son Espases, das große Krankenhaus der Insel, ist für solche Notfälle zentral. Aus datenschutzrechtlichen Gründen liegen uns keine Details zum Gesundheitszustand vor.

Was bleibt, ist die Erinnerung an zwei Dinge: die Kompetenz der Rettungsteams und die Zerbrechlichkeit eines Ausflugs. Wer hier wandernd unterwegs ist, sieht häufiger gut ausgerüstete Einheimische und Feriengäste mit Wanderschuhen, Trekkingstöcken und kleinen Rucksäcken. Dennoch reicht schon ein unachtsamer Tritt, um eine Tour abrupt zu beenden.

Ein kleiner, guter Rat aus dem Alltag: Eine voll geladene Handynotrufnummer, eine Wärmedecke im Rucksack, eine Pfeife oder ein ausreichend großes Erste-Hilfe-Set können auf steilen Wegen viel ausmachen. Wer unsicher ist, schließt sich besser einer geführten Wanderung an – gerade auf anspruchsvolleren Abschnitten der Küste von Andratx.

Für Mallorca ist diese Rettung eine stille Bestätigung: Die Insel verfügt über eine gut eingespielte Notfallinfrastruktur, die in schwierigen Momenten schnell greift. Gleichzeitig ist es ein Aufruf, die Natur hier mit Respekt und etwas Vorbereitung zu erleben. Beim nächsten Spaziergang entlang der Klippen hört man nicht nur die Möwen, sondern vielleicht auch den helfenden Ruf, wenn jemand in Not ist – und man weiß, dass Hilfe möglich ist.

Foto: Bombers de Mallorca / Facebook

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