Vom Transporter zum Gyros: Familie Repede startet neu auf Mallorca

Vom Transporter zum Gyros: Familie Repede baut neues Leben auf Mallorca auf

Vom Transporter zum Gyros: Familie Repede baut neues Leben auf Mallorca auf

Ein rumänisch-griechischer Koch, eine Italienerin als Partnerin, drei Kinder — und zwei Lokale am Strand: Wie die Repedes in Peguera und am Ballermann ihren Neustart gestalten.

Vom Transporter zum Gyros: Familie Repede baut neues Leben auf Mallorca auf

Wie schafft die Familie Repede den Neuanfang auf der Insel?

Auf dem Boulevard de Peguera riecht es an einem späten Vormittag nach frisch geschnittenem Fleisch, gebratenen Zwiebeln und Meeresluft. Constantin Repede steht hinter dem Tresen seines kleinen Imbisses „Don Gyros“ und schneidet das Fleisch hauchdünn vom Drehspieß. Für 8,50 Euro geht ein mit Tzatziki, Tomate und Zwiebeln gefülltes Fladenbrot über die Theke. Ringsum klirren Teller, Touristen lachen, und die Palmen am Hafen wiegen sich im Wind.

Das Geschäft ist Teil eines zweiten Standorts an der Packeisenkante des Ballermann, direkt am Balneario 13. Dort betreiben Constantin und seine Frau Exenia ein italienisch ausgerichtetes Lokal mit Meerblick — Pasta, Pinsa, hausgemachtes Eis und sogar Sirupbier stehen auf der Karte. Eine Penne Ortolana kostet 14,90 Euro. Es ist die Mischung aus griechischen Aromen und italienischer Handschrift, die die beiden an verschiedenen Stellen der Insel zusammenbringt.

Die Geschichte der Familie klingt ein bisschen wie ein kurzer Zufall mit langen Folgen: Aus dem Umfeld rund um Stuttgart zogen die Familie vor gut zwei Jahren um. Sie verkauften Haus und Hof, fanden in kurzer Zeit eine kleine Bar auf einer Immobilienplattform und unterschrieben beim Notar. Im März 2024 war der Umzug nach Mallorca vollzogen. Heute arbeiten die drei Kinder mit: Delisha, 21, mischt mit, Jannai, 19, sorgt an vielen Tagen hinter dem Grill für Tempo, und der kleine Keyan, 3, rennt zwischen Stühlen und Eimern umher.

Die Repedes stehen für den typischen Inselmix: Constantin bringt rumänische Herkunft und griechische Wurzeln mit, Exenia ist Italienerin. Beim Gyros achtet er auf Lieferketten: Sein Fleisch kommt von Zulieferern in Griechenland, wird in Deutschland verarbeitet und landet so auf dem Spieß in Peguera. Solche Details, sagt er, sind dem Geschmack wichtig — und den Gästen auch.

Der Start hier war nicht komplett reibungslos: Wegen Verzögerungen bei der Stromanmeldung dauerte es Wochen länger, bis der starke Anschluss fürs Gewerbe genehmigt war. Erst Ende Mai konnte der Imbiss öffnen. Trotzdem: Betriebsamkeit kennt kein Saisonende. «Don Gyros» geht am 31. Oktober in die Winterpause bis Mitte März, aber am Wasserbetrieb beim Balneario läuft weiter Service — auch im Herbst sitzen noch Gäste mit Blick aufs Meer.

Was man morgens auf der Straße sieht, ist ein kleines Arbeitsballett: Lieferanten mit Kisten, Constantin, der Pommes und Zwiebeln abnimmt, Gäste, die sich noch ein Plätzchen in der Sonne suchen. Danach der Duft von Tzatziki, Kräutern und frisch gebratenem Fleisch. Für viele Besucher ist genau das der Reiz: einfache, ehrliche Küche, familiäre Bedienung und die Nachbarschaft zur Küste.

Für Mallorca ist das eine Ergänzung, keine Revolution: Lokale wie dieses beleben Strandpromenaden, schaffen Jobs und bringen kulinarische Vielfalt. Die Repedes wollen zudem ab Ende November auf einem Weihnachtsmarkt in Palma mit einem Stand vertreten sein — eine Gelegenheit, ihren Gyros auch in der Stadt vorzustellen.

Die Bilanz nach knapp zwei Jahren: Die Familie hat sich eingelebt, erste Hürden überwunden und zwei voneinander unterschiedliche Konzepte etabliert. Wer hier sitzt, hört nicht nur die Kassen klingeln, sondern auch das Meer, das zur Arbeit dazugehört. Für die Repedes ist das die eigentliche Ernte ihres Mutes — ein neuer Alltag an einem Ort, an dem man frühmorgens noch die Möwen rufen hört und abends das Licht über dem Meer ausgeht.

Ausblick: Wer neugierig ist, sollte im Frühjahr wiederkommen: Der Imbiss nimmt ab Mitte März den Betrieb wieder auf, und die Familie plant, weiter an Rezepten und Service zu feilen. So wächst aus einem spontanen Immobilienkauf eine feste Adresse auf der Insel.

Häufige Fragen

Was macht das Gyros-Projekt der Repede-Familie auf Mallorca besonders?

Sie betreiben zwei Konzepte an der Küste: Don Gyros in Peguera und ein italienisch ausgerichtetes Lokal am Balneario 13. Die Gerichte verbinden griechische Aromen mit italienischer Handschrift, und das Fleisch kommt von griechischen Zulieferern, in Deutschland verarbeitet und dann auf dem Spieß landet. Der Betrieb ist saisonal: Der Gyros-Imbiss macht Winterpause, während der Balneario-Betrieb weiterläuft; zudem planen sie Auftritte außerhalb der ursprünglichen Standorte.

Wie sieht der Alltag der Repede-Familie auf Mallorca aus?

Der Alltag dreht sich um zwei Standorte und viel Handarbeit: Morgens gehen Lieferungen raus, Constantin sorgt hinter dem Gyros-Grill für Tempo, und die Kinder helfen mit. Man riecht den Duft von Tzatziki, Kräutern und gebratenem Fleisch, während Gäste die Meeresluft genießen. Die Familie hat sich auf Mallorca eingelebt und arbeitet gemeinsam daran, beide Konzepte am Laufen zu halten.

Was bietet Don Gyros in Peguera und wie viel kostet es?

Don Gyros serviert Gyros vom Drehspieß, hauchdünn geschnitten und mit Tzatziki, Tomate und Zwiebeln in Fladenbrot gefüllt. Der Preis liegt bei 8,50 Euro. Der Duft mischt sich mit Meeresluft und dem lebhaften Treiben am Boulevard.

Gibt es einen zweiten Standort und was bietet er?

Ja, neben Don Gyros gibt es am Balneario 13 ein zweites Lokal mit einem italienisch geprägten Konzept. Auf der Speisekarte stehen Pasta, Pinsa, hausgemachtes Eis und sogar Sirupbier. Eine Penne Ortolana kostet 14,90 Euro.

Wie läuft die Saison und wann ist Schluss?

Der Gyros-Imbiss öffnete nach Verzögerungen Ende Mai. Er macht eine Winterpause ab dem 31. Oktober, bis Mitte März. Der Balneario-Betrieb läuft auch im Herbst weiter Service, und im Frühjahr geht der Gyros-Imbiss wieder an den Start.

Welchen kulturellen Mix bringen die Repedes auf die Insel?

Constantin Repede bringt griechische Wurzeln und rumänische Wärme mit, Exenia ist Italienerin. Dieser Mix spiegelt sich in der Küche wider, die griechische Aromen mit italienischer Handschrift verbindet. Beim Fleisch kommt die Herkunft durch: Lieferketten aus Griechenland, Verarbeitung in Deutschland – alles verankert in der Inselkultur.

Welche Zukunftspläne hat die Familie für Rezepte und Auftritte?

Sie arbeiten weiter an Rezepten und dem Service, und wollen ihren Gyros auch außerhalb der bestehenden Standorte bekannter machen. Dadurch ergeben sich weitere Gelegenheiten, die Kulinarik der Insel zu bereichern.

Was macht Balneario 13 für Besucher besonders?

Balneario 13 liegt direkt am Meer und bietet Meerblick. Dort betreiben die Repedes ein italienisch ausgerichtetes Lokal mit Pasta, Pinsa, hausgemachtem Eis und Sirupbier. Die Nachbarschaft zur Küste und die Verbindung zur Strandkultur prägen den Ort.

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